Junge Menschen wollen ihre Welt und ihre Zukunft mitgestalten
Kerstin Schreyer, Staatsministerin

Junge Menschen wollen ihre Welt und ihre Zukunft mitgestalten. Sie sind zu Recht davon überzeugt, dass jetzt auf allen politischen Ebenen die Weichen für später gestellt werden. Wir brauchen dieses Engagement - auf jeder Ebene. Aller Anfang liegt in und bei der Kommunalpolitik. Wir müssen daher die Attraktivität für junge Menschen, sich in kommunalpolitische Entscheidungen einzubringen, erhöhen und gleichzeitig an unsere Jugend appellieren, diese Möglichkeit zu nutzen und ihre Beteiligung einzufordern.

Junge Menschen wollen ihre Welt und ihre Zukunft mitgestalten
Jugendliche sind mündig mitzureden
Tobias Weiskopf, FDP

Jugendliche, egal welchen Alters, sind mündig mitzureden und deshalb muss ihre Meinung gleichberechtigt wertgeschätzt werden. Es braucht echte Beteiligungsmöglichkeiten mit eigner Handlungs- und Entscheidungskompetenz. Jugendparlamente mit eigenem Budget über das die jungen Leute frei verfügen können sind ein erster wichtiger Schritt.

Jugendliche sind mündig mitzureden
Nur wer etwas sagt kann auch gehört werden.
Selina Struck, Vorsitzende der Jusos Bayreuth und Stadtratskandidatin für die SPD in Bayreuth

Unsere Kommunen müssen #junggerecht sein. Sie müssen Jugendliche und junge Erwachsene und deren Wünsche ernst nehmen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen Jugendliche gehört werden und bei politischen Entscheidungen einbezogen werden. Ein Schritt ist es, dass Jugendliche ihren Mund aufmachen und sich einmischen. Bewegungen wie Fridays for Future zeigen, dass Jugendliche gehört werden, wenn sie laut sind. Damit ist es aber nicht getan. Junge Menschen sind politisch und wollen mitbestimmen. Auch die bayerische Politik muss das endlich einsehen und durch eine Absenkung des Wahlalters einen Schritt zur besseren Partizipation von Jugendlichen gehen.

Nur wer etwas sagt kann auch gehört werden.
Die Bedürfnisse der kommenden Generationen mitdenken
Johannes Becher, MdL Sprecher für kommunale Fragen und frühkindliche Bildung Bündnis 90/Die Grünen

Jugendgerecht ist eine Politik, die die Bedürfnisse der kommenden Generationen mitdenkt und berücksichtigt. Junge Menschen sind von politischen Entscheidungen betroffen und deshalb ist es dringend notwendig sie zu beteiligen und ihnen eine Stimme zu geben. Die Jugendarbeit in all ihren verschiedenen Facetten ist ein Schatz der Kommunen, ein wesentliches Element der Bildungsarbeit und letztlich die Basis für die Mitmachgesellschaft der nächsten Generation.

Die Bedürfnisse der kommenden Generationen mitdenken
#junggerecht geht nur inklusiv!
Benjamin Adam, SPD-Stadtratskandidat Augsburg

Alle Jugendlichen, unabhängig von Geschlecht, Beeinträchtigungen, ethnischer Zugehörigkeit oder ihrer sozialen oder ökonomischen Voraussetzungen müssen die gleichen Möglichkeiten haben, sich zu beteiligen und mitzuentscheiden. Gar nicht so einfach in einer bunten Großstadt wie Augsburg! Dafür brauchen wir eine vielfältige, gut ausgestattete und besser vernetzte Jugendarbeit!

#junggerecht geht nur inklusiv!
Mehr junge Menschen in die Parlamente!
Clara Nitsche, Spitzenkandidatin der Grünen Jugend München für die Kommunalwahl 2020/ Liste 2 Platz 9

Kommunalpolitik beeinflusst unser Leben vor Ort ganz unmittelbar. Ich setze mich für eine Stadt für Alle ein. Das bedeutet nicht nur, dass wir zum Beispiel Barrierefreiheit fördern sondern auch, dass unsere Stadt #junggerecht ist. Gibt es genug öffentlichen Raum an dem wir uns ohne Konsumzwang aufhalten können? Gibt es günstige kulturelle Angebote in unserer Stadt und komme ich Nachts auch unter der Woche noch mit dem ÖPNV nach Hause? Und zu guter Letzt: Trägt meine Stadt dazu bei, die Klimaziele einzuhalten und unsere Lebensgrundlagen und unsere Zukunft zu retten? Um die Interessen von jungen Menschen zu vertreten und die Kommunen jugendgerecht zu gestalten müssen endlich auch junge Menschen mehr in die Parlamente!

