BJR-Stufenplan: So kann Jugendarbeit möglich werden

Diese Forderungen erhebt der BJR zur Kinder- und Jugendkonferenz mit Ministerpräsident Markus Söder am Montag, den 8. März

Stufenplan zur Öffnung der Jugendarbeit

Die Öffnung von Angeboten und Einrichtungen der Jugendarbeit als außerschulische Bildung trägt maßgeblich zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in der Corona-Pandemie bei. Alle Maßnahmen und Angebote basieren dabei auf dem BJR-Stufenplan zur Öffnung der Jugendarbeit und finden selbstredend auf Grundlage der BJR-Empfehlungen zur Erstellung eines Hygiene- und Gesundheitskonzepts mit dem Titel „Jugendarbeit in Zeiten von Corona verantwortungsvoll gestalten“ statt. 

Dem BJR sind insbesondere folgende Aspekte wichtig:

  • sofortige Öffnung aller Einrichtungen der offenen Jugendarbeit (Jugendtreffs, Jugendhäuser und Jugendzentren) in Präsenz, insbesondere in ihrer Eigenschaft als komplementärer Erfahrungs-, Bildungs- und Entwicklungsort zur Schule
  • vollständige Umsetzung eines Stufenplans zur Öffnung der Jugendarbeit, um den jungen Menschen in der außerschulischen Bildung eine Perspektive zu bieten
  • Aufnahme von Jugendarbeiter:innen in die Impfverordnung des Bundes und regelmäßige kostenfreie Tests (PCR- und Schnelltests) sowie Masken für Einrichtungen, um ein frühzeitiges Wiederhochfahren zu ermöglichen und Handlungsfähigkeit in der Zukunft abzusichern
  • grundsätzliche Zulassung von Maßnahmen, Angeboten und Ferienprogrammen in den bayerischen Schulferien ab Ostern sowie zusätzliche Finanzierung weiterer Angebote durch ein Sonderprogramm in den Pfingst-, Sommer- und Herbstferien
  • Erweiterung der bestehenden „Click/Call and Collect“-Regelung für das Ausleihen von Spielmaterial und Sportgeräten durch Einrichtungen der Jugendarbeit
  • Beteiligung junger Menschen an den für sie relevanten Entscheidungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie
    __ Expertengremium mit Jugendlichen in der Staatskanzlei 
    __ Weiterführung der Austauschrunden mit der Jugendministerin
    __ Jugendgipfel in den Osterferien gemeinsam mit Ministerpräsident und Jugendministerin, um junge Ideen einzubinden, Bewusstsein zu schaffen und Verantwortungsbewusstsein zu fördern
  • schnellstmögliche Aktivierung des „Aktionsplans Jugend“ des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales, z. B. digitale Streetworker:innen
  • keine Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen aufgrund fehlenden Impfstoffs
  • Vorhalten niedrigschwelliger Beratungs- und Unterstützungsangebote für junge Menschen angesichts sozialer Unsicherheiten

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