Blick zurück und nach vorn

Das BJR-Projekt SelbstVerständlich Inklusion geht zu Ende – aber die inklusive Öffnung der Jugendarbeit geht weiter

SelbstVerständlich Inklusion, das Projekt des BJR zur inklusiven Öffnung der Jugendarbeit, geht nach drei Jahren mit dem Jahreswechsel zu Ende. Gefördert durch Mittel der Aktion Mensch konnten vor Ort 33 inklusive Aktivitäten umgesetzt werden; es gab Fachtage und Vernetzungsveranstaltungen, Arbeitshilfen und ein Film zur Sensibilisierung für die Thematik sind entstanden. Sechs beispielhafte Maßnahmen wurden auf der Abschlussveranstaltung am 30. November im Presse Club Nürnberg von den Verantwortlichen aus der Jugendarbeit präsentiert. Aus der wissenschaftlichen Begleitung des Projekts stellten Prof. Dr. Clemens Dannenbeck und Anna Klimsa von der HAW Landshut Handlungsempfehlungen für die Offene Kinder- und Jugendarbeit zur Förderung der Inklusion vor.

„Ich bin stolz darauf, dass alle geplanten Projektinhalte auch tatsächlich umgesetzt werden konnten und besonders darauf, dass wir insgesamt über 5000 Menschen direkt erreicht haben – das ist mehr als das doppelte der ursprünglichen Zielsetzung“, so Friederike von Voigts-Rhetz, Projektkoordinatorin SelbstVerständlich Inklusion. Für den BJR-Landesvorstand freute sich Tom Schwarz, dass all die gesammelten Erfahrungen nun in ein neues dreijähriges Inklusions-Projekt einfließen können und es beim BJR weitergeht mit dem Thema. Der Schwerpunkt des neuen Projekts mit dem Titel „Inklusion – geht klar!“ wird auf Qualifizierung liegen. Denn genau das braucht die Jugendarbeit jetzt, um weiter voranzugehen in Richtung inklusive Öffnung, da waren sich alle Teilnehmer_innen einig.

Alle wesentlichen Informationen rund um das Projekt sowie zahlreiche best practice-Beispiele in Text und Bild, Learnings und Statements der Projektbeteiligten sind zum Nachlesen in einer Dokumentation zusammengefasst, die kostenlos im BJR-Shop bestellt werden kann.