<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>Bayerischer Jugendring - Pressemeldungen</title>
		<link>http://www.bjr.de/</link>
		<description>Aktuelle Pressemitteilungen des bayerischen Jugendrings</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>Bayerischer Jugendring - Pressemeldungen</title>
			<url>http://www.bjr.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif</url>
			<link>http://www.bjr.de/</link>
			<width>18</width>
			<height>16</height>
			<description>Aktuelle Pressemitteilungen des bayerischen Jugendrings</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 09:00:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>BJR warnt vor Wegfall des EU-Jugendprogramms „Jugend in Aktion“</title>
			<link>http://www.bjr.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/article/BJR-warnt-vor-Wegfall-des-EU-Jugendprogramms-Jugend-in-Aktion.html</link>
			<description>BJR-Präsident Fack: EU-Pläne einer Zusammenlegung von Förderbereichen weder transparent noch...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Bayerische Jugendring (BJR) warnt vor negativen Folgen für die Jugendarbeit in Bayern, sollte die Europäische Union (EU) das bisher eigenständige Förderprogramm „Jugend in Aktion“ ab 2014 im Bildungsprogramm „Erasmus für alle“ aufgehen lassen. Er lehnt die von der EU-Kommission ge-plante Umstrukturierung ab, die acht verschiedene Förderbereiche in einem gemeinsamen Programm zusammenfasst. Sie hätte erhebliche strukturelle und finanzielle Einschränkungen für die Jugendor-ganisationen zur Folge. „Die EU-Pläne sind für die Jugendarbeit weder nutzerfreundlich noch trans-parent. Wir brauchen auch zukünftig ein eigenes Förderprogramm für die Jugend, um den Bedürfnis-sen von Kindern und Jugendlichen gerecht zu werden“, sagte BJR-Präsident Matthias Fack.<br /><br /><b>BJR fordert ein eigenes Kapitel für Jugend im integrierten Programm</b><br /><br />Auch die Fraktionen von CSU und FDP im bayerischen Landtag haben die Staatsregierung in einem Dringlichkeitsantrag aufgefordert, sich im Bundesrat für eine eigene Säule für den Jugendbereich einzusetzen. Setzt die EU ihr Vorhaben dennoch um, sieht der BJR das erfolgreiche Engagement vieler Jugendorganisationen in Gefahr. Gerade für kleinere Organisationen wären Antragsverfahren zu umfangreich und zu wenig transparent, Jugendinitiativen sind zukünftig gar völlig vom Programm ausgeschlossen. Der BJR fordert daher, für die Jugend zumindest ein eigenes Kapitel im integrierten Programm aufzunehmen. Einen entsprechenden Vorschlag hat auch die deutsche Bundesregierung vorgelegt. Zudem müssen alle Förderbereiche von finanziellen Zuwächsen gleichermaßen profitieren.<br /><br /><b>Fördervolumen im Jugendbereich im vergangenen Jahr deutlich angestiegen<br /></b><br />Das Programm „Jugend in Aktion“ ist mit seiner nachgewiesenen hohen Wirksamkeit bei politischen Entscheidungsträgern und Jugendorganisationen etabliert und akzeptiert. Es richtet sich an junge Menschen zwischen 13 und 30, fördert u.a. non-formale Bildung, Jugendbegegnungen und Projekte der partizipativen Demokratie. Auch benachteiligte Jugendliche können dabei im Austausch mit aus-ländischen Partnern wertvolle Erfahrungen sammeln. Die Zahl der Projekte in Bayern ist im Vorjahr deutlich angestiegen: Von 2009 auf 2010 erhöhten sich die bewilligten Anträge von 39 auf 104 und das Fördervolumen von knapp 460.000 Euro auf fast 1,98 Mio. Euro.<br /><br /><i>Der Bayerische Jugendring K.d.ö.R. ist die Arbeitsgemeinschaft der 31 landesweiten und 42 regional tätigen Jugendverbände und der mehr als 350 örtlichen Jugendorganisationen in Bayern. Strukturell ist er in sieben Bezirksjugendringe sowie 96 Stadt- und Kreisjugendringe gegliedert. Seine Mitgliedsorganisationen erreichen mit ihren Angeboten mehr als zwei Drittel aller Kinder und Jugendlichen in Bayern. </i><br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 09:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bayerischer Jugendring freut sich über Ausbau des Israel-Austauschs</title>
			<link>http://www.bjr.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/article/Bayerischer-Jugendring-freut-sich-ueber-Ausbau-des-Israel-Austauschs.html</link>
			<description>Kultusministerium und israelische Partner wollen Austausch- und Gedenkstättenarbeit intensivieren –...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Pläne des bayerischen Kultusministers Ludwig Spaenle, die Aktivitäten beim Jugend- und Schüleraustausch mit Israel sowie bei der gemeinsamen Gedenkstättenarbeit zum Holocaust zu verstärken, stoßen beim Bayerischen Jugendring (BJR) auf Begeisterung. Der BJR freut sich über diese Bestätigung seiner jahrzehntelangen Arbeit in diesem Feld. Matthias Fack, der eben erst von einer Reise nach Israel zum 25. binationalen Seminar des BJR zurückgekehrt ist, sieht darin eine eindeutige Wertschätzung dieser Austauscharbeit: „Ich bin beeindruckt, dass der langjährige Aufbau von Partnerschaften und Freundschaften im Jugend- und Schüleraustausch mit Israel durch die Grundsatzerklärung, die der bayerische Kultusminister und sein israelischer Kollege am Mittwoch unterzeichnet haben, eine offizielle Aufwertung und Wertschätzung erfährt.“ Fack betont, dass es tatsächlich stärkerer Anstrengungen und einer besseren Mittelausstattung bedarf, um die Potentiale im Bereich von Schul- und Organisationspartnerschaften voll auszuschöpfen, die über die bisherigen Erfolge hinaus vorhanden wären.
