Fridays for Future

Die Delegierten der 154. Vollversammlung des Bayerischen Jugendrings äußern sich zu "Fridays for Future" und sehen es als Aufgabe die lokalen Demonstrationsgruppen zu unterstützen, wenn dies von den jeweiligen Organisationsteams gewünscht wird.

Seit Ende letzten Jahres treten Freitag für Freitag Schülerinnen und Schüler in beispielloser Art und Weise unter dem Motto „Fridays for Future“ für ihre Zukunft ein und fordern einen wirksamen Klimaschutz.

Die Delegierten der 154. Vollversammlung des Bayerischen Jugendrings freuen sich über diesen notwendigen Schritt als ein Zeichen lebendiger Demokratie. Hier wird sichtbar, dass immer mehr junge Menschen verstehen, dass ihre persönliche Zukunft vom Klimawandel betroffen sein wird. Sie sind nicht bereit, die Folgen der aktuellen Klimapolitik hinzunehmen.

Die Bewegung ist ein Positivbeispiel der Meinungsbildung und demokratischen außerparlamentarischen Willensbekundung der jungen Generation. Da viele der Demonstrierenden noch nicht wählen dürfen, ist das für sie eine geeignete Möglichkeit, für ihre Themen politisch aktiv zu werden. Junge Menschen informieren sich, organisieren sich selbstständig und übernehmen politische Verantwortung. Ihr Engagement ist daher ernstzunehmen sowie zu unterstützen.

Die Delegierten sehen es deshalb als Aufgabe aller Verbände und Strukturen des Bayerischen Jugendrings, die lokalen Demonstrationsgruppen ‑ unter anderem inhaltlich und materiell, etwa im Bereitstellen von Räumlichkeiten, technischer Ausstattung wie Lautsprecher sowie Material, im Rahmen ihrer jeweiligen Möglichkeiten ‑ zu unterstützen, wenn dies von den jeweiligen Organisationsteams gewünscht wird.