Mehr junge Menschen in die Parlamente!
Wir brauchen #junggerechte Wahlverhältnisse
Arda Celik, ehrenamtlich beim BDAJ Bayern und Münchner Stadtratskandidat der SPD

Mehr Berücksichtigung der Bedürfnisse und Probleme junger Menschen in den stadtpolitischen Themen wie z.B. Wohnen, Umwelt und Mobilität.Mehr Vielfalt. Das heißt mehr junge Menschen in die Stadträte und Kreistage, damit die Jugend auch in der Kommune besser vertreten ist.Wir brauchen junggerechte Wahlverhältnisse und keine ungerechten. Dazu gehört auch ein kommunales Wahlrecht ab 16!

Wir brauchen #junggerechte Wahlverhältnisse
Wir müssen Gerechtigkeit endlich allumfassend denken
Eva Lettenbauer, jugendpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Wir müssen Gerechtigkeit endlich allumfassend denken: Deshalb kämpfe ich für eine Gesellschaft, die der jungen Generation gerecht wird, indem sie deren Anliegen Gehör schenkt, junge Menschen verbindlich mitbestimmen und früher wählen lässt. Und ich kämpfe für eine Gesellschaft, die sozial gerecht ist, sodass nie wieder einem jungen Menschen soziale Teilhabe, Bildung oder ein Leben ohne Armut verwehrt bleibt.

Wir müssen Gerechtigkeit endlich allumfassend denken
Was macht eine junggerechte Kommune aus:
Dominik Dorsch, Kreistagskandidat für den Landkreis Schweinfurt

Eine #junggerechte Kommune muss speziell bei den Zukunftsthemen Mobilität, Bauen und Wohnen sowie Energie und Umwelt auf Innovation und Kreativität setzen. Die Kompetenz dafür bringen besonders junge Menschen mit, weshalb es aus meiner Sicht wichtig ist, dass die Jugend sich auch und vor allem im kommunalen Bereich aktiv einmischt. An Bewährtem festhalten und gleichzeitig offen für Neues sein, solide und nachhaltig mit Finanzmittel umgehen und dabei gleichzeitig in Bildung, Digitales, Gesundheit, Sport, Freizeit und Ehrenamt investieren: nur so kann es aus meiner Sicht gelingen, dass unsere Heimat auch in Zukunft lebens- und liebenswert und damit auch #junggerecht ist und bleibt.

Was macht eine junggerechte Kommune aus:
Die Jugend muss gefragt werden!
Victoria Beyzer, Vorsitzende der Jungen Liberalen Oberbayern und Spitzenkandidatin der Jungen Liberalen für die Kommunalwahl im Landkreis Starnberg

Viele junge Menschen verlassen die Gemeinden, um sich in einer größeren Stadt zu verwirklichen. Die Kommunen und Landkreise müssen sich um die Belange der jungen Menschen kümmern, z.B. eine moderne Infrastruktur und Wohnraum. Die Kommunen müssen endlich auch digital werden und neben dem flächendeckenden Highspeed - Internet auch Coworking - Spaces anbieten. Doch egal welche Ideen entwickelt werden: Wenn es um die Jugend geht, dann muss die Jugend gefragt werden. Deswegen braucht jede Gemeinde einen Jugendbeirat. Frische Ideen für ein lebenswertes Umfeld sind wichtig, damit junge Menschen in dem Kommunen bleiben!

Die Jugend muss gefragt werden!
Unsere Demokratie braucht die Jugend.
Benedict Lang, Münchner Stadtratskandidat der SPD

Unsere Demokratie braucht die Jugend.Jugendliche müssen viel ernster genommen werden:Egal ob Fridays For Future, verbindlich organisierte Jugendliche oder Aktive in den Schulen: Als junge Menschen haben wir eine klare Vorstellung, wie unsere Zukunft aussehen soll und wollen diese aktiv mitgestalten. Nur, wenn junge Menschen schon früh die Erfahrung machen, dass sie politisch mitbestimmen können, werden sie unserer Demokratie langfristig vertrauen. Dazu gehört auch eine Absenkung des Wahlalters.

Unsere Demokratie braucht die Jugend.
Ich möchte, dass wir alle mutiger werden!
Eva Apfl, Münchner Stadtratskandidatin bei Mut

Ich habe mich entschieden mutig zu sein, da ich die verstärkte politische Veränderung nach rechts als sehr bedrohlich empfand und empfinde. Für mich war Mut ein Zeichen für Solidarität, Stärke und Humanität. Ich möchte, dass wir alle mutiger werden! Ich will etwas bewegen und junge Menschen für Politik begeistern!

