Erste Reaktion auf die Kinder- und Jugendkonferenz

Wie der BJR die Ergebnisse bewertet

Ministerpräsident Markus Söder vor einem Bildschirm mit den weiteren Teilnehmenden.
Ministerpräsident Markus Söder vor einem Bildschirm mit den weiteren Teilnehmenden.

Zu den Ergebnissen der Kinder- und Jugendkonferenz mit Ministerpräsident Markus Söder, Sozialministerin Carolina Trautner und Kultusminister Michael Piazolo nimmt Matthias Fack, Präsident des Bayerischen Jugendrings (BJR), wie folgt Stellung: 

„Die Ergebnisse der Kinder- und Jugendkonferenz sind enttäuschend für die jungen Menschen, aber es gibt wenigstens kleine Erfolge. Ein einfacher Verweis auf ‚bessere‘ Zeiten für eine tatsächliche Öffnung der Jugendarbeit ist keine Perspektive, die junge Menschen jetzt brauchen. Der BJR setzt sich weiter dafür ein, Jugendarbeit in verantwortungsvollem Maß möglich zu machen, um Kindern und Jugendlichen eine Perspektive zu bieten – unser Stufenplan dazu liegt auf dem Tisch, das bewährte Hygienekonzept wurde weiter bearbeitet und liegt bereit. Auch wenn die neue Infektionsschutzmaßnahmenverordnung der außerschulischen Bildung und damit auch der Jugendarbeit ab 15. März grundsätzlich wieder Möglichkeiten bietet: Die Rechtsunsicherheiten und Regelungslücken für die Umsetzung vor Ort müssen durch die Staatsregierung schnellstmöglich geklärt und behoben werden.“