Beschlüsse & Positionen

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Beschlüsse und Positionen des BJR

2009 | 135. Hauptausschuss

Beschluss: Gautinger Erklärung - Jugendarbeit ist freiwilliges Engagement

Beschluss: Nie wieder - Erklärung anlässlich des Beginns des 2 Weltkrieges

Beschluss: Resolution gegen den Ausschluss von a.i.d.a.

Beschluss: Anerkennung Ehrenamt im öffentl. Dienst

Beschluss: Mehrstaatigkeit und die Abschaffung der Optionspflicht

Beschluss: Resolution - Zusammenarbeit bei der offenen Ganztagsschule

Beschluss: Unterstützung des LSR hinsichtlich der VSO

2009 | 134. Hauptausschuss

Beschluss: Wohnungen statt Flüchtlingslager

Beschluss: Ausbildungsquoten des öffentlichen Dienstes in Bayern

Beschluss: Armut

Beschluss: Die Herausforderung der Klimakrise meistern

Beschluss: Du hast ein Recht auf deine Rechte

Beschluss: Einrichtung einer Kinderkommission

Beschluss: Entgeltordnung

Beschluss: Gentechnik

Beschluss: Nachhaltigkeit in der Jugendarbeit leben

Beschluss: Nachhaltigkeit in Zeiten der Wirtschafts- und Finanzmarktkrise

2008 | 133. Hauptausschuss

Position - Mädchen wollen mehr

Position - Jedem Kind seine Chance - für eine bessere und gerechtere Schule in Bayern

Leitlinien - Geschlechtsbewusste Jungenarbeit

Beschluss: Mindestlöhne

Beschluss: Freiwilligendienste starken

Beschluss: Einwöchige Überschneidung der Sommerferien aller Bundesländer

2008 | 132. Hauptausschuss

Startbahn III – Flughafen München – Nein Danke! (132. Hauptausschuss)

Stopp der Planungen des Transrapids (132. Hauptausschuss)

Mehr Sozialkundeunterricht in Bayerischen Schulen (132. Hauptausschuss)

Bildungsperspektiven für benachteiligte und schulschwächere Kinder und Jugendliche (132. Hauptausschuß)

Waldmünchener Erklärung (132. Hauptausschuss)

2007

Aktionsprogramm Integration 2008-2013 (131. Hauptausschuss)

Resolution für ein NPD-Verbot (131. Hauptausschuss)

Positionierung des Hauptausschusses zu einer eventuellen Streichung des § 75 SGB VIII (131. Hauptausschuss)

Position gegen die Erhebung von Eintrittsgeldern an Gedenkstätten und für eine bedarfsgerechte, dauerhafte finanzielle Ausstattung (131. Hauptausschuss)


Position des BJR-Landesvorstandes zum Gesetzesentwurf des GSG zum Nichtraucherschutz (BJR-Landesvorstandsbeschluss, 2007)


2006

Änderung der Erläuterung der Satzung: Gaststatus der AGJB (BJR-Hauptausschuss, 2006)

Befreiung von Studienbeiträgen für ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit (BJR-Hauptausschussbeschluss, 2006)

Einrichtung einer Kommission Jungen- und Männerarbeit (BJR-Hauptausschussbeschluss, 2006)

Verlängerung des Aktionsprogramms Integration (BJR-Hauptausschussbeschluss, 2006)

Startchancen für alle in Bayern - Der Ausbildungskrise und Arbeitslosigkeit den Kampf ansagen (BJR-Hauptausschussbeschluss, 2006)

Umsetzung des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Kinder –und Jugendhilfe KICK (BJR-Landesvorstandsbeschluss, 2006)

LandesschülerInnenrat (BJR-Hauptausschussbeschluss, 2006)

Armut bei Kindern und Jugendlichen (BJR-Hauptausschussbeschluss, 2006)

Zum Stellenwert der Jugendkulturarbeit und kulturellen Jugendbildung in der Jugendarbeit in Bayern (BJR-Hauptausschussbeschluss, 2006)

Geschlechtergerechtigkeit in der Jugendarbeit in Bayern - Zwischenbericht 2005 (BJR-Hauptausschussbeschluss, 2006)

