#junggerecht

Junge Menschen wahrnehmen, ernst nehmen und ihre Wünsche in Forderungen gießen, das ist #junggerecht. Mit #junggerecht stärkt der Bayerische Jugendring (BJR) Beteiligungsmöglichkeiten für junge Menschen in den Kommunen, zeigt wie sich junge Menschen bereits engagieren und was Kommunen für mehr Jugendgerechtigkeit und Beteiligung tun können.

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Beteiligen und Engagieren
#junggerecht vor Ort

Hier können Kampagnenteams von JungGerecht ihre Aktionen und Veranstaltungen in ganz Bayern dokumentieren.

Junge Menschen wollen ihre Welt und ihre Zukunft mitgestalten
Kerstin Schreyer, Staatsministerin

Junge Menschen wollen ihre Welt und ihre Zukunft mitgestalten. Sie sind zu Recht davon überzeugt, dass jetzt auf allen politischen Ebenen die Weichen für später gestellt werden. Wir brauchen dieses Engagement - auf jeder Ebene. Aller Anfang liegt in und bei der Kommunalpolitik. Wir müssen daher die Attraktivität für junge Menschen, sich in kommunalpolitische Entscheidungen einzubringen, erhöhen und gleichzeitig an unsere Jugend appellieren, diese Möglichkeit zu nutzen und ihre Beteiligung einzufordern.

Junge Menschen wollen ihre Welt und ihre Zukunft mitgestalten
Echte Jugendgerechtigkeit beginnt beim Zuhören
Reinhard Kardinal Marx, Erzbischof von München und Freising

Echte Jugendgerechtigkeit beginnt bereits beim Zuhören. Ich denke, ein erster Schritt auf dem Weg zu einer jugendgerechteren Gesellschaft muss sein, die Bedürfnisse und Fragen junger Menschen ernst zu nehmen. Nur so lässt sich die Motivation junger Leute authentisch stärken, sich für die Gesellschaft, in der sie leben, nachhaltig zu engagieren.

Echte Jugendgerechtigkeit beginnt beim Zuhören
Jugendliche beteiligen!
Evangelischer Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm

Die Jugend ist unsere Zukunft. Aber sie ist vor allem unsere Gegenwart! Unsere Gesellschaft sollte sich die Ideen und die Kreativität junger Menschen nicht entgehen lassen. Deshalb: Jugendliche beteiligen!

Jugendliche beteiligen!
Demokratieerziehung findet nicht nur in Schulen statt
Eva Gottstein, bayerische Ehrenamtsbeauftragte

Demokratieerziehung junger Menschen kann nicht einfach nur in Schulen – das heißt im theoretischen Rahmen – geschehen. Wir müssen die Jugend darüber hinaus in der Praxis an politische Prozesse heranführen, weswegen als erster Schritt die Herabsenkung des aktiven Wahlalters bei Kommunalwahlen auf 16 Jahre schlicht notwendig ist.

Demokratieerziehung findet nicht nur in Schulen statt
Eine starke Stimme für Bayerns Jugend.
Tobias Gotthardt, jugendpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion der Freien Wähler

Wir FREIE WÄHLER arbeiten am Wahlrecht ab 16 bei Kommunalwahlen – greifbar, ganz konkret. Wir wollen gemeinsam mit BJR und den Jugendverbänden mehr Mitbestimmung für junge Menschen und haben dafür unser JuBeL-Paket geschnürt. Mehr politische Verantwortung und mehr politische Bildung für junge Menschen in Bayern – das ist unser Ansatz: Eine starke Stimme für Bayerns Jugend. Und wir meinen es ernst damit.

Eine starke Stimme für Bayerns Jugend.
Wir müssen Gerechtigkeit endlich allumfassend denken
Eva Lettenbauer, jugendpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Wir müssen Gerechtigkeit endlich allumfassend denken: Deshalb kämpfe ich für eine Gesellschaft, die der jungen Generation gerecht wird, indem sie deren Anliegen Gehör schenkt, junge Menschen verbindlich mitbestimmen und früher wählen lässt. Und ich kämpfe für eine Gesellschaft, die sozial gerecht ist, sodass nie wieder einem jungen Menschen soziale Teilhabe, Bildung oder ein Leben ohne Armut verwehrt bleibt.