<b><i>BJR seit den 1950er Jahren als einer der Ersten aktiv im Austausch mit Israel</i></b>
Bereits im Jahr 1958 nahm der BJR als eine der ersten deutschen Organisationen Beziehungen zu Israel auf. Seitdem ist die Zusammenarbeit mit Israel ein zentraler Aspekt der internationalen Jugendarbeit des BJR, die er in enger Abstimmung mit dem bayerischen Kultusministerium landesweit koordiniert und begleitet. Nach langen Jahren des Aufbaus und der Verstetigung der Austausch- und Gedenkstättenarbeit fand diese 1994 eine offizielle Absicherung in der Partnerschaft mit der Stadt Jerusalem, die den Austausch mit Schulen und Jugendorganisationen für ganz Israel organisiert. Derzeit betreut und bezuschusst der Bayerische Jugendring 40 Partnerschaften aus dem schulischen Bereich und aus der Jugendarbeit.

<i>Der Bayerische Jugendring K.d.ö.R. ist die Arbeitsgemeinschaft der 31 landesweiten und 42 regional tätigen Jugendverbände und der mehr als 350 örtlichen Jugendorganisationen in Bayern. Strukturell ist er in sieben Bezirksjugendringe sowie 96 Stadt- und Kreisjugendringe gegliedert. Seine Mitgliedsorganisationen erreichen mit ihren Angeboten mehr als zwei Drittel aller Kinder und Jugendlichen in Bayern.</i> ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 09:53:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Jugendliche im öffentlichen Raum: Schluss mit dem Verdrängungswettbewerb</title>
			<link>http://www.bjr.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/article/Jugendliche-im-oeffentlichen-Raum-Schluss-mit-dem-Verdraengungswettbewerb.html</link>
			<description>BJR gegen die Privatisierung des öffentlichen Raums und die Verdrängung Jugendlicher – Jugendgewalt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der 139. Hauptausschuss des Bayerischen Jugendrings (BJR) fordert ein gleichberechtigtes Miteinander der Generationen auf öffentlichen Plätzen in Städten und Gemeinden. „Junge Menschen haben ein Recht auf Präsenz im öffentlichen Raum. Er ist ein wesentlicher Lernort für Jungen und Mädchen im Rahmen ihrer Sozialisation und Identitätsbildung. Der Wunsch nach Ordnung und Sicherheit hat jedoch vielerorts dazu geführt, dass öffentliche Plätze zur Tabuzone für Jugendkulturen geworden sind. Der BJR wendet sich gegen diese Entwicklung, die Jugendliche zum Problemfaktor im öffentlichen Raum erklärt, sie an den Rand drängt und in ihren Entfaltungsmöglichkeiten einschränkt“, erklärte Matthias Fack, Präsident des BJR. Bereits im Mai hatten sich der BJR und die drei Kommunalen Spitzenverbände auf einer gemeinsam veranstalteten Tagung darüber verständigt, dass der Einsatz für jugendgerechte öffentliche Lebenswelten eine zentrale jugendpolitische Aufgabe auch in den Kommunen ist. – Der Hauptausschuss ist das höchste Beschluss fassende Gremium der Jugendar-beit in Bayern, er tagte vom 21. bis 23. Oktober in Gauting bei München.<br /><br /><i><b>Junge Menschen begehen immer weniger Straftaten</b></i><br /><br />Immer wieder werden Vorurteile gegenüber Jugendlichen im öffentlichen Raum geschürt und der Eindruck erweckt, die Jugendgewalt habe zugenommen. Das ist nicht der Fall. Junge Menschen begehen seit Jahren immer weniger Straftaten, wie Daten des bayerischen Landesamts für Statistik aktuell wieder belegen. Auch wenn Jugendliche in ihren oft szenetypischen Inszenierungen und durch ihr Auftreten in Gruppen bisweilen als provozierend oder bedrohlich wahrgenommen werden, finden sich reale Gewaltpotentiale nur bei einem äußerst geringen Teil.