Staatshaushalt stärkt die Jugendarbeit

Aus Sicht des BJR sind die Mittelerhöhungen ein wichtiges Signal für junge Menschen

Der Plenarsaal des Landtags im Maximilianeum.
Der Plenarsaal des Landtags im Maximilianeum.

Der gestern vom Landtag beschlossene Staatshaushalt gibt der Jugendarbeit in Bayern wichtige Impulse. „Der Etat ist ein positives und wertschätzendes Zeichen für junge Menschen in Bayern“, erklärt der Präsident des Bayerischen Jugendrings (BJR), Matthias Fack. „Die zusätzlich vorgesehenen Mittel geben der Jugendarbeit den nötigen Gestaltungsspielraum, um jungen Menschen eine bessere Teilhabe zu ermöglichen.“

Der Freistaat stellt dem BJR 2021 mit über 33 Millionen Euro die bisher höchste Summe für die Jugendarbeit zur Verfügung. „Junge Menschen leiden besonders unter der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen“, so Fack. „Die deutliche Erhöhung der Mittel nimmt die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen ganzheitlich in den Blick und beschränkt sich nicht nur auf Klassenzimmer und Kita-Gruppenraum.“

Außerdem erhält der BJR Mittel aus dem Aktionsplan Jugend und aus dem Unterstützungskonzept für Kinder und Jugendliche. Fack bedankt sich bei Sozialministerin Carolina Trautner und den Landtagsfraktionen, die sich für eine bessere Finanzausstattung stark gemacht haben: „Das Vertrauen in junge Menschen und die zusätzlichen Gestaltungsspielräume sind in der Pandemie wichtiger denn je“, erklärt er. „Für dieses Vertrauen will ich ausdrücklich Dank sagen. Es ist für uns Verantwortung und Verpflichtung zugleich.“ 

Corona hat aus Sicht des BJR gezeigt, dass insbesondere Demokratie-Bildung und Teilhabe besser gefördert werden müssen. „In der Jugendarbeit erfahren junge Menschen die Wirkmächtigkeit dessen, was sie tun – und werden besser in politische Prozesse eigebunden“, erklärt Fack. „Die Jugendarbeit ist eine wichtige Wirk- und Werkstätte der Demokratie und deswegen gerade jetzt umso wichtiger – denn Demokratie funktioniert nur, wenn sich die Generationen von heute und morgen gemeinsam für sie einsetzen.“ 

Kontakt 
Christoph Spöckner
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