Wir müssen Gerechtigkeit endlich allumfassend denken
Alle jungen Menschen in Bayern brauchen die gleichen Chancen
Arif Taşdelen, jugendpolitischer Sprecher der SPD Landtagsfraktion

Alle jungen Menschen in Bayern müssen die gleichen Chancen haben. Ich stehe für eine Jugendpolitik, die die Lebensrealität junger Menschen ernst nimmt. Dazu gehört auch: Junge Menschen müssen mitentscheiden können. Wir brauchen das Wahlrecht ab 16. Denn: Warum sollen junge Menschen vor Ort nicht mitentscheiden können, ob Fahrradwege oder das ÖPNV-Angebot ausgebaut werden? Junge Menschen bereichern politische Debatten, weil sie frische Ideen und ein gutes Gespür für ein gelingendes Miteinander haben.

Alle jungen Menschen in Bayern brauchen die gleichen Chancen
Die Bedürfnisse der kommenden Generationen mitdenken
Johannes Becher, MdL Sprecher für kommunale Fragen und frühkindliche Bildung Bündnis 90/Die Grünen

Jugendgerecht ist eine Politik, die die Bedürfnisse der kommenden Generationen mitdenkt und berücksichtigt. Junge Menschen sind von politischen Entscheidungen betroffen und deshalb ist es dringend notwendig sie zu beteiligen und ihnen eine Stimme zu geben. Die Jugendarbeit in all ihren verschiedenen Facetten ist ein Schatz der Kommunen, ein wesentliches Element der Bildungsarbeit und letztlich die Basis für die Mitmachgesellschaft der nächsten Generation.

Die Bedürfnisse der kommenden Generationen mitdenken
Junge Menschen bereichern durch ihren Blickwinkel
Alexander Muthmann, kommunalpolitischer Sprecher der FDP Landtagsfraktion

„Junge Menschen bereichern durch ihren Blickwinkel unsere Zukunftsentscheidungen vor Ort. Sie gestalten, sind kreativ und innovativ. Für uns ist das ein Garant für fortschrittliche Ideen, schafft Perspektiven und trägt entscheidend dazu bei, dass sich alle in unserer Heimat wohlfühlen dürfen. Die Stimme der Jugend ist die Stimme der Zukunft!“

Junge Menschen bereichern durch ihren Blickwinkel
Junge Menschen organisieren ihr Leben selbst
Klaus Adelt, Kommunalpolitischer Sprecher und stv. Fraktionsvorsitzender BayernSPD

Junge Menschen organisieren ihr „junges Leben“ in der Kommune selbst. Nicht zuletzt die Fridays for Future – Bewegung hat darüber hinaus gezeigt: Sie interessieren sich nicht nur für Politik, sie wollen sich auch aktiv mit einbringen. Mir fällt kein vernünftiger Grund ein, weshalb man ihnen das verwehren sollte. Gerade für Städte und Gemeinden ist es wichtig, junge Menschen vor Ort zu halten. Das gelingt eher, wenn sie das Gefühl haben, sie und ihr Engagement sind erwünscht.

Junge Menschen organisieren ihr Leben selbst
#junggerecht bedeutet die Interessen der kommenden Generation im Blick zu haben
Volkmar Halbleib, Parlamentarischer Geschäftsführer der Bayern SPD-Landtagsfraktion

Jugendgerechtigkeit bedeutet für mich, nicht nur auf die Interessen der eigenen Generation zu schauen, sondern immer auch die Interessen der kommenden Generationen im Blick zu haben. Junge Menschen müssen mit den Entscheidungen, die wir in der Politik treffen, am längsten leben. Daher ist es wichtig, sie von Anfang an mitzunehmen und ihre Ansichten einzubeziehen. Denn gesellschaftliches Miteinander lebt auch vom Miteinander der Generationen. Die Jugendarbeit der Vereine und Räume für Begegnung sind hierfür die Basis. Kommunalpolitik braucht auch immer wieder neue Ideen und kreative Leistung. Nur durch deutliche Wortmeldungen junger Menschen, querdenken und produktive Auseinandersetzungen geht es nach vorne.

#junggerecht bedeutet die Interessen der kommenden Generation im Blick zu haben
Mitgestaltung ist ein Schlüssel zur Gerechtigkeit
Julika Sandt, stellv. Fraktionsvorsitzende der FDP im Bayerischen Landtag

Junge Menschen brauchen vor allem Chancengerechtigkeit: Jeder Mensch muss von Anfang an bestmöglich individuell motiviert und gefördert werden. Dazu gehört nicht nur die formale Bildung in der Schule, sondern auch die Jugendarbeit. Junge Menschen brauchen auch gerechte Chancen, sich zu beteiligen. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass das Wahlalter gesenkt wird – auch im Sinne der Generationengerechtigkeit!

