Jugend ist und bleibt die Zukunft Europas

Jugendarbeit diskutiert am 4. Bayerischen Tag der Jugend in Brüssel das Thema Partizipation

Junge Menschen wollen in Europa mitreden und mitgestalten – das hat der Bayerische Jugendring (BJR) beim Bayerischen Tag der Jugend am 21. November in Brüssel erneut gezeigt. Die Bayerische Vertretung in Europas Hauptstadt bot ein Forum für junge Menschen aus Jugendverbänden und Jugendringen, die ihre Best-Practice-Projekte aus der bayerischen Jugendarbeit in Brüssel vorstellten und mit Mitgliedern des europäischen Parlaments, der Kommission und weiteren Organisationen über Formen von Beteiligung diskutieren konnten.

Wahlrecht ab 14 und ERASMUS +

„Politik für junge Menschen zu machen, heißt vor allem sie am demokratischen Prozess zu beteiligen. Auf bayerischer Ebene fordern wir daher das Wahlrecht ab 14 Jahren, auf europäischer Ebene bestärkt der BJR die Forderungen von Kommission und Parlament, in junge Menschen und ihre Zukunft zu investieren, etwa über den Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) und das Jugend- und Bildungsprogramm ERASMUS +“, so Matthias Fack, BJR-Präsident.

Facetten der Partizipation

Engagiert beschäftigen sich Jugendliche vom Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder,
der Jugendorganisation Bund Naturschutz (JBN), vom Bund der Alevitischen Jugend und von verschiedenen bayerischen Kreisjugendringen mit dem Thema Partizipation. In Workshops am Vormittag gingen sie den Fragen nach, ob Partizipation Protest braucht, welche Chancen Digitalisierung für Beteiligung bietet und wie Beteiligungsangebote wirklich alle jungen Menschen erreichen können.

Beim Rundgang auf der Open-Space-Messe präsentierten die Teilnehmenden ihre Arbeitsergebnisse aus den Workshops und tauschten sich mit Besucher_innen über ihre jugend- und europapolitischen Interessen und Anliegen aus.

Bildmaterial
Bilder vom Bayerischen Tag der Jugend | Bildrechte: BJR