Ich möchte, dass wir alle mutiger werden!
Eine starke Stimme für Bayerns Jugend.
Tobias Gotthardt, jugendpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion der Freien Wähler

Wir FREIE WÄHLER arbeiten am Wahlrecht ab 16 bei Kommunalwahlen – greifbar, ganz konkret. Wir wollen gemeinsam mit BJR und den Jugendverbänden mehr Mitbestimmung für junge Menschen und haben dafür unser JuBeL-Paket geschnürt. Mehr politische Verantwortung und mehr politische Bildung für junge Menschen in Bayern – das ist unser Ansatz: Eine starke Stimme für Bayerns Jugend. Und wir meinen es ernst damit.

Eine starke Stimme für Bayerns Jugend.
Alle jungen Menschen in Bayern brauchen die gleichen Chancen
Arif Taşdelen, jugendpolitischer Sprecher der SPD Landtagsfraktion

Alle jungen Menschen in Bayern müssen die gleichen Chancen haben. Ich stehe für eine Jugendpolitik, die die Lebensrealität junger Menschen ernst nimmt. Dazu gehört auch: Junge Menschen müssen mitentscheiden können. Wir brauchen das Wahlrecht ab 16. Denn: Warum sollen junge Menschen vor Ort nicht mitentscheiden können, ob Fahrradwege oder das ÖPNV-Angebot ausgebaut werden? Junge Menschen bereichern politische Debatten, weil sie frische Ideen und ein gutes Gespür für ein gelingendes Miteinander haben.

Alle jungen Menschen in Bayern brauchen die gleichen Chancen
Die Jugend will verändern, erschaffen und mitgestalten!
Lisa Rubin, Stadtratskandidatin Fürstenfeldbruck

Die momentan stattfindende gesellschaftliche Entwicklung ist deutlich spürbar. In der politischen Debatte werden derzeit Themen diskutiert, die auf keinen Fall außer Acht gelassen werden dürfen; von Genderfragen bis hin zur Jugendbeteiligung am politischen Geschehen. Die aktuellen Klimastreiks zeigen es deutlich: die Jugend will verändern, erschaffen und mitgestalten! Hier kommen die Kommunen ins Spiel, die den Jugendlichen genügend Freiraum bieten müssen, damit sie ihre Wünsche und Forderungen formulieren und einbringen können. Denn wir sind die Gegenwart und die Zukunft.

Die Jugend will verändern, erschaffen und mitgestalten!
#junggerecht bedeutet die Interessen der kommenden Generation im Blick zu haben
Volkmar Halbleib, Parlamentarischer Geschäftsführer der Bayern SPD-Landtagsfraktion

Jugendgerechtigkeit bedeutet für mich, nicht nur auf die Interessen der eigenen Generation zu schauen, sondern immer auch die Interessen der kommenden Generationen im Blick zu haben. Junge Menschen müssen mit den Entscheidungen, die wir in der Politik treffen, am längsten leben. Daher ist es wichtig, sie von Anfang an mitzunehmen und ihre Ansichten einzubeziehen. Denn gesellschaftliches Miteinander lebt auch vom Miteinander der Generationen. Die Jugendarbeit der Vereine und Räume für Begegnung sind hierfür die Basis. Kommunalpolitik braucht auch immer wieder neue Ideen und kreative Leistung. Nur durch deutliche Wortmeldungen junger Menschen, querdenken und produktive Auseinandersetzungen geht es nach vorne.

#junggerecht bedeutet die Interessen der kommenden Generation im Blick zu haben
Mitgestaltung ist ein Schlüssel zur Gerechtigkeit
Julika Sandt, stellv. Fraktionsvorsitzende der FDP im Bayerischen Landtag

Junge Menschen brauchen vor allem Chancengerechtigkeit: Jeder Mensch muss von Anfang an bestmöglich individuell motiviert und gefördert werden. Dazu gehört nicht nur die formale Bildung in der Schule, sondern auch die Jugendarbeit. Junge Menschen brauchen auch gerechte Chancen, sich zu beteiligen. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass das Wahlalter gesenkt wird – auch im Sinne der Generationengerechtigkeit!

