Weitblick zeigen

Die Delegierten des 150. Hauptausschusses des Bayerischen Jugendrings sehen den Landesentwicklungsplan als ein Instrument der Generationengerechtigkeit und somit der Sicherung von Lebensgrundlagen für junge Menschen und zukünftige Generationen an. Er soll damit der Sicherstellung gleichwertiger Arbeits- und Lebensbedingungen dienen.

Insbesondere die Beibehaltung des Alpenplans als wichtiges Mittel der Regulierung einer Bebauung in den Alpen ist für den BJR ein wichtiges Mittel um die Interessen von jungen Menschen zu bewahren. Bei der Entwicklung des Alpenplans zeigte die Staatsregierung eine lobenswerte Weitsicht mit dem Fokus auf die Bedürfnisse nach einer geschützten Natur für zukünftige Generationen. Der Alpenplan ermöglicht es der Staatsregierung Ziele der Sustainable Development Goals, wie z.B. Biologische Vielfalt, Artenschutz, etc. umzusetzen.  Der BJR spricht sich vehement gegen die Änderung des Landesentwicklungsplans, insbesondere des Alpenplans, zu Gunsten von kurzfristigen und regional begründeten Interessenslagen aus. Der Schutz von Flächen und die Möglichkeit der nachhaltigen Nutzung, auch durch den Tourismus, ist für junge Menschen ein besonderes Anliegen.  Der BJR fürchtet durch eine einmalige Änderung des Alpenplans eine Schaffung eines Präzedenzfalles, der den Erhalt von Naturflächen grundsätzlich gefährdet.

Beschlossen am 150. Hauptausschuss des Bayerischen Jugendrings vom 24. bis 26. März 2017