Hilfen zum Einstieg für Pädagogische Fachkräfte als neue Mitarbeiter/innen im Arbeitsfeld.
Der Bayerische Jugendring bietet in Kooperation mit der LAG Streetwork für Pädagogische Fachkräfte als neuangestellte Mitarbeiter/innen in den Arbeitsfeldern der Jugendarbeit kontinuierlich Einführungsseminare zur Entwicklung und Erweiterung ihrer Professionalität im Arbeitsfeld am Institut für Jugendarbeit in Gauting an.
Das besondere Aufgabenfeld und die spezifische Methodik von Streetwork/Mobiler Jugendarbeit erfordert insbesondere bei der Einführung in die Tätigkeit besondere Unterstützungsleistungen in Form von zwei Elementen des Einführungservice:
- Teilnahme an jährlich 2 eintägigen Einführungs-, Reflexions- und Beratungstagen in Kleingruppen, geleitet durch regionale Mentoren mit einer Abrufmöglichkeit von zwei jährlichen individuellen Vor-Ort Beratungseinheiten;
- Dreiteilige Einstiegsqualifizierung am Institut für Jugendarbeit in Gauting speziell für das Arbeitsfeld Streetwork/Mobile Jugendarbeit
Dazu kommt bei Bedarf eine ergänzende Fachberatung durch den Bayerischen Jugendring bei Anfrage
Informationen und Anfragen bitte an den zuständigen
Referenten Martin Windisch
oder an das Institut für Jugendarbeit Gauting
Mentoren/innensystem:
Die Mitarbeiter/innen werden durch erfahrene Kollegen/innen aus der Region angeleitet und unterstützt. –„Mentoren/innen“ –
Die Mentoren/innen führen jeweils 2 individuelle Einführungs-, Reflexions- und Beratungseinheiten mit den Berufsanfänger/innen durch und stehen bei Bedarf für die Durchführung von ergänzenden, individuellen Beratungseinheiten zur Verfügung.
Die Mentoren/innne werden durch den Vorstand der LAG Streetwork benannt .
Dreiteilige Qualifizierungsreihe für das Arbeitsfeld Streetwork / mobile Jugendarbeit am Institut für Jugendarbeit in Gauting
Die Qualifizierungsreihe vermittelt pädagogischen Fachkräften der Streetwork/ Mobilen Jugendarbeit Spezialkenntnisse für das Arbeitsfeld. Sie unterstützt praxisnah bei der Rollenfindung und zeigt Wege der Zusammenarbeit in vernetzten Strukturen auf.
Die Kursreihe ist ein Kooperationsprojekt des Instituts für Jugendarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft Streetwork/ Mobile Jugendarbeit und der Fachberatung Offene Kinder- und Jugendarbeit im BJR.
Themen/Inhalte:
- Rechtsgrundlagen und Strukturen der Jugendarbeit in Bayern
- Praxisbezogene Rechtsfragen für die mobile Jugendarbeit
- Kooperationen und Vernetzungen
- Aufsuchen als Methode – Kontaktaufnahme mit Jugendgruppen/Szenen
- akzeptierende Haltung und geschlechtsspezifische Aspekte in der aufsuchenden Arbeit
- Strukturierung, Dokumentation und Qualitätsentwicklung in der Streetwork/mobilen Jugendarbeit
- Interkulturelle Aspekte – Lebenswelten von Jugendlichen mit Migrationshintergrund
- Streetwork zwischen Jugendarbeit und Drogenarbeit – Ansätze der Prävention und Vernetzung mit Institutionen der Drogenhilfe
- Team- und Aufgabenplanung
- Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
- Identität und Professionalität in der aufsuchenden Arbeit
Teilnehmer/innen:
Neuangestellte Pädagogische Fachkräfte als Mitarbeiter/innen in der Streetwork/Mobilen Jugendarbeit in den ersten zwei Berufsjahren.



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