Zum Gesetzesentwurf der Staatsregierung zur Änderung des Bayerischen Gesetzes über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BJR-Hauptausschussbeschluss, 2006)

Junge Welle: Unterstützung der Pläne des Bayerischen Rundfunks für ein eigenständiges öffentlich-rechtliches Hörfunkprogramm für junge Menschen in Bayern (BJR-Hauptausschussbeschluss, 2006)

Steuerkonzept: Grundorientierungen einer gerechten und solidarischen Steuerpolitik (BJR-Hauptausschussbeschluss, 2006)

Sportgroßgeräteförderung (BJR-Hauptausschussbeschluss, 2006)

Änderung der Förderhöchstsätze für Jugendbildungs- und Mitarbeiterbildungsmaßnahmen (BJR-Hauptausschussbeschluss, 2006)

Satzungsänderungsanträge (BJR-Hauptausschussbeschluss, 2006)

Änderung der Geschäftsordnung (BJR-Hauptausschussbeschluss, 2006)

Änderungs- und Ergänzungsanträge zu den Erläuterungen zur Satzung (BJR-Hauptausschussbeschluss, 2006)

Feststellungsbeschluss zur Sammelvertretung der "Jungen Tierfreunde" (BJR-Hauptausschussbeschluss, 2006)


2005


Globalisierung ja - aber anders: Internationale Gerechtigkeit für die Jugend weltweit! (Hauptausschussbeschluss 2005)

Durchführung einer Sozialaktion im Rahmen des Jubiläums "60 Jahre BJR" (Hauptausschussbeschluss 2005)

Fortführung des bayerischen Gesetzes zur Gleichstellung von Frauen und Männern (BayGIG) (Hauptausschussbeschluss 2005)

Maßnahmenkatalog zur Prävention sexueller Gewalt in der Kinder- und Jugendarbeit (Hauptausschussbeschluss 2005)

Aufruf: Nie wieder! (Hauptausschussbeschluss 2005)

Studiengebühren sind aus gesellschafts-, sozial- und bildungspolitischen Gründen abzulehnen (Hauptausschussbeschluss 2005)

Absenkung des Wahlalters (Hauptausschussbeschluss 2005)

Bekämpfung der Armut von Kinder und Jugendlichen in Deutschland (Hauptausschussbeschluss 2005)

Interkulturelle Schlüsselqualifikationen (Hauptausschussbeschluss 2005)

2004

Umstrukturierung in der BJR-Geschäftsstelle und im Institut für Jugendarbeit (Hauptausschussbeschluss 2004)

Lernmittelfreiheit darf nicht angetastet werden (Hauptausschussbeschluss 2004)

Kein Land in Sicht: Bilanz des Ausbildungsjahres 2003/2004 in Bayern (Hauptausschussbeschluss 2004)

Mehr Luft zum Atmen - Für starke und leistungsfähige Kommunen (Hauptausschussbeschluss 2004)

Volksbegehren "Aus Liebe zum Wald" (Hauptausschussbeschluss 2004)

Föderalismus-Debatte: Modernisierung der bundesstaatlichen Ordnung (Hauptausschussbeschluss 2004)

Gegen die kurzsichtige Sparpolitik der Bayerischen Staatsregierung – für die Bildung und Förderung junger Menschen – gegen weitere Kürzungen im Jugendprogramm – für den Erhalt der Jugendarbeit(BJR-Hauptausschussbeschluss 2004)

Die Jugendarbeit in Bayern begrüßt die Erweiterung der Europäischen Union. Sie heißt die Menschen, insbesondere die Jugend aller Beitrittsländer herzlich willkommen (BJR-Hauptausschussbeschluss 2004)

Stärkung der Jugendarbeit in schwierigen Zeiten (BJR-Hauptausschussbeschluss 2004)

2003

Roggenburger Erklärung zum Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (BJR-Hauptausschussbeschluss 2003)

Gautinger Erklärung: Außerschulische Jugendbildung - ein vergessenes Thema der aktuellen Bildungspolitik? (BJR-Hauptausschussbeschluss 2003)

Reformstau bei der Ausbildungskrise beenden - Umlagefinanzierung einführen (BJR-Hauptausschussbeschluss 2003)