<br /><br /><i><b>Kinder und Jugendliche bei Planungsprozessen besser einbeziehen</b></i><br /><br />Jugendliche sind als Nutzer/-innen des öffentlichen Raums zunehmend nicht vorgesehen und nicht erwünscht. Sie werden kaum in Planungsprozesse einbezogen und stattdessen an Orte am Rande der Öffentlichkeit verdrängt, nicht selten in räumlicher Nähe zu Gewerbegebieten. „Dabei könnten Jugendszenen und -kulturen belebend auf unsere Städte und Gemeinden wirken. Allerdings wären mehr und bessere Beteiligungsangebote für junge Menschen bei der Gestaltung öffentlicher Räume und öffentlicher Belange nötig. Und soviel ist klar: ernst gemeinte Partizipation beinhaltet auch die Bereitschaft zur Umsetzung der Planungen. Beteiligung muss Folgen haben“, forderte Matthias Fack.<br /><br /><i>Der Bayerische Jugendring K.d.ö.R. ist die Arbeitsgemeinschaft der 31 landesweiten und 42 regional tätigen Jugendverbände und der mehr als 350 örtlichen Jugendorganisationen in Bayern. Strukturell ist er in sieben Bezirksjugendringe sowie 96 Stadt- und Kreisjugendringe gegliedert. Seine Mitgliedsorganisationen erreichen mit ihren Angeboten mehr als zwei Drittel aller Kinder und Jugendlichen in Bayern.</i><br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 12:05:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mehr Beteiligung für junge Migrantinnen und Migranten im BJR</title>
			<link>http://www.bjr.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/article/Mehr-Beteiligung-fuer-junge-Migrantinnen-und-Migranten-im-BJR.html</link>
			<description>Der Bayerische Jugendring ändert seine Satzung: Stimmrecht für Vereine junger Menschen mit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Junge Menschen mit Migrationshintergrund sind in Zukunft im Bayerischen Jugendring (BJR) mit Stimmrecht im Hauptausschuss vertreten. Das beschloss der Hauptausschuss des Bayerischen Jugendrings, das höchste Beschluss fassende Gremium der Jugendarbeit in Bayern, am Wochenende in Gauting bei München. Die Jugendarbeit in Bayern setzt mit dieser Satzungsänderung ein Zeichen für mehr gesellschaftliche Integration und politische Teilhabe. Die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund ist schon seit langem ein wichtiges Anliegen im BJR. BJR-Präsident Matthias Fack: „Mit diesem Beschluss zeigen wir, dass es uns ernst ist mit der Interessenvertretung für alle jungen Menschen in Bayern. Ich bin zuversichtlich, dass wir diese in unseren Gremien auf allen Ebenen noch ausbauen werden. Die Beteiligung junger Migrantinnen und Migranten bereichert die Jugendarbeit und unsere Gesellschaft insgesamt.“
<i><b>39 Vereine junger Menschen mit Migrationshintergrund in der Jugendarbeit in Bayern vertreten</b></i>
Zurzeit sind 39 Vereine junger Menschen mit Migrationshintergrund (VJM) Mitglied in den Stadt- und Kreisjugendringen. Sie sind Teil der Jugendarbeit auf örtlicher Ebene und arbeiten dort in den Gremien mit. „Wir sind sehr stolz, dass die bayerischen Jugendverbände uns mit diesem Beschluss auch auf Landesebene ein Stimmrecht eingeräumt haben und freuen uns auf die Zusammenarbeit im Hauptausschuss“, so Imdat Dasdemir, Vertreter der Islamischen Jugend in Bayern, der an den Diskussionen im Hauptausschuss teilnahm. 
<i><b>BJR seit den 1970er Jahren aktiv im Bereich Integration</b></i>
Der Bayerische Jugendring ist seit über 30 Jahren im Bereich Integration tätig. Das Fachprogramm Integration des BJR stammt aus den 1970er Jahren, damals geschaffen mit der Intention, Kinder von Gastarbeiterfamilien in die Jugendarbeit einzubinden. Seit dieser Zeit fördert der BJR die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationsgeschichte in die Jugendarbeit durch Projekte, Gremienarbeit, Förderprogramme und spezifische Fortbildungs- und Beratungsangebote. Mittlerweile gibt es beim BJR eine Fachstelle für Integration, Inklusion und interkulturelle Arbeit.
