Trauer um Matthias Jena

Nachruf auf einen leidenschaftlichen Kämpfer für die Interessen junger Menschen

Matthias Jena, langjähriger Vorsitzender des DGB Bayern, ist im Alter von 60 Jahren verstorben. Die Jugendarbeit in Bayern trauert um einen engagierten Fürsprecher, für den junge Menschen und ihre Anliegen immer einen sehr hohen Stellenwert hatten. 

„Mit großer Bestürzung haben ich vom Tod von Matthias Jena erfahren. Ich bin zutiefst traurig und erschrocken über seinen viel zu frühen Abschied. Die bayerische Jugendarbeit hat ihm viel zu verdanken: Als leidenschaftlicher Kämpfer für die Anliegen junger Menschen setzte sich Jena nicht nur in seiner aktiven ehrenamtlichen Zeit ein. Als DGB-Vorsitzender und Mitglied der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern übte er zum Beispiel 2019 scharfe Kritik an einem AfD-Antrag auf ersatzlose Streichung der Zuschüsse für den BJR. Nicht nur für sein entschiedenes Eintreten gegen alle Vorstellungen von Ungleichwertigkeit bedanke ich mich aufrichtig. Sein Engagement für Toleranz, soziale Gerechtigkeit und eine demokratische Gesellschaft werde ich immer als Vorbild sehen. Matthias Jena wird uns sehr fehlen. Unsere Gedanken und unser aufrichtiges Mitgefühl sind bei seiner Familie und seinen Angehörigen“, erklärt BJR-Präsident Matthias Fack.

Jena engagierte sich über 20 Jahre lang ehrenamtlich in der evangelischen Jugendarbeit, unter anderem von 1984 bis 1989 als Vorsitzender der Evangelischen Jugend München. Zwischen 1989 bis 1995 war er Vorsitzender des KJR München-Stadt. Für seine Verdienste wurde er im Februar 2019 mit der Bayerischen Verfassungsmedaille in Silber ausgezeichnet.