2002

Gerechtigkeit und Frieden in der globalisierten Welt Überlegungen zu Positionen und Orientierungen innerhalb der Jugendarbeit in Bayern (BJR-Hauptausschussbeschluss 2002)

2001

Anregungen zur Verbesserung der Vertretung von Frauen in der Gremienarbeit (BJR-Hauptausschussbeschluss 2001)

Integration und Zuwanderung (BJR-Hauptausschussbeschluss 2001)

Stellungnahme des Bayerischen Jugendrings zur Reform der Bezirke (BJR-Präsident Gerhard Engel 2001)

Jugendarbeit und Schule - Jugendpolitische Verortung einer aktuellen Debatte (BJR-Hauptausschussbeschluss 2001)

Forderungen zur Weiterentwicklung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Arbeitsfeldern mit hauptberuflichem Fachpersonal (BJR-Hauptausschussbeschluss 2001)

2000

Errichtung von Koordinierungsbüros für den deutsch-israelischen Jugendaustausch (BJR-Landesvorstandbeschluss 2000)

Öko-Soziale-Steuerreform (BJR-Hauptausschussbeschluss 2000)

Rechtsextremismus; Nationalismus und Gewalt gegen Minderheiten - ein Problem der gesamten Gesellschaft (BJR-Hauptausschussbeschluss 2000)

Beteiligungsrechte zum Bau der A94 durch vorzeitige Trassenfestlegung ausgehebelt (BJR-Hauptausschussbeschluss 2000)

Zukunft sichern und gestalten. Für eine generationsgerechte Rentenreform (BJR-Hauptausschussbeschluss 2000)

Kindern und Jugendlichen ihre Existenz sichern helfen - Positionen des BJR zur sozialen Lage junger Menschen in Bayern (BJR 2000)

Verbesserung der Lebenssituation junger Flüchtlinge in Deutschland (BJR-Hauptausschussbeschluss 2000)

1999

Vergangenheit, die nicht vergeht - Zur Zukunft des Gedenkens aus Sicht der Jugendarbeit (BJR-Hauptausschussbeschluss 1999)

Erlassjahr 2000 - Entwicklung braucht Entschuldung (BJR-Hauptausschussbeschluss 1999)

Mehr Demokratie in Bayern (BJR-Hauptausschussbeschluss 1999)

Weiterentwicklung und Reform der Bezirke in Bayern (BJR-Hauptausschussbeschluss 1999)

Ladenschlussgesetz und Sonntagsöffnung im Einzelhandel (BJR-Hauptausschussbeschluss 1999)

Diskussionsbeitrag zur Schulreform in Bayern (BJR-Hauptausschussbeschluss 1999)

Friedenspolitik - Krieg im Kosovo - Stellungnahme des BJR-Landesvorstands (1999)

Personalentwicklung in den Jugendringen (BJR-Hauptausschussbeschluss 1999)

Zur Förderung des Ehrenamtes (BJR-Hauptausschussbeschluss 1999)


1998

Kinder und Armut (BJR-Hauptausschussbeschluss 1998)

Zur Situation der Stadt- und Kreisjugendringe (Erklärung des BJR-Hauptausschusses, 1998)

Kinder- und jugendpolitische Forderungen des Bayerischen Jugendrings zur Landtagswahl 1998 (Beschluss des Landesvorstands 1998)

Solidarität und Gerechtigkeit statt Ausverkauf der Zukunft (BJR-Hauptausschussbeschluss 1998)

Stellungnahme des BJR-Landesvorstands zum Jugendprogramm 1998 (Bayerischer Jugendring, 1998)


1997

Kinderpolitische Leitlinien und Forderungen (BJR-Hauptausschussbeschluss 1997)

Mitwirkung und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in den Gemeinden (BJR-Hauptausschussbeschluss 1997)

Stellungnahme zum "Weißbuch zur allgemeinen und beruflichen Bildung" (Bayerischer Jugendring 1997)

Medienpädagogik im BAYMG verankern! Zur Novellierung des Bayerischen Mediengesetzes (BJR-Hauptausschussbeschluss 1997)

Lebensmittelpunkt Deutschland (BJR-Hauptausschussbeschluss 1997)


1996

Kirchenasyl / Bürgerkriegsflüchtlinge (BJR-Hauptausschussbeschluss 1996)