<i>Der Bayerische Jugendring K.d.ö.R. ist die Arbeitsgemeinschaft der 31 landesweiten und 42 regional tätigen Jugendverbände und der mehr als 350 örtlichen Jugendorganisationen in Bayern. Strukturell ist er in sieben Bezirksjugendringe sowie 96 Stadt- und Kreisjugendringe gegliedert. Seine Mitgliedsorganisationen erreichen mit ihren Angeboten mehr als zwei Drittel aller Kinder und Jugendlichen in Bayern.</i>
<b>Zum Abdruck freigegeben für redaktionelle Zwecke:</b><br /><media 2031 - - "BILD, Matthias Fack mit Vertreter VJM, Matthias_Fack_mit_Vertreter_VJM.JPG, 174 KB">Foto BJR-Präsident Matthias Fack mit VJM-Vertretern</media><br />v.l.n.r: Peter Hillebrand (djo-Deutsche Jugend in Europa), Evrim Celik (Bund der Alevitischen Jugend), BJR-Präsident Matthias Fack, Dasdemir Imdat (Islamische Jugend)]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 10:34:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Jugendarbeit setzt Maßstäbe beim präventiven Jugendschutz</title>
			<link>http://www.bjr.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/article/Jugendarbeit-setzt-Massstaebe-beim-praeventiven-Jugendschutz.html</link>
			<description>Aktuelle BJR-Umfrage ermittelt ca. 500 präventive Projekte in Bayern – eigene Standards zur...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Die Jugendarbeit in Bayern will ihre Aktivitäten im präventiven Jugendschutz weiterentwickeln und ausbauen. </b>Der Hauptausschuss des Bayerischen Jugendrings (BJR) – das höchste Beschluss fassende Gremium der Jugendarbeit in Bayern – hat sich auf seiner 139. Sitzung vom 21. bis 23. Oktober in Gauting insbesondere mit der Prävention von Alkoholmissbrauch befasst. Obwohl der Alkoholkonsum bei Jugendlichen insgesamt seit vielen Jahren rückläufig ist, haben die Fälle exzessiven Missbrauchs, das sogenannte „Komatrinken“, bei jungen Menschen deutlich zugenommen. Während allerdings in den Medien der Eindruck erweckt wird, dies sei primär bei jungen Menschen der Fall, sind es laut dem Gesundheitsbericht des Bundes 2011 die 40- bis 50-Jährigen, die am häufigsten mit akuten Rauschzuständen durch Alkohol in der Klinik landen. Dennoch ist diese Entwicklung Anlass für die Jugendarbeit, den eigenen Umgang mit Alkohol kritisch zu überprüfen und ihre Aktivitäten zur Prävention weiterzuentwickeln.
<i><b>Standards der Jugendarbeit zur Prävention von Alkoholmissbrauch</b></i>
Die Vertreter/-innen der Jugendarbeit haben sich zudem zum Ziel gesetzt, Standards zum Umgang mit Alkohol für die eigene Arbeit zu entwickeln. BJR-Präsident Matthias Fack: „Junge Menschen müssen vor den Gefährdungen durch Suchtmittel besonders geschützt werden. Verbote und Ermahnungen bleiben jedoch wirkungslos, wenn das erwünschte Verhalten nicht vorgelebt wird. Die Zahlen des Bundesgesundheitsberichts zeigen deutlich: jugendliches Komatrinken ist eine Nachahmung erwachsenen Komatrinkens.“ Im Bereich der Prävention hat die Jugendarbeit sehr gute Möglichkeiten: sie fördert in ihren Angeboten Kritikfähigkeit und Eigenverantwortlichkeit von jungen Menschen und befähigt sie so, sich vor gefährdenden Einflüssen zu schützen. „Für die Mitarbeiter/-innen der Jugendarbeit gilt es, diese präventiven Möglichkeiten voll auszuschöpfen. Der BJR will verstärkt dazu beitragen, die Potentiale und die besondere Verantwortung der Jugendarbeit konsequent<br /> umzusetzen“, so Fack. Dazu arbeitet der BJR intensiv mit dem Landesjugendamt und der Aktion Jugendschutz in Bayern zusammen.
<i><b>Umfrage zur Bestandserfassung: über 500 Präventionsprojekte in Bayern</b></i>
Eine aktuelle landesweite Umfrage des BJR in den Strukturen der Jugendarbeit, deren Ergebnisse erstmals auf dem Hauptausschuss veröffentlicht wurden, hat über 500 Projekte u.a. zur Prävention von Alkohol- und Drogenmissbrauch, aber auch von sexueller Gewalt, zur Gewaltprävention oder zum Jugendmedienschutz ermittelt. In ca. drei Viertel aller Landkreise in Bayern gibt es explizit <br /> präventive Angebote der Jugendarbeit. Diese Vielzahl von erfolgreichen Projekten unterstreicht die Handlungsfähigkeit und Wirksamkeit der Jugendarbeit auf diesem Gebiet. Die Leiterin des Bayerischen Landesjugendamts, Stefanie Krüger, lobte die Anstrengungen des BJR und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit: „Prävention kann nur funktionieren, wenn präventive Maßnahmen wie die der Jugendarbeit die gesetzlichen Regelungen wie Verbote ergänzen“, so Krüger. 
