Jugendarbeit schafft sichere Orte

Der 5. Ausbildungsdurchgang der gleichnamigen Praetect-Qualifizierungsreihe ist zu einem erfolgreichen Abschluss gekommen

Teilnehmende der Prätect-Qualifizierungsreihe "Jugendarbeit schafft sichere Orte" des BJR mit BJR-Präsident Matthias Fack, Kursleiterin Margot Heinze-Ehrlich, Prätect-Fachberaterin Beate Steinbach und Albert Fußmann, Leiter des Instituts für Jugendarbeit in Gauting
BJR-Präsident Matthias Fack (6. v.r.) im Kreis der Teilnehmenden mit Kursleiterin Margot Heinze-Ehrlich (3.v.r.), Prätect-Fachberaterin Beate Steinbach (4.v.r.) und Albert Fußmann, Leiter des Instituts für Jugendarbeit in Gauting (3.v.l.)

„Jugendarbeit schafft sichere Orte“ – unter diesem Motto haben 10 Leitungs- und Fachkräfte aus Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Baden-Württemberg und Berlin bei der Prätect-Qualifizierungsreihe des Bayerischen Jugendrings (BJR) Kompetenzen in Sachen Prävention sexueller Gewalt in der Jugendarbeit erworben. BJR-Präsident Matthias Fack überreichte ihnen im Institut für Jugendarbeit Gauting die Abschlussurkunden. Die Reihe entstand im Rahmen der Fachberatung Prätect des BJR und fand bereits zum fünften Mal statt.

In sechs 3-tägigen Modulen befassten sich die Teilnehmer_innen intensiv mit Facetten der Prävention sexualisierter Gewalt in Organisationen der Jugendarbeit. Zentrales Thema der Fortbildung ist, wie individuelle Schutzkonzepte für die unterschiedlichen Felder und Arbeitsbereiche der Jugendarbeit entwickelt und implementiert werden können. In Umsetzungsprojekten wandten die Teilnehmenden das Gelernte an: Sie entwickelten passgenaue Präventionsmaßnahmen für die eigene Organisation und setzten diese dort auch in Kraft.