Gemeinsam Verantwortung übernehmen

Der BJR schließt sich dem Appell „Kein Abbruch von Integration und Unterstützung mit 18!“ an.

Aufeinander gelegte Hände
Aufeinander gelegte Hände

Der Appell wurde u.a. von der Arbeitsgemeinschaft für Kinder und Jugendhilfe (AGJ) und dem Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) sowie weiteren 24 Verbänden, Organisationen und Institutionen auf den Weg gebracht. Anlass ist die  Jahreskonferenz der Regierungschef/-innen der Länder und eine Beschlussvorlage, die eine Leistungsbegrenzung der Kinder- und Jugendhilfe vorsieht. Der Antrag zielt darauf, dass Kinder- und Jugendliche mit Eintritt des 18. Geburtstages aus dem Hilfesystem entlassen werden. Eine Entscheidung, die insbesondere unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (umF) benachteiligt. Denn gerade umF profitieren von der  Verlässlichkeit und Sicherheit der Kinder- und Jugendhilfe. „Wer jungen Geflüchteten von heute auf morgen die Tür vor der Nase zuschlägt, riskiert das Scheitern jeglicher Integrationsbemühungen, die im Vorfeld stattgefunden haben“, so BJR- Präsident Matthias Fack. „Wir wollen aber die Gesellschaft nicht weiter spalten“, so Fack weiter, „sondern Brücken bauen und die Integration von jungen Menschen mit Fluchthintergrund befördern, dafür steht auch unser Aktionsprogramm „Flüchtlinge werden Freunde“. Stattdessen wäre es endlich angebracht, über einen eigenen Leistungstatbestand für junge Geflüchtete im SGB VIII nachzudenken." Der ganze Appell zum Nachlesen.