Startschuss für den 17. Kinder- und Jugendbericht

BJR-Geschäftsführerin Dr. Gabriele Weitzmann von Bundesjugendministerin Lisa Paus in Sachverständigenkommission für den Kinder- und Jugendbericht berufen

Bundesjugendministerin Lisa Paus hat heute eine unabhängige Kommission damit beauftragt, den 17. Kinder- und Jugendbericht zu erarbeiten. Besondere Akzentuierungen sollen auf Fragen des Aufwachsens in Krisenzeiten und des Aufwachsens in einer diversen Gesellschaft liegen. Der Bericht soll dem Bundesjugendministerium im März 2024 übergeben werden. 

 Der Kommission gehören 14 Sachverständige aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft an. Mit Dr. Gabriele Weitzmann vertritt eine Geschäftsführerin eines Landesjugendrings die Expertise der Jugendarbeit in der Kommission. Weitzmann arbeitet seit 16 Jahren beim Bayerischen Jugendring (BJR): Sie begann 2006 als Justiziarin und übernahm 2017 die Geschäftsführung für diese Körperschaft des öffentlichen Rechts. Sowohl durch ihre Lehraufträge an der FH Kempten und der Universität Passau als auch durch die Arbeit als Kommentatorin für den Frankfurter Kommentar zum SGBVIII und als stellvertretende Vorsitzende des Fachausschusses Rechts-, Organisations- und Finanzfragen in der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe bringt sie vielfältige Perspektiven junger Menschen mit, die für die Erstellung des 17. Kinder- und Jugendberichts wertvoll sind.

 „Viele junge Menschen sind nach der Pandemie, in Zeiten des Krieges in der Ukraine und durch den Klimawandel verunsichert. Daher begrüße ich es außerordentlich, wenn die neu eingesetzte Kommission diese Themen aufgreift. Schließlich gilt es die vielfältigen Interessen und unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten ganzheitlich im Blick zu behalten. Durch die Zusammensetzung der Kommission kann es gelingen, die Themen ausgewogen zu bearbeiten und damit eine wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Jugendarbeit in Deutschland zu legen“, sagte BJR-Präsident Matthias Fack. „Die Akzentuierungen des geplanten Berichtes sind am Puls der Zeit. Hier gibt es viel Raum, die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen aufzuzeigen und die Potenziale junger Menschen in den Fokus zu setzen“,  ergänzte Dr. Gabriele Weitzmann.  

 ___ Informationen zum Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung 
 

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