Mitgestaltung ist ein Schlüssel zur Gerechtigkeit
In jede bayerische Kommune gehört ein Jugendparlament!
Matthias Enghuber, MdL

#junggerecht als Richtschnur für die kommunale Politik bedeutet, zukunftsfähige Politik für die Heimat zu machen. Alle Entscheidungen, die heute getroffen werden, betreffen die junge Generation. Deshalb gehört in jede bayerische Kommune ein Jugendparlament, über das sich die Jugend vor Ort direkt wirksam in die Entscheidungsprozesse einbringen kann, das aber auch Verständnis für politische Prozesse fördert. Engagement ist viel mehr als die Diskussion im Internet: Es heißt, raus zu gehen, zu den Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Diskutieren, Abwägen, Entscheiden. Jugendparlamente funktionieren. Wo es sie noch nicht gibt, muss man sich nur trauen!

In jede bayerische Kommune gehört ein Jugendparlament!
Demokratieerziehung findet nicht nur in Schulen statt
Eva Gottstein, bayerische Ehrenamtsbeauftragte

Demokratieerziehung junger Menschen kann nicht einfach nur in Schulen – das heißt im theoretischen Rahmen – geschehen. Wir müssen die Jugend darüber hinaus in der Praxis an politische Prozesse heranführen, weswegen als erster Schritt die Herabsenkung des aktiven Wahlalters bei Kommunalwahlen auf 16 Jahre schlicht notwendig ist.

Demokratieerziehung findet nicht nur in Schulen statt
Echte Jugendgerechtigkeit beginnt beim Zuhören
Reinhard Kardinal Marx, Erzbischof von München und Freising

Echte Jugendgerechtigkeit beginnt bereits beim Zuhören. Ich denke, ein erster Schritt auf dem Weg zu einer jugendgerechteren Gesellschaft muss sein, die Bedürfnisse und Fragen junger Menschen ernst zu nehmen. Nur so lässt sich die Motivation junger Leute authentisch stärken, sich für die Gesellschaft, in der sie leben, nachhaltig zu engagieren.

Echte Jugendgerechtigkeit beginnt beim Zuhören
Jugendliche beteiligen!
Evangelischer Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm

Die Jugend ist unsere Zukunft. Aber sie ist vor allem unsere Gegenwart! Unsere Gesellschaft sollte sich die Ideen und die Kreativität junger Menschen nicht entgehen lassen. Deshalb: Jugendliche beteiligen!

Jugendliche beteiligen!
Junge Menschen bereichern durch ihren Blickwinkel
Alexander Muthmann, kommunalpolitischer Sprecher der FDP Landtagsfraktion

„Junge Menschen bereichern durch ihren Blickwinkel unsere Zukunftsentscheidungen vor Ort. Sie gestalten, sind kreativ und innovativ. Für uns ist das ein Garant für fortschrittliche Ideen, schafft Perspektiven und trägt entscheidend dazu bei, dass sich alle in unserer Heimat wohlfühlen dürfen. Die Stimme der Jugend ist die Stimme der Zukunft!“

Junge Menschen bereichern durch ihren Blickwinkel
Junge Menschen organisieren ihr Leben selbst
Klaus Adelt, Kommunalpolitischer Sprecher und stv. Fraktionsvorsitzender BayernSPD

Junge Menschen organisieren ihr „junges Leben“ in der Kommune selbst. Nicht zuletzt die Fridays for Future – Bewegung hat darüber hinaus gezeigt: Sie interessieren sich nicht nur für Politik, sie wollen sich auch aktiv mit einbringen. Mir fällt kein vernünftiger Grund ein, weshalb man ihnen das verwehren sollte. Gerade für Städte und Gemeinden ist es wichtig, junge Menschen vor Ort zu halten. Das gelingt eher, wenn sie das Gefühl haben, sie und ihr Engagement sind erwünscht.

Junge Menschen organisieren ihr Leben selbst
Junge Menschen brauchen Perspektiven
Matthias Jena, Vorsitzender DGB-Bayern

Junge Menschen brauchen Perspektiven: öffentliche Infrastruktur für alle, gute, sichere und unbefristete Arbeit, Bildung unabhängig vom Geldbeutel der Eltern, bezahlbaren Wohnraum um flügge werden zu können, Orte zum Austausch und chillen ohne Konsumzwang. Und ganz wichtig für Kommunen als unmittelbarsten Ort des Zusammenlebens: Keine weitere Diskriminierung von Migrantinnen und Migranten; Wahlrecht für alle! Wen Entscheidungen betreffen, soll mitentscheiden können. Im Übrigen gilt mit Bertolt Brecht: Die Jungen sollen’s erreichen, die Alten desgleichen.“

Junge Menschen brauchen Perspektiven