Kinder- und Jugendrechte im Nahverkehr

Die Delegierten der 155. Vollversammlung des Bayerischen Jugendrings fordern Kinder und Jugendliche in entsprechende Verkehrsplanungsprozesse einzubinden und ihnen Gehör zu verschaffen.

Ohne eine selbständige Mobilität von Kindern und Jugendlichen sind viele Kinderrechte nur schwer oder kaum umzusetzen. Um diese sicherzustellen, ist es an der Zeit, Kindern und Jugendlichen in entsprechenden Planungsprozessen eine Stimme zu geben und ihnen Gehör zu verschaffen. Ziel ist es, sie in den Fokus der Verkehrsplanung zu rücken.

Daher bekräftigen wir unsere Position, dass die spezifischen Bedarfe von jungen Menschen bei der Erarbeitung kommunaler Mobilitätskonzepte ausdrücklich zu berücksichtigen sind.

Wir fordern insbesondere:

  • Die umfassende Berücksichtigung der Belange von Kindern und Jugendlichen bei der Beschaffung von Fahrzeugen und bei der Gestaltung von Haltestellen und Bahnhöfen
  • Die verbindliche, unmittelbare Beteiligung und Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen bei der Gestaltung des öffentlichen Personennahverkehrs, insbesondere bei der Aufstellung und Fortschreibung von Nahverkehrsplänen
  • Eine begleitende Mitwirkung der Jugendringe und Jugendverbände

Dafür soll sich der Landesvorstand des Bayerischen Jugendrings einsetzen und für eine gesetzliche Verankerung an geeigneter Stelle sorgen.