Medienpolitische Forderungen zur Novellierung der Rundfunkstaatsverträge (BJR-Hauptausschussbeschluss 1996)

Senkungen der Altersbegrenzung auf 16 Jahre für das aktive Wahlrecht (BJR-Hauptausschussbeschluss 1996)

Kinder Kinder Kinder (Bayerischer Jugendring, 1996)

Aufgaben des Bayerischen Jugendrings gegenüber den örtlichen Trägern der Jugendarbeit (Bayerischer Jugendring, 1996)

Arbeit mit Kindern / Kinderpolitik (BJR-Hauptausschussbeschluss 1996)

Zur Entwicklung der Europäischen Union II (BJR-Hauptauschussbeschluss 1996)

Ausbildungsplatz- und Arbeitsmarktsituation junger Menschen in Bayern (BJR-Hauptausschussbeschlüsse 1995 und 1996)

Forderungen der Konferenz der Jugendarbeit des BJR in Nürnberg (BJR 15. - 17.11.1996)


1995

Wahrnehmung von Aufgaben der Jugendarbeit durch anerkannte freie Träger und Empfehlungen zur Übertragung von Aufgaben der Jugendarbeit auf Jugendringe (BJR-Hauptausschussbeschluss, 1995)

BJR-Stellungnahme zur Bekanntmachung von Sozial- und Kultusministerium über die Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule (1995)

Ausbildungsplatz- und Arbeitsmarktsituation junger Menschen in Bayern (BJR-Hauptausschussbeschlüsse 1995 und 1996)

Jugendarbeit und Schule (BJR-Hauptausschussbeschluss 1991 - Überarbeitung 1995)


1994

Zur Entwicklung der Europäischen Union I (BJR-Hauptausschussbeschluss 1994)


1992

Jugendarbeit und Ökologie (BJR-Hauptausschussbeschluss 1992)
 


11.08.2009

Bayern als kinderrechtsfreie Zone?





Zum internationalen Tag der Jugend am 12. August fordert der Bayerische Jugendring (BJR) eine Stärkung der Kinderrechte und weist besonders auf die prekäre Situation von Flüchtlingskindern im Freistaat hin. Die bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer hat in den letzten Wochen eine Initiative gestartet, um die Situation in den Sammelunterkünften für Flüchtlinge zu verbessern. BJR-Mitarbeiter konnten sich zuletzt während einer eigenen Aktion zur ARD-Themenwoche „Ehrenamt“ in der Würzburger Sammelunterkunft davon überzeugen, dass solche Unterbringungen keine Orte sind, an denen Kinder und Jugendliche aufwachsen sollten. Mit den mittlerweile geschlossenen Containerbaracken in München, aber auch mit der noch immer in Betrieb befindlichen Würzburger Unterkunft bewegt sich Bayern außerhalb gesellschaftlich akzeptierter Grenzen und internationaler Vorschriften wie der UN-Kinderrechtskonvention.

Flüchtlingskinder: in Bayern alleine gelassen

„Weil Jugendliche mit 16 Jahren das selbe Asylverfahren durchlaufen müssen wie Volljährige, verletzt Deutschland seit Jahren die UN-Kinderrechtskonvention“, erklärt BJR-Präsidentin Martina Kobriger. „Die Zahl der Betroffenen mag mit circa 170 Jugendlichen recht gering sein, für uns zählt aber jedes Schicksal.“ Der BJR fordert in diesem Zusammenhang, dass entgegen der aktuellen Praxis künftig alle minderjährigen Flüchtlinge dem zuständigen Jugendamt gemeldet werden, damit geeignete Jugendhilfemaßnahmen, Betreuung und Unterbringung erfolgen können. „Eigentlich eine Selbstverständlichkeit in einer zivilisierten Gesellschaft“, so Kobriger, Bayern müsse für alle Kinder da sein: „Auch für Flüchtlingskinder gilt: Es darf keine kinderrechtsfreien Zonen geben!“

Kinderrechte müssen Vorrang haben vor anderen Rechtsgütern

Die Situation junger Flüchtlinge ist nur ein Beispiel für zahlreiche weitere Fälle, in denen Kinderrechte gegenüber anderen rechtlichen Regelungen das Nachsehen haben. In diesem Fall ist es das Ausländerrecht. „In anderen Fällen ist es z.B. der Immissionsschutz. Kinderrechte aber müssen das höchste Gut sein“, fordert Kobriger. „Seit Jahren weist der BJR darauf hin, dass z.B. die aktuelle Lärmschutzverordnung die Existenz vieler Jugendspielplätze, gerade in Großstädten, bedroht."