<i>Der Bayerische Jugendring K.d.ö.R. ist die Arbeitsgemeinschaft der 31 landesweiten und 42 regional tätigen Jugendverbände und der mehr als 350 örtlichen Jugendorganisationen in Bayern. Strukturell ist er in sieben Bezirksjugendringe sowie 96 Stadt- und Kreisjugendringe gegliedert. Seine Mitgliedsorganisationen erreichen mit ihren Angeboten mehr als zwei Drittel aller Kinder und Jugendlichen in Bayern.</i>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 17:49:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gegen die Privatisierung des Ehrenamts</title>
			<link>http://www.bjr.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/article/Gegen-die-Privatisierung-des-Ehrenamts.html</link>
			<description>Tag der Jugend: BJR fordert bessere Bedingungen für ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit –...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Zum Tag der Jugend am 12. August </b>mahnt der Bayerische Jugendring (BJR) eine deutliche Verbesserung der Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement an. Junge Menschen sind die gesellschaftliche Gruppe mit der größten Bereitschaft dazu. Damit sie diese auch in die Tat umsetzen können, sollen gesetzliche Regelungen Steine aus dem Weg räumen. Doch wie so oft klaffen politische Wunschvorstellung und Realität auseinander. „Das ‚Gesetz zur Freistellung von Arbeitnehmern zum Zwecke der Jugendarbeit’ enthält unflexible Regelungen, die Engagement erschweren statt befördern. Die Belastung durch ein Ehrenamt muss immer häufiger im Privaten aufgefangen werden. Gerade jetzt, im Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit, wären statt Symbolpolitik echte Verbesserungen angezeigt“, fordert BJR-Präsident Matthias Fack.
<i><b>Flexiblere zeitliche Lösungen gut für Jugendarbeit und Betriebe</b></i>
Derzeit kann sich ein Jugendlicher, der sich z.B. in einem Jugendverband engagiert, für höchstens 15 Arbeitstage und für nicht mehr als vier Veranstaltungen im Jahr freistellen lassen. Das ist zu wenig, vor allem die begrenzte Zahl der Veranstaltungen. Der BJR fordert stattdessen eine flexiblere Regelung durch Freistellungskonten von 120 Stunden im Jahr, die eine stundenweise Befreiung ermöglichen – etwa für Schulungen oder Gremiensitzungen, die erst am Nachmittag beginnen. Das würde sowohl den Bedürfnissen in der Jugendarbeit als auch in den Betrieben besser gerecht. 
<i><b>Semesterabschluss-Klausur oder Ferienfreizeit?</b></i>
Ehrenamtliche Jugendleiter/-innen gehen oft noch zur Schule oder studieren. Im Bildungssystem aber werden die zeitlichen Daumenschrauben immer enger angezogen. Immer weniger junge Menschen haben bei achtjährigem Gymnasium und Bologna-Hochschulbetrieb noch genügend Energie und Muße übrig, um etwa Ferienfreizeiten ehrenamtlich zu betreuen. „Um nicht die letzten Freiwilligen zu vergraulen, muss Schluss sein damit, dass Prüfungszeiträume an Universitäten und Hochschulen immer kurzfristiger bekannt gegeben werden und sich teilweise über den gesamten Ferien-zeitraum erstrecken“, so Matthias Fack. Zudem fordert der BJR eine Lockerung von oft restriktiv gehandhabten Anwesenheitspflichten für engagierte Schüler/-innen und Studierende.