Mitgestaltung ist ein Schlüssel zur Gerechtigkeit
Junge Menschen brauchen Perspektiven
Matthias Jena, Vorsitzender DGB-Bayern

Junge Menschen brauchen Perspektiven: öffentliche Infrastruktur für alle, gute, sichere und unbefristete Arbeit, Bildung unabhängig vom Geldbeutel der Eltern, bezahlbaren Wohnraum um flügge werden zu können, Orte zum Austausch und chillen ohne Konsumzwang. Und ganz wichtig für Kommunen als unmittelbarsten Ort des Zusammenlebens: Keine weitere Diskriminierung von Migrantinnen und Migranten; Wahlrecht für alle! Wen Entscheidungen betreffen, soll mitentscheiden können. Im Übrigen gilt mit Bertolt Brecht: Die Jungen sollen’s erreichen, die Alten desgleichen.“

Junge Menschen brauchen Perspektiven
#Wahlalter absenken
  • Jugendliche sind reif genug
    Die Urteilsfähigkeit eines Menschen lässt sich nicht prinzipiell am Alter messen. Der Entwicklungspsychologe Klaus Hurrelmann belegt, dass bereits im Alter von zwölf Jahren differenziertes Denken und Urteilen möglich ist.
  • Wählen ist ein Recht und keine Pflicht
    Das Wahlrecht ist für den Wählenden nicht bindend. Es ist ein Recht und keine Pflicht, deshalb muss niemand davor beschützt werden.
  • Jugendliche können Verantwortung tragen
    Junge Menschen tragen schon in jungen Jahren viel Verantwortung. Ihnen wird bereits viel und immer mehr zugetraut. Im Alter von 14 Jahren können sie sich für eine Religion entscheiden oder Mitglied einer Partei werden.
  • Jugendliche wollen wählen dürfen
    Das Wahlrecht ist ein Recht, das jedem_jeder Bürger_in unabhängig davon zusteht, ob er_sie es ausübt oder nicht. Das Phänomen der Nichtwahl kommt in allen Altersschichten vor.
  • Jugendliche interessieren sich
    Je früher junge Menschen beteiligt werden, desto früher setzen sie sich mit Politik auseinander. Durch das Mitspracherecht, steigt gleichzeitig das Interesse an Politik.
  • Alle Menschen sind beeinflussbar
    Alle Menschen sind beeinflussbar und beeinflussen sich ständig gegenseitig. Deshalb gibt es Wahlkämpfe. Politik lebt davon sich auszutauschen, Meinungen zu übernehmen oder ihnen zu widersprechen.
  • Jugendliche sind politisch kompetent
    Jeder Mensch trifft seine Wahlentscheidung aus persönlichen Gründen, aus einer gewissen Emotionalität heraus. Die U18-Wahl zeigt, dass Kinder und Jugendliche ein ähnliches Wahlverhalten zeigen wie die wahlberechtigte Bevölkerung.
  • Jugendliche sind emotional wie andere Menschen auch
    Jeder Mensch trifft seine Wahlentscheidung aus persönlichen Gründen, aus einer gewissen Emotionalität heraus. Die U18-Wahl zeigt, dass Kinder und Jugendliche ein ähnliches Wahlverhalten zeigen wie die wahlberechtigte Bevölkerung.
  • Wer früher wählt, wählt länger
    Es ist anzunehmen, dass die Wahlbeteiligung auf lange Sicht steigen würde, denn früh wählen übt sich ein. Wer bereits früh gewählt hat, bildet viel wahrscheinlicher eine Wahlgewohnheit aus.
Partizipation und Demokratie

Junge Menschen beteiligen, sie gleichberechtigt einzubinden, das alles fällt unter das Thema Demokratie-Bildung. Es sind zentrale Themenfelder der Jugendarbeit.

Jugendpolitik und Jugendarbeit

Junge Menschen zur Selbstbestimmung befähigen und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und sozialem Engagement anzuregen, das alles zählt zu Jugendarbeit und auch zur Jugendpolitik.

#junggerecht

#junggerecht in Stories, Beiträgen und Fotos auf Instagram lesen und dem BJR folgen.

#Junggerecht: leichte Sprache

Das Wichtigste in Leichter Sprache.