30.07.2009

Rekord: Über 100 Wahllokale der U18-Aktion in Bayern





Mit der Aktion „U18“, die am  18. September - acht Tage vor der Bundestagswahl - stattfindet, beteiligt sich der Bayerische Jugendring (BJR) an einer bundesweiten Wahlsimulation. Dabei können alle unter 18-Jährigen ihre Stimme bei einem der vielen U18-Wahllokale abgeben. Der Wahlvorgang soll dabei möglichst originalgetreu nachempfunden werden. So sollen Kinder und Jugendliche ganz praktisch an das Thema „Wählen“ herangeführt werden. Natürlich gibt es nach 18 Uhr, wenn die U18-Wahllokale schließen, auch Wahlparties und das offizielle U18-Bundestagswahlergebnis.

U18 läuft in keinem Flächen-Bundesland besser als in Bayern

Am 30. Juli hat Bayern nun als erstes Bundesland überhaupt nach den U18-Erfindern in Berlin die 100-U18-Wahllokal-Grenze überschritten. Damit läuft U18 in Bayern besser als in jedem anderen Flächenland. „Trotz des schwierigen Termins am Freitag der ersten Schulwoche in Bayern ist die Resonanz unglaublich positiv“, so BJR-Präsidentin Martina Kobriger. Sie weist besonders auf die Bedeutung von politischer Jugendbildung hin, die der BJR mit dem U18-Projekt in neuer Form erprobt: „So ein Event – auch wenn es um etwas so trockenes wie `Wählen´ geht – kommt bei Jugendlichen an. Deshalb muss auch im neuen Jugendprogramm der Bayerischen Staatsregierung, das wir dringend fordern, ein Akzent auf jugendgemäße und moderne Wege politischer Bildung gesetzt werden.“

Die aktuelle Pressemitteilung (17-2009) zum Download (PDF).

Weitere Informationen zu U18 und alle Wahllokale unter www.u18.org 



24.07.2009

Neue Juleica: Elektronisches Antragsverfahren startet in Bayern






Die Juleica (Jugendleiter/innen-Card) ist ein bundesweit einheitlicher Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugendarbeit. Mit Hilfe der Juleica können sich Gruppenleiter/-innen gegenüber Eltern und Teilnehmer/-innen sowie gegenüber Politik und Gesellschaft als ausgebildete Mitarbeiter/-innen der Jugendarbeit ausweisen.

Denn jede/-r Inhaber/-in hat eine Ausbildung nach festgelegten Qualitätsstandards absolviert und sich mindestens 40 Stunden mit Gruppenpädagogik, Aufsichtspflicht, Methoden der Jugendarbeit und vielen anderen Themenbereichen beschäftigt. Darüber hinaus legitimiert die Juleica auch gegenüber staatlichen und nicht staatlichen Stellen, von denen Beratung und Hilfe angeboten wird.

Die Juleica erhalten Mitarbeiter/-innen in der Jugendarbeit, die für einen anerkannten öffentlichen oder freien Träger der Jugendhilfe ehrenamtlich tätig sind (im Sinne des § 73 SGB VIII).

Die Juleica kann unter www.juleica-antrag.de im Online-Antragsverfahren beantragt werden. Erforderlich sind dazu eine Email-Adresse sowie ein digitales Portrait-Foto. In Bayern wird dieses Online-Antragsverfahren ab dem 24.07.2009 angewandt. Bis zum 31.10.09 wird übergangsweise auch noch das bisherige Papierverfahren angeboten (http://www.juleica.de/17.0.html).


Weitere Infos, Materialien und Dokumente zum Dowload gibt es hier: BJR-Webseite/Service/Juleica


08.07.2009

Neue Richtlinien der Offenen Ganztagesschule in Bayern





BJR-LogoMit Schreiben vom 18. Mai 2009 wurden die Schulen in Bayern vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus informiert, dass für das kommende Schuljahr 09/10 die bisher gültigen Richtlinien zur Förderung der offenen Ganztagsschule durch neue Richtlinien ersetzt werden.

