Sorge um die ukrainischen Partner

BJR-Präsident unterstreicht Bedeutung der bayerisch-ukrainischen Partnerschaft

Angesichts des sich zuspitzenden Konflikts zwischen Russland und der Ukraine sowie der drohenden Gefahr eines Kriegs in Europa betont Matthias Fack, Präsident des Bayerischen Jugendrings (BJR), die Bedeutung internationaler Beziehungen in der Jugendarbeit. Bereits vor fünf Jahren begründete der BJR eine Partnerschaft mit dem Ukrainischen Jugendring (NYCU): „Ich bin zutiefst bedrückt und beeindruckt, wie sich unsere Kolleg:innen des NYCU jeden Tag aufs Neue unter widrigsten Umständen weiter für den gleichen Zugang zu Jugendrechten für alle jungen Menschen engagieren – geleitet von Respekt und Frieden. Durch den Konflikt und rechtliche Einschränkungen werden die Handlungs- und Entfaltungsmöglichkeiten junger Menschen beschränkt und deren psychische Belastungen verstärkt. Mit unserer Partnerschaft stehen wir für eine Kultur der Demokratie und des Friedens, den friedlichen Dialog und gegenseitiges Verständnis in Europa und in der Welt. Deswegen rufe ich auch die europäischen Politiker:innen und Entscheidungsträger:innen dazu auf, sich für die demokratischen Grundprinzipien und Menschenrechte einzusetzen.“

Bedauerlicherweise konnten pandemiebedingt in den vergangenen zwei Jahren keine Begegnungen mit den Partner:innen durchgeführt werden. Eine für Mai 2022 geplante Begegnung in Odesa musste aufgrund der Reisewarnung des Auswärtigen Amtes abgesagt werden. Um dennoch den Dialog voranzutreiben, lädt der BJR alle Interessierten zu einer Online-Veranstaltung am 10. Mai 2022 ein. Unter dem Titel „Krise in Osteuropa – Russlands Interessen / Die Auswirkungen auf die Ukraine“ informieren und diskutieren der Russlandexperte Dominik Tomenendal und der ukrainische Konsul Dmytro Shevchenko.

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Patrick Wolf
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