<i>Der Bayerische Jugendring K.d.ö.R. ist die Arbeitsgemeinschaft der 31 landesweiten und 42 regional tätigen Jugendverbände und der mehr als 350 örtlichen Jugendorganisationen in Bayern. Strukturell ist er in sieben Bezirksjugendringe sowie 96 Stadt- und Kreisjugendringe gegliedert. Seine Mitgliedsorganisationen erreichen mit ihren Angeboten mehr als zwei Drittel aller Kinder und Jugendlichen in Bayern.</i><br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 12:33:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Mit großer Erschütterung haben wir die Nachricht von den unvorstellbaren Verbrechen in Norwegen aufgenommen“</title>
			<link>http://www.bjr.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/article/Mit-grosser-Erschuetterung-haben-wir-die-Nachricht-von-den-unvorstellbaren-Verbrechen-in-Norwegen.html</link>
			<description>Kultusministerium und Bayerischer Jugendring sprechen den Angehörigen der Opfer tiefes Beileid aus</description>
			<content:encoded><![CDATA[MÜNCHEN. „Mit großer Erschütterung haben wir die Nachricht von den unvorstellbaren Verbrechen aufgenommen, die sich am vergangenen Wochenende in dem norwegischen Jugendzeltlager Utøya ereignet haben.“ Mit diesen Worten sprechen Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle, Kultusstaatssekretär Thomas Kreuzer und der Präsident des Bayerischen Jugendrings, Matthias Fack, den Angehörigen der Opfer in Norwegen ihr tiefes Beileid aus. Gleichzeitig erinnern sie an die Grundwerte offener Gesellschaften, die der Attentäter mit seinem Massaker an ehrenamtlich engagierten Jugendlichen angreifen wollte. Zusammen mit dem Präsidenten des Bayerischen Jugendrings betonten die für die Jugendarbeit in Bayern verantwortlichen Politiker Spaenle und Kreuzer, dass die bayerische Jugendarbeit auch weiterhin alles tun werde, um junge Menschen in Bayern auf die Anforderungen einer immer komplexer werdenden Gesellschaft vorzubereiten. 
<i>Der Bayerische Jugendring K.d.ö.R. ist die Arbeitsgemeinschaft der 30 landesweiten und 41 regional tätigen Jugendverbände und der mehr als 350 örtlichen Jugendorganisationen in Bayern. Strukturell ist er in sieben Bezirksjugendringe sowie 96 Stadt- und Kreisjugendringe gegliedert. Seine Mitgliedsorganisationen erreichen mit ihren Angeboten mehr als zwei Drittel aller Kinder und Jugendlichen in Bayern.</i>
]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 14:48:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Plädoyer für eine lebendige Jugendkultur auf öffentlichen Plätzen </title>
			<link>http://www.bjr.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/article/Plaedoyer-fuer-eine-lebendige-Jugendkultur-auf-oeffentlichen-Plaetzen.html</link>
			<description>Kommunale Spitzenverbände und Jugendarbeit einig: junge Menschen haben ein Recht auf...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="page-break-after:avoid">Die Kommunalen Spitzenverbände in Bayern, der Bayerische Städtetag, der Bayerische Landkreistag und der Bayerische Gemeindetag haben in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Jugendring erstmals eine gemeinsame Landestagung zur Kommunalen Jugendpolitik in Bayern veranstaltet. Die Premiere dieser breiten Kooperation im kommunalen Aufgabenbereich der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit fand am vergangenen Dienstag auf Schloss Hirschberg in Beilngries statt.</p>
<b>Jugend wird nicht gewalttätiger</b>
<p style="text-autospace:none">Angesichts der Diskussion um angebliche Gewaltexzesse junger Menschen in der Öffentlichkeit und um Alkoholmissbrauch – Stichwort „Komatrinken“ – befasste sich die Tagung mit der herausfordernden Frage nach dem Umgang mit Jugendlichen im öffentlichen Raum. Die Kooperationspartner betonten angesichts aktueller gewalttätiger Übergriffe von Jugendlichen in anderen Bundesländern, dass es keinen Grund gebe, Vorurteile gegenüber jungen Mitbürgerinnen und Mitbürgern in der Öffentlichkeit aufzubauen, die deren realer Lebenswelt in keiner Weise entsprächen.</p>
<b>„Nicht überall dort, wo sich Jugendliche in der Öffentlichkeit treffen, ist Gefahr im Verzug“</b>