Information des BJR an Jugendverbände, Jugendringe und Kommunale Jugendarbeit



16.05.2009

Helden24: Jugendliche leisten 25.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit





Helden 24: Jubel in Bamberg

Über 1.000 Jugendliche schufteten erfolgreich für den guten Zweck bei der Aktion „Helden24“, die der Bayerische Jugendring (BJR) initiiert und elf Stadt- und Kreisjugendringe vor Ort organisiert hatten. An acht Aktionsorten in Bayern bewältigten die Teilnehmer/-innen gemeinnützige Aufgaben innerhalb von 24 Stunden. Insgesamt kamen dabei 25.000 ehrenamtlich geleistete Arbeitsstunden zusammen. Anlass für die Aktion war die ARD-Themenwoche „Ist doch Ehrensache!“ zum bürgerschaftlichen Engagement. Begleitet wurde die Aktion von Radiosender BAYERN 3. Die Schirmherrschaft hat der bayerische Kultusminister Ludwig Spaenle übernommen.

Acht unterschiedliche Projekte - Vielfältig wie die Jugendarbeit!

Bei einem Sponsorenlauf umrundeten Jugendliche mehr als 400 mal bei Nacht und Regen den Igelsbachsee in Mittelfranken für einen guten Zweck. In Mühldorf am Inn wurde ein Konzert mit sechs Bands, ein Nachtflohmarkt und ein Jazzfrühstück veranstaltet - alles für die Aktion Sternstunden des Bayerischen Rundfunks (BR). In Würzburg wurde nicht nur eine trostlose Asylbewerberunterkunft verschönert - am Rande kam es zu vielen interessanten Begegnungen mit den zugewanderten Kindern. Aus Straubing kamen die meisten Teilnehmenden. Dort stellten 34 Gruppen Projekte in sozialen Einrichtungen auf die Beine.

„Alles andere als eine Null-Bock-Generation“

Wie schon bei der Aktion „3 Tage Zeit für Helden“ war auch dieses Mal wieder BAYERN 3 als Medienpartner mit von der Partie, vermittelte Hilferufe der Teilnehmergruppen an die Hörerschaft und berichtete 24 Stunden rund um die Uhr über den Fortgang der Aktion. "Wir sind beeindruckt vom ehrenamtlichen Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Helden24. Im Kampf gegen die Uhr haben viele bayerische Jugendliche bewiesen, dass sie alles andere als eine Null-Bock-Generation sind. Schön, dass wir nach „3 Tage Zeit für Helden“ wieder eine große Aktion gemeinsam mit dem Bayerischen Jugendring gestalten konnten. Ehrenamt ist für uns als öffentlich-rechtlicher Sender Ehrensache!", so BAYERN 3-Programmbereichsleiter Walter Schmich.

Weitere Infos:

Helden24 bei BAYERN 3
Übersicht: Wo passierte was?
Pressemitteilung (16.05.2009) "25.000 ehrenamtliche Stunden bei Helden24"
Pressemitteilung (14.05.2009) "Startschuss Helden24"
Pressemitteilung (12.05.2009) "Auch Helden kann geholfen werden"
Pressemitteilung (08.05.2009) "Die Helden sind zurück"
SJR Würzburg: Bilder & mehr auf der örtlichen Helden-Seite
KJR Roth: Helden-Bilder sowie Videos auf der YouTube-Seite von Christoph Raithel



22.04.2009

Girls' Day: Wissen sie, was sie wollen könnten?





Girls DayDer morgige „Girls’ Day“, die Kampagne der Bundesregierung und vieler Kooperationspartner zur Berufsorientierung, soll Mädchen auf technische und techniknahe Berufe neugierig machen und sie motivieren, sich für einen solchen Beruf zu entscheiden. Immer mehr Mädchen nehmen an den Angeboten teil, immer mehr Betriebe bieten Plätze an.

