Mehr Demokratie für Europa: Wahlalterabsenkung auf 16 Jahre richtiges Signal – „Jetzt muss Bayern handeln“

BJR-Präsident Matthias Fack begrüßt Entscheidung des Bundestags, das Wahlalter beim EU-Parlament auf 16 zu senken und richtet erneuten Appell an Bayerischen Gesetzgeber

Der Bayerische Jugendring (BJR) begrüßt die vom Deutschen Bundestag beschlossene Absenkung des aktiven Wahlalters auf 16 Jahre bei Wahlen zum EU-Parlament. „Das ist ein guter Tag für Europa und ein guter Tag für alle, die mehr Demokratie für ein bürgernahes Europa wollen“, sagte BJR-Präsident Matthias Fack gestern in Brüssel anlässlich des 5. Bayerischen Tags der Jugend in Europa, der einmal im Jahr stattfindet und junge Menschen aus der bayerischen Jugendarbeit ins politische Zentrum der EU bringt.

Fack weiter: „Jedes Mal, wenn wir hier in Brüssel sind, um mit Europa-Akteur:innen zu sprechen, sehe ich: Junge Menschen interessieren sich für Politik und wollen auch an der Wahlurne mitentscheiden. Das gilt auch für die EU, wo viele Entscheidungen gefällt werden, die die Lebenswirklichkeit junger Menschen beeinflussen. Es macht mich deshalb froh, dass der Bundestag jetzt den Weg frei gemacht hat für die nächsten Europawahlen, die 2024 stattfinden. Der BJR fordert seit 17 Jahren eine solche Wahlalter-Absenkung, unsere Forderung wird somit nächstes Jahr ‚volljährig‘. Jetzt muss auch Bayern endlich handeln und das Wahlalter bei Landtags- und Kommunalwahlen auf 16 Jahre senken.“

Kontakt
Ellen Daniel
tel 089 / 51458-20 __ mobil 0151 / 276277-20 __ daniel.ellen@bjr.de