Was geht – Heldinnen und Helden 2015

Der Titel der landesweiten Aktion der Jugendarbeit im Jahr 2015 lautet: "Was geht – Heldinnen und Helden 2015".

Der Aktionszeitraum ist in der ersten Pfingstferienwoche im Zeitraum 27.-29. Mai 2015 (Mi-Fr) mit einem bayernweiten Abschlussevent in Ingolstadt am 30. Mai 2015 (Sa) inkl. Übernachtung auf den 31. Mai 2015 (So). Das Konzept weicht insofern von der Heldenaktion 2007 ab, dass die teilnehmenden Gruppen keine Aufgaben gestellt bekommen, die diese zu erfüllen haben. Vielmehr ist die Perspektive der Jugendlichen in den Jugendgruppen und Jugendverbänden, und damit die Darstellung der Vielfältigkeit von Jugendarbeit an sich zentraler Ausgangspunkt der Aktion. Das heißt: Die Jugendlichen erarbeiten zunächst für sich selbst, was ihre ganz eigenen Stärken sind oder ihr eigenes Verbandsprofil ist. Daraus entwickeln sie selbst Aufgaben und kreative Aktionsideen und präsentieren diese der Öffentlichkeit.

Um diesen Prozess zu unterstützen und zu begleiten werden in ganz Bayern in Kooperation mit den Bezirksjugendringen Workshops angeboten. In diesen Workshops werden Multiplikatoren/-innen geschult, damit diese wiederum den Gruppen vor Ort Inputs und Hilfestellung für die Entwicklung der Projektideen geben können. Die so entwickelten kreativen Formate sollen medial attraktiv gestaltet sein und/oder eine/n Politiker/-in einbeziehen.
Als landesweiter Medienpartner für die Aktion soll der Bayerische Rundfunk, insb. Bayern 3 und das Jugendformat PULS gewonnen werden.

Meilensteine der Aktion:

Oktober 2013: Beschluss des Konzepts durch den Hauptausschuss

November-Dezember 2013: Bildung eines Teams für die Abschlussveranstaltung

Mai-Juni 2014: Es bilden sich in jedem Landkreis Koordinationsgruppen, die ein breites Spektrum der örtlichen Jugendarbeit abdecken

September 2014: Es findet eine umfassende Informations-und Motivationsveranstaltung im Zuge der gemeinsamen Arbeitstagungen statt. Folgender erweiterter Personenkreis ist hier angesprochen:

  • Jugendringe (Vorsitzende und Geschäftsführer)Jugendverbände (ggf. auch Mitgliedsverbände bei Dachverbänden)
  • Kommunale Kreis-und Stadtjugendpfleger/-innen
  • Gemeindejugendpfleger/-innen Mitarbeiter/-innen der offenen und mobilen Jugendarbeit
  • Mitglieder der örtlichen Koordinationsteams

Oktober-Dezember 2014: Workshops für die Multiplikatoren/-innen der Kreativ-workshops

Jan-März 2015: Kreativworkshops für die Jugendgruppen vor Ort (unterstützt durch die Multiplikatoren/-innen)

März 2015: Anmeldeschluss (Anmeldung erfolgt über ein zentrales Onlineverfahren)

Der derzeitige Finanzierungsplan sieht Personal-und Sachkosten für die Aktion in Höhe von rund 835.000 € vor, verteilt auf die Jahre 2014 i.H.v. 419.000 € und 2015 i.H.v. 416.000 €. Darin enthalten sind Personalkosten für Projektleitung, Öffentlichkeitsarbeit und Verwaltung in Höhe von rund 300.000 €, Abschlussveranstaltung i.H.v. 150.000 €.
Bei der Heldenaktion 2007 wurden 40.000 Jugendliche erreicht. Legt man diese Zahl als Zielgröße für 2015 zu Grunde, entstehen damit Kosten von gut 20 € pro Jugendlichem.

Die Konzeption hat die Stärkung und Darstellung jugendlichen Engagements zum Ziel, indem die gesamte Aktion alle Ebenen des Jugendrings erfasst. Aus diesem Grund und da die Kosten entsprechend hoch sind, beteiligen sich alle Ebenen des Bayerischen Jugendrings und die Landesverbände an der Finanzierung dieser großen Aufgabe. Den größten Anteil mit weit über 60 % trägt dabei der Bayerische Jugendring, der bei seinen Sponsoringmaßnahmen v.a. darauf achtet, dass das Sponsoring für Veranstaltungen vor Ort möglich ist. Für die Kreis-, Stadt-und Bezirksjugendringe bedeutet dies, dass sie in den Jahren 2014 und 2015 eine Gesamtsumme zum Gelingen der Aktion und insb. zur Teilfinanzierung der Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Aktionsmaterialien) in Höhe von jeweils 84.000 € in Abhängigkeit des jeweiligen Haushaltsvolumens erbringen. Sollten sich die Gesamtkosten reduzieren oder die Einnahmen erhöhen, werden die Gliederungen mindestens proportional an den Rückflüssen beteiligt.
Die Jugendverbände beteiligen sich durch einmalige Erhöhungen der Mitgliedsbeiträge in den Jahren 2014 und 2015. Die Gesamtsumme liegt bei mindestens 25.000 € pro Jahr. Die Jugendverbände melden bis 30.11.2013 die genaue Höhe ihrer Beitragserhöhung an den Landesvorstand.

Da dem Hauptausschuss bewusst ist, dass die Landesebene nicht mit Beschluss über kommunale Haushalte beschließen kann und aufgrund teilweise sehr kritischer Rückmeldungen aus Reihen der Kreis-, Stadt-und Bezirksjugendringe werden diese unverzüglich nach dem Hauptausschuss über die Sachlage informiert und erhalten schnellstmöglich entsprechende Informationsmöglichkeiten für anstehende Vollversammlungen und/oder Vorstandssitzungen mit der Bitte und Maßgabe, bis zum 30.11.2013 die Rückmeldungder Beteiligung der jeweiligen Gliederung zu- oder abzusagen. Sagen 80 % der 96 Kreis-und Stadtjugendringe ihre Beteiligung zu, findet die Aktion "Was geht – Helden und Heldinnen 2015" statt.

Beschlossen vom 143. Hauptausschuss des Bayerischen Jugendrings vom 18. bis 20. Oktober 2013