„Das ist auf jeden Fall zu begrüßen und bringt dieses wichtige Anliegen ins Bewusstsein der Öffentlichkeit“, so Claudia Junker, Vorsitzende der Kommission Mädchen- und Frauenarbeit des Bayerischen Jugendrings. „Nur ändert sich dadurch tatsächlich die Berufswahl?“ Noch immer wählen Mädchen und junge Frauen überproporti-onal häufig „Frauenberufe“ wie Arzthelferin oder Friseurin, die im Vergleich zu männerdominierten Berufen schlechter bezahlt sind. Soll sich daran tatsächlich etwas ändern, sind zusätzlich kontinuierliche Angebote notwendig. Der BJR hat hierzu in seinem Positionspapier „Mädchen wollen mehr!“ Standards beschrieben, die aus der Praxis der Jugendarbeit entwickelt wurden.

Aktuell ist der BJR in Gesprächen mit der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) über eine Zusammenarbeit bei der Verbesserung der Berufsorientierungsangebote für Mädchen.

Lesen Sie hier die komplette Pressemitteilung.

21.04.2009

Patenschaftswoche der Bayerischen Staatsoper vom 16.05. bis 29.05.2009



(c) Bayerische Staatsoper Die Bayerische Staatsoper in München bietet Jugendlichen in Kooperation mit dem BJR auch in diesem Jahr wieder an, gemeinsam mit einem "Paten" die Oper zu besuchen. Jugendliche haben dabei nicht nur die Chance, für nur 10 Euro eine echte Opernvorstellung zu besuchen, sie werden dabei auch von einem erfahrenen Opernbesucher begleitet und in die Geheimisse des ehrwürdigen Hauses und des jeweiligen Stückes eingeführt. Mehr Informationen gibt es hier und auf der Seite der Bayerischen Staatsoper.


25.03.2009

Keine sexuellen Übergriffe in der Kinder- und Jugendarbeit!

Neue Qualifizierungsreihe für Leitungskräfte der Jugendarbeit – Modellprojekt „PräTect... keine Täter in den eigenen Reihen!“ ist gestartet – Anmeldungen ab sofort möglich

Überall dort, wo sich Kinder und Jugendliche aufhalten, gibt es auch sexuellen Missbrauch. Deshalb ist es ein Qualitätsmerkmal guter Kinder- und Jugendarbeit, sich diesem Thema zu stellen und Schutzmaßnahmen gegen sexuelle Gewalt einzuführen – und nicht Zeichen eines schlechten Gewissens.

Statistisch gesehen gibt es in allen Kinder- und Jugendgruppen Betroffene

Seriöse Schätzungen gehen davon aus, dass jedes dritte bis vierte Mädchen und jeder neunte bis zwölfte Junge von sexueller Gewalt betroffen ist. Rein statistisch gibt es also in allen Kinder- und Jugendgruppen Betroffene – egal ob im Kindergarten, in der Schule oder in der Kinder- und Jugendarbeit. Häufig versuchen Täter, sich dort einzuschleichen, wo sie Kontakte und Beziehungen zu Mädchen und Jungen aufbauen können. So ist es nicht überraschend, dass Zeitungen fast täglich über Fälle von sexuellen Übergriffen durch Lehrer, Erzieher, Pfarrer, Trainer, Jugendleiter usw. berichten.

Nicht zuletzt durch die Neuerungen im Kinder- und Jugendhilfegesetz hat das Thema Kindeswohlgefährdung in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Für die Kinder- und Jugendarbeit steht die Prävention sexueller Gewalt dabei im Mittelpunkt.

Strukturen, Abläufe und Entscheidungskriterien verbessern

Das Modellprojekt „PräTect... keine Täter in den eigenen Reihen“ unterstützt Organisationen der Kinder- und Jugendarbeit darin, umfassende Präventionsmaßnahmen gegen sexuelle Gewalt einzuführen und zu verankern. Dazu bietet es eine Qualifizierungsreihe für Verantwortliche von Trägern der Jugendarbeit an. Im Zentrum der Qualifizierungsreihe stehen Organisationen, ihre Strukturen, Abläufe und Entscheidungskriterien. Sie sollen dahingehend verbessert werden, das Risiko von Übergriffen in der Kinder- und Jugendarbeit zu verringern und so gezielt zum Kinderschutz beizutragen.

Die Qualifizierungsreihe beginnt im September 2009 und endet im Juni 2010.
Ansprechpartnerin beim Bayerischen Jugendring ist Beate Steinbach, steinbach.beate@bjr.de, Tel. 089/51458-63.

