Unterstützung: Freiwilligendienste in Bayern stärken – Mittelkürzungen verhindern

Die Delegierten der 155. Vollversammlung des Bayerischen Jugendrings positioniert sich zur finanziellen Ausstattung der Freiwilligendienste.

Freiwilligendienste bedeuten in vielen Bereichen ehrenamtliches Engagement von Jugendlichen und jungen Erwachsenen für Kinder und Jugendliche. Ein Engagement, sich nachhaltig für die Gesellschaft einzusetzen. Deutschlandweit absolvieren derzeit etwa 80.000 junge Menschen einen Freiwilligendienst.

I. Der Landesvorstand des BJR wird beauftragt die Finanzierung der Jugendfreiwilligendienste in Deutschland beim Deutschen Bundesjugendring zu thematisieren und zu erwirken, dass die Vertreter_innen des Deutschen Bundesjugendringes gegenüber den politischen Entscheidungsträgern auf Bundesebene gegen Kürzungen und für eine Verstetigung der notwendigen Mittel im Etat der Freiwilligendienste eintreten.

Laut Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) wurde für das Ministerium ein Rekordhaushalt vorgelegt. Ministerin Franziska Giffey verwies in der Haushaltsdebatte explizit auf die „Stärkung von Engagement“. Dennoch fehlen für die Freiwilli-gendienste (Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) und Bundesfreiwilligendienst) im Vergleich zum aktuellen Haushaltsjahr in 2020 etwa 50 Millionen Euro. Diese würden jedoch insbesondere im FSJ und FÖJ dringend benötigt, nicht zuletzt auch bei Trägern der Jugendarbeit in Bayern, zur Qualitätssicherung und dem Ausbau der Freiwilligendienste.

II. Die im BJR organisierten Jugendverbände und Jugendringe nutzen Kontakte zu politischen Entscheidungsträgern um auf die finanzielle Lage in den Freiwilligendiensten aufmerksam zu machen.