<p style="text-autospace:none">So lässt sich die Annahme, dass die Jugend immer gewalttätiger und brutaler werde, keinesfalls belegen. Wie Jörg Breitweg von der Aktion Jugendschutz Bayern darlegte, sind die Zahlen zur Gewaltkriminalität von Jugendlichen in den letzten Jahren sogar rückläufig. Stark verstärkt habe sich allerdings das Anzeigeverhalten von Betroffenen und die mediale Aufmerksamkeit für solche Vorfälle. So entstehe das oftmals verzerrte Bild einer pöbelnden und gewaltbereiten Jugend. Gewalttätigkeiten bei jungen Menschen seien jedoch in der Regel „überwiegend episodenhaft und blieben zuallermeist auf einen bestimmten Entwicklungsabschnitt beschränkt“. Die Skandalisierung verschiedener Einzelvorfälle führe dazu, dass verschiedene Jugendkulturen stigmatisiert und als bedrohlich empfunden würden. Dieses Vorurteil treffe insbesondere Jugendliche mit Migrationshintergrund.</p>
<p style="text-autospace:none">„Nicht überall dort, wo sich Jugendliche in der Öffentlichkeit treffen, ist Gefahr im Verzug“, so lautete die gemeinsame Antwort des Bayerischen Jugendrings und der Kommunalen Spitzenverbände in Bayern. Sie betonten, dass junge Menschen zu einem vielfältigen und lebendigen Stadtbild beitrügen.</p>
<p style="text-autospace:none"><b>Recht auf „gleichberechtigte Teilhabe am öffentlichen Raum“</b></p>
<p style="text-autospace:none">Die Veranstalter wendeten sich deshalb gegen den Versuch, „auffällige“ Jugendliche mit allen Mitteln aus dem Stadtbild zu verdrängen und betonten das Recht junger Menschen auf gleichberechtigte Teilhabe am öffentlichen Raum. Jugendliche dürften nicht ins Abseits geschickt werden. Denn die Bushaltestelle, der Marktplatz oder andere öffentliche Orte seien für Jungen und Mädchen wichtige Bühnen zur Inszenierung von Jugendkultur. Die Sozialisation junger Menschen geschehe in und gemeinsam mit der Öffentlichkeit. Dieser Anspruch kollidiere oftmals mit dem Ruf nach Ruhe und Ordnung. Der Einsatz für jugendgerechte öffentliche Lebenswelten sei deshalb eine zentrale jugendpolitische Aufgabe auch in den Kommunen. Eine Vielfalt an ehrlich gemeinten Mitwirkungs- und Beteiligungsmöglichkeiten für junge Menschen an öffentlichen Belangen bilde die Grundlage für erfolgreiche Integration von Jugendkultur in das kommunale Gemeinwesen, so die übereinstimmende Einschätzung.</p>
<p style="text-autospace:none"><b>Kommunale Zusammenarbeit beim Jugendschutz</b></p>
<p style="text-autospace:none">Dennoch aber sehen die Kommunalen Spitzenverbände und der Bayerische Jugendring einen gestiegenen Handlungsbedarf beim Jugendschutz. Insbesondere präventiven Maßnahmen messen die Veranstalter große Bedeutung im Kampf gegen Suchtmittelmissbrauch und Gewalt zu. Es sei notwendig, dass alle gesellschaftlichen Gruppen und Institutionen mit verstärkter Sensibilität auf die Gefährdungen von Kindern und Jugendlichen reagierten. In vielen bayerischen Städten, Märkten und Gemeinden gibt es deshalb zum präventiven Jugendschutz eine ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen den Jugendämtern, den Polizeidienststellen, Schulen, Vereinen und Jugendverbänden. </p>
Die „Gemeinsame Landestagung Kommunale Jugendpolitik“ diente in diesem Zusammenhang auch der Intensivierung der gemeinsamen Aktivitäten und dem Austausch von guten Praxisbeispielen, von denen in den über 2.000 Gemeinden in Bayern eine große Zahl vorliegen.
<i>Der Bayerische Jugendring K.d.ö.R. ist die Arbeitsgemeinschaft der 30 landesweiten und 41 regional tätigen Jugendverbände und der mehr als 350 örtlichen Jugendorganisationen in Bayern. Strukturell ist er in sieben Bezirksjugendringe sowie 96 Stadt- und Kreisjugendringe gegliedert. Seine Mitgliedsorganisationen erreichen mit ihren Angeboten mehr als zwei Drittel aller Kinder und Jugendlichen in Bayern.</i>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 18 May 2011 11:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Jugendarbeit fordert den sofortigen Atomausstieg</title>
			<link>http://www.bjr.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/article/Jugendarbeit-fordert-den-sofortigen-Atomausstieg.html</link>
			<description>Der Hauptausschuss des Bayerischen Jugendrings fordert, zum ursprünglichen Plan zum Atomausstieg...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die im Bayerischen Jugendring (BJR) zusammengeschlossenen Jugendverbände und Organisationen fordern als Vertreter der jungen Generation die politisch Verantwortlichen auf, umgehend zum ursprünglichen Atom-Ausstiegsplan zurückzukehren. Die während des dreimonatigen Moratoriums der Bundesregierung bereits stillgelegten Meiler müssten endgültig abgeschaltet bleiben. Einen entsprechenden Beschluss verabschiedete der Hauptausschuss des BJR, das höchste Beschluss fassende Gremium der Jugendarbeit in Bayern, am vergangenen Wochenende. „Wir sind tief erschrocken über die Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima“, heißt es dort. „Unsere Anteilnahme gilt den Opfern, Verletzten und Angehörigen. Dazu kommt die große Sorge um den Zustand der Atomkraftwerke weltweit.“ 
