Engagement junger Menschen unterstützen und fördern
Die Bereitschaft junger Menschen, sich in der Freizeit zu engagieren, ist weiterhin stark ausgeprägt. Mindestens jeder dritte junge Mensch übernimmt Aufgaben und Ämter, die freiwillig und/oder ehrenamtlich ausgeübt werden. Für Jugendliche sind die Grenzen zwischen interessanten Freizeitaktivitäten einerseits und Engagement bzw. Partizipation andererseits fließend: Für sich etwas tun und sich für andere einsetzen, sind gleichgerichtete Motive. Jugendliche schätzen aber die Kompetenzen, die sie im Engagement erwerben, für ihr persönliches Fortkommen. Jugendverbände sind nach wie vor die maßgeblichen Organisationen, die Anlass und Rahmen für dieses Engagement bieten. Die auf Eigeninitiative und Eigenverantwortlichkeit gegründete Jugendarbeit ist besonders geeignet, junge Menschen zu aktiver Mitarbeit anzuregen und zu befähigen, soziale Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv an der demokratischen Entwicklung und Gestaltung der Gesellschaft zu beteiligen. Gleichzeitig sind junge Menschen nicht nur in Jugendorganisationen aktiv. Jugendtreffs und Jugendfreizeitstätten sind deshalb wichtige Orte, in denen sich Jugendliche zusammen mit anderen für ihre Anliegen engagieren und Verantwortung über-nehmen. In der Jugend aktiv sein, sich sozial und politisch engagieren, ist insgesamt gesehen häufig der Einstieg in ein Engagement im Erwachsenenalter.
Ansprechpartner
Bayerischer Jugendring
Martin Holzner
Herzog-Heinrich-Str. 7
80336 München
Tel.: 089/51458-36
Fax: 089/51458-74
holzner.martin©bjr,de
Aktuelles
EU-Arbeitszeitrichtlinie ohne Auswirkung aufs Ehrenamt
Nachdem die letzten Wochen von einer intensiven Diskussion geprägt waren, welche Auswirkungen eine Veränderung der EU-Arbeitszeitrichtlinie auf das Ehrenamt hat, kann nun vorläufig Entwarnung gegeben werden.
Nach einer Pressemitteilung des Bayerischen Innenministeriums ist eine Ausweitung des o.g. Gesetzes auf das Ehrenamt nicht mehr vorgesehen. Damit ist die Gefahr, dass ehrenamtliche Tätigkeit auf die maximale Wochenarbeitszeit von 48 Stunden angerechnet wird, erst einmal gebannt.
Offenbar hat der breite und intensive Protest von Ehrenamtlichen gegen eine derartige Ausweitung gezeigt, dass damit das Ehrenamt massiv gefährdet worden wäre.


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