Der Flyer mit weiteren Informationen steht hier zum Download bereit.

„PräTect... keine Täter in den eigenen Reihen!“ ist ein Modellprojekt des Bayerischen Jugendrings in Kooperation mit dem Deutschen Bundesjugendring, gefördert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V.


21.03.2009

134. BJR-Hauptausschuss tagt auf Burg Schwaneck in Pullach

Vom 19. bis 21. März 2009 findet der 134. BJR-Hauptausschuss in der Jugendbildungsstätte Burg Schwaneck in Pullach statt.

Christof BärDie Delegierten bestätigten Christof Bär im Amt des 2. Präsidenten des Bayerischen Jugendrings (BJR). Der 49-jährige ist Grundsatzreferent der Evangelischen Jugend Bayern und vertritt momentan BJR-Präsidentin Martina Kobriger, die sich in Erziehungszeit befindet.



Marcus Rothbart und Niko Werth
Der BJR-Landesvorstand erhielt zwei neue Mitglieder: Niko Werth, Vorsitzender des Bezirksjugendrings Oberpfalz vertritt zukünftig die Struktur der Jugendringe im Vorstand des BJR. Marcus Rothbart, Geschäftsführer der Bayerischen Jungbauernschaft, vertritt die kleinen und mittleren Jugendverbände im BJR. Sie folgen auf Roland Weber (Bezirksjugendring Schwaben) und Gerald Möhrlein (Landesjugendwerk der Arbeiterwohlfahrt), die aus dem Gremium ausscheiden. Wiedergewählt wurden Beate Kegel (THW-Jugend), Mario Patuzzi (DGB-Jugend), Sonja Strohmenger (Jugendorganisation Bund Naturschutz), Eduard Schäffler (Sportjugend) und Diana Sturzenhecker (BDKJ).

Im Rahmen des Hauptausschusses wurde der Haushalt 2009 zustimmend zur Kenntnis genommen. Breiten Raum nahm zudem die Arbeit der Kommissionen ("Mädchen- und Frauenarbeit", "Jungen- und Männerarbeit", "Integration und interkulturelle Arbeit" & "Gliederungen") ein.

Übergabe MedienfachberatungskonzeptKurz stand das gemeinsame Rahmenkonzept der Medienfachberatungen in Bayern im Mittelpunkt des Hauptausschusses. Hier haben der BJR, das JFF-Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis sowie alle Bezirksjugendringe bis auf Oberbayern gemeinsame Standards für die Arbeit festgeschrieben. Das Konzept wurde von Christof Bär und Martina Liebe an die beteiligten übergeben.

IntegrationspreisDer Integrationspreis des BJR wurde beim 134. Hauptausschuss an die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) München und Oberbayern (kleines Bild) sowie an die Evangelische Jugend im Dekanat Ansbach (breites Bild) verliehen.




Verabschiedung Horst HartwigHorst-Werner Hartwig, der fünf Jahre lang das Bayerische Kultusministerium im Landesvorstand des BJR vertrat wurde beim 134. Hauptausschuss verabschiedet. Martina Kobriger und Christof Bär bedankten sich im Namen aller BJR-Verantwortlichen bei Ministerialrat a.D. Hartwig für die  intensive, kritische und vor allem konstruktive Begleitung. Christof Bär betonte, dass die hervorragende Zusammenarbeit - auch in schwierigen Zeiten - vor allem wegen des guten persönlichen Miteinanders im Landesvorstand erst möglich wurde.

Die wichtigsten Beschlüsse vom 134. BJR-Hauptausschuss sind unseren Pressemitteilungen zu entnehmen. Diese haben wir als PDF-Dokumente nachfolgend zusammengestellt:

04-2009 BJR-Hauptausschuss Wahlen.pdf

05-2009 BJR-Hauptausschuss_Integrationspreis_1.pdf

06-2009 BJR-Hauptausschuss_Kinderarmut_1.pdf

07-2009 BJR-Hauptausschuss_Klimaschutz und Gentechnik_1.pdf

08-2009 BJR-Hauptausschuss_Kinderkommission_1.pdf

09-2009 BJR-Hauptausschuss_Nachhaltigkeit_1.pdf