<b>Generationengerechte Energiepolitik</b>
Der BJR fordert darüber hinaus eine generationengerechte Energiepolitik im Sinne von Artikel 20a des Grundgesetzes, der den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen in Verantwortung für die künftigen Generationen beinhaltet. Dazu gehören u.a. der intensive Ausbau erneuerbarer Energien und die sofortige Suche nach geeigneten Lösungen für eine Endlagerung des angefallenen Atommülls, die auch zukünftigen Generationen ein Leben in Sicherheit garantieren. Der Bayerische Jugendring unterstützt die von vielen bayerischen Jugendlichen mitgetragene Anti-Atom-Bewegung in ihrem Protest.<br /><i><br />Der Bayerische Jugendring K.d.ö.R. ist die Arbeitsgemeinschaft der 30 landesweiten und 41 regional tätigen Jugendverbände und der mehr als 350 örtlichen Jugendorganisationen in Bayern. Strukturell ist er in sieben Bezirksjugendringe sowie 96 Stadt- und Kreisjugendringe gegliedert. Seine Mitgliedsorganisationen erreichen mit ihren Angeboten mehr als zwei Drittel aller Kinder und Jugendlichen in Bayern.</i><br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 23 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Jugendarbeit integrativ: BJR verleiht Integrationspreis</title>
			<link>http://www.bjr.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/article/Jugendarbeit-integrativ-BJR-verleiht-Integrationspreis.html</link>
			<description>BJR-Integrationspreis geht nach Aschaffenburg, Würzburg und München – Justizministerin Dr. Beate...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Stadtjugendring Aschaffenburg, die Jugendgruppe „Vision“ aus Würzburg und Ministerialrat Rupert Sandfuchs vom Bayerischen Sozialministerium sind die diesjährigen Träger des Integrationspreises des Bayerischen Jugendrings. Die Jugendarbeit in Bayern will junge Menschen mit Migra-tionshintergrund stärker beteiligen. Mit dem Preis würdigt der Bayerische Jugendring (BJR) deshalb nun zum vierten Mal Personen, Gruppen und Organisationen, die sich um die Integration besonders verdient gemacht haben. Der Preis ist mit 500 Euro dotiert und wurde im Rahmen des BJR-Hauptausschusses in Kloster Roggenburg bei Weißenhorn/Neu-Ulm verliehen.<br /><br /><b>Interkulturelle Öffnung der Jugendarbeit von vielen Seiten her</b><br /><br />Der Stadtjugendring Aschaffenburg arbeitet seit vielen Jahren vernetzt mit Akteuren aus dem Migrations-, Bildungs- und Jugendarbeitsbereich zusammen. Er schulte u.a. Mitarbeiter/-innen in ihren interkulturellen Kompetenzen, organisiert gemeinsame Aktivitäten von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund und berät Jugendverbände bei der interkulturellen Öffnung. – In der Jugendgruppe „Vision“ organisieren Jugendliche mit Migrationshintergrund gemeinsam Aktivitäten zum Ausgleich von Alltagsstress und zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls, z.B. Ausflüge, Reisen, Spiele oder Berufsseminare. – Ministerialrat Rupert Sandfuchs hat über 20 Jahre in leitender Funktion im Bayerischen Sozialministerium Integrationspolitik gestaltet und dabei bereits seit Ende der 1980er Jahre Jugendverbände an der Umsetzung der Integrationspolitik des Ministeriums beteiligt.<br /><br /><b>„Kraft, Chancen und ein Stück Zuhause“ – Staatsministerin Merk würdigt die Jugendarbeit</b><br /><br />Justizministerin Dr. Beate Merk, die den BJR-Hauptausschuss am Freitag Abend besuchte, sprach den Preisträger/-innen „ein dickes Dankeschön für ihr Engagement und ihre Projekte“ aus, in denen sie sich für Toleranz, gegenseitigen Respekt und ein gutes Miteinander einsetzten. Sie lobte den BJR dafür, dass er sich bereits seit den 1970er Jahren für Integration engagiere. „Mit Ihren Initiativen und Aktivitäten geben Sie Migranten und Migrantinnen Chancen, Anerkennung, Kraft und ein Stück Zuhause. Integration besteht aus vielen kleinen Schritten. In manchen Punkten stehen wir noch am Anfang, aber es lohnt sich, dass wir uns gemeinsam auf den Weg machen“, so Merk.<br /><i><br />Der Bayerische Jugendring K.d.ö.R. ist die Arbeitsgemeinschaft der 30 landesweiten und 41 regional tätigen Jugendverbände und der mehr als 350 örtlichen Jugendorganisationen in Bayern. Strukturell ist er in sieben Bezirksjugendringe sowie 96 Stadt- und Kreisjugendringe gegliedert. Seine Mitgliedsorganisationen erreichen mit ihren Angeboten mehr als zwei Drittel aller Kinder und Jugendlichen in Bayern.</i>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 14:03:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>
