Räume für ehrenamtliches Engagement in der Jugendverbandsarbeit stärken!

Die Delegierten der 151. BJR-Vollversammlung äußern anlässlich der aktuellen Reform des bayerischen Gymnasiums, dass alle Schularten ehrenamtliches Engagement von Schüler_innen möglich machen.

Anlässlich der aktuellen Reform des bayerischen Gymnasiums fordern die Delegierten der 151. BJR Vollversammlung, dass alle Schularten ehrenamtliches Engagement von Schüler_innen möglich machen.

Stundenpläne müssen so gestaltet sein, dass Schüler_innen in der Regel ab 16:00 Uhr alle schulischen Verpflichtungen, inklusive der Hausaufgaben erledigen können, um ehrenamtliches Engagement zeitlich möglich zu machen. Ergänzend zu schulischen Bildungsinhalten, sind nonformale Lernerfahrungen, die junge Menschen in der Jugendarbeit und der Jugendverbandsarbeit machen können ein wesentlicher Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Es braucht Möglichkeiten, wie sich Jugendverbände und weitere Akteure der Jugendarbeit an Schulen präsentieren und engagieren können. Darüber hinaus sollen Schüler_innen zudem analog dem Jugendarbeitsfreistellungsgesetz vom Unterricht freigestellt werden. Innerhalb der Schule sind jedoch nicht nur zeitliche Freiräume sondern auch geeignete Räumlichkeiten für ehrenamtliches Engagement zur Verfügung zu stellen. Wir fordern explizit beim Neubau oder der Renovierung von Schulgebäuden attraktive SMV-Zimmer und Räumlichkeiten für Jugendverbände, die sich direkt an der Schule engagieren, zu realisieren , die separat und eigenständig von Schüler_innen zugänglich sind.

Innerhalb von Schule muss eine Anerkennungskultur, für ehrenamtliches Engagement innerhalb und außerhalb der Schule, etabliert werden.