Projekt SchutzNorm: Jetzt startet die Befragung!

Von Juli bis Ende Oktober 2019 fragen "Peer-Researcher_innen" Jugendliche aus der Jugendverbandsarbeit nach ihren Ideen und Vorstellungen von Schutzkonzepte in der Kinder und Jugendarbeit.

Forscher_innen der Hochschule Landshut haben gemeinsam mit den Peer Researcher_innen für das Projekt SchutzNorm einen Fragebogen entwickelt. Anschließend werden die Ergebnisse gemeinsam im Peer-Researcher_innen-Team ausgewertet und Schlüsse für das Thema Schutzkonzepte in der Jugendverbandsarbeit gezogen.

Mitmachen

Wer mitmachen will, kann sich unter SchutzNorm@haw-landshut.de melden. Gemeinsam wird dann überlegt, wie ein guter Weg für eine Befragung in dem jeweiligen Verband aussehen kann. Weitere Projektinformationen finden sich auf der BJR-Homepage oder auf Facebook unter: SchutzNorm Landshut. Auf dem Laufenden bleiben mit dem Projekt-Newsletter.

Worum geht es im Projekt SchutzNorm

Schutzkonzepte zur Sicherstellung der Rechte von Kindern und Jugendlichen knüpfen bisher kaum an den Vorstellungen von Sexualität und Gewalt von Jugendlichen an. Darum ist es das Anliegen des Verbundvorhabens, die Sichtweisen der Jugendlichen und ihre eigenen Vorstellungen von „Normalität“ im Kontext von Sexualität und Gewalt zu erheben und in Schutzkonzepte einfließen zu lassen.

Was passiert im Projekt SchutzNorm

Um Informationen aus der Perspektive von Jugendlichen zu erfassen, führen wir Forschungswerkstätten durch, in denen Jugendliche für Peer-to-Peer-Erhebungen angeleitet werden. Wir führen eine Online-Befragung durch und analysieren bereits existierende Schutzkonzepte. Alle Ergebnisse werden bei einer Jugendkonferenz vorgestellt und eine Broschüre mit Empfehlungen für die offene Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit, Jugendsozialarbeit, Jugendfreizeiten und internationale Jugendarbeit erarbeitet.

 

Der Bayerische Jugendring ist Praxispartner der HAW Landshut in dem Interdisziplinären Forschungsprojekt „SchutzNorm - Schutzkonzepte in der Kinder- und Jugendarbeit - Normalitätskonstruktionen von Gewalt und Sexualität unter Jugendlichen“.