„Änderung der Förderhöchstsätze für Jugendbildungs-und Mitarbeiterbildungsmaßnahmen“ durch Erhöhung der förderfähigen Kosten für Bildungsmaßnahmen

Der Hauptausschuss stellt erneut fest, dass die Mittelausstattung auch im Bereich der Förderung von Mitarbeiter- und Jugendbildungsmaßnahmen erheblich unter dem Bedarf in der bayerischen Jugendarbeit liegt.

Sowohl die Gesamtausstattung gegen über dem Bedarf als auch die einzelnen Förderungssätze gegenüber der Kostenentwicklung de Einzelmaßnahmen entsprechen nicht mehr den realen Gegebenheiten.

Der Antrag wird mit folgenden Hinweisen zu weiteren Behandlung an den Landesvorstand verwiesen. 

  • die weiteren Anstrengungen für eine bedarfsgerechte Ausstattung in den Förderungsbereichen sind notwendig, 
  • die Fördersätze sind angesichts der Kostensteigerungen für die Maßnahmen in den letzten Jahren und der sehr wahrscheinlich kommenden Erhöhung der Mehrwertsteuer an die reale Preisentwicklung anzupassen (auf einen Höchstsatz der anerkennungsfähigen Kosten von 45,--€) 
  • dabei ist ein angemessenes Verhältnis von Tagessatz- und Prozentförderungshöhe zu erhalten 
  • eine Verbesserung der Rahmenbedingungen ist dringend: die bedarfsgerechte Ausstattung wegen drohender längerfristiger Schädigung der ausreichenden Ausbildung ehrenamtlicher Jugendleiter/innen, aber auch eine Fortschreibung der Tagessätze auf Grund der Preisentwicklung und Mehrwertsteuererhöhung. 
  • spätestens bei der turnusmäßigen Novellierung der Richtlinien oder der Fortschreibung des Kinder- und Jugendprogramms der bayerischen Staatsregierung muss eine Anpassung in dieser Richtung erfolgen.

Beschlossen vom 128. Hauptausschuss des Bayerischen Jugendrings vom 23. bis 25. März 2006