11.11.2020 - (17.00 - 19.00 Uhr)
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Einblicke in die Protestbewegung in Belarus - Online-Gespräch mit Expertinnen

In Belarus lassen sich diverse Formen des Protests beobachten: Kunstaktionen auf den Straßen, Filmvorführungen in den Höfen, Frauen- und Studierendenmärsche, oder landesweite Streiks in den Betrieben. Sie sind fließend wie Wasser und trotzdem sehr gut organisiert, bunt, kreativ und friedlich.

Seit knapp drei Monaten demonstrieren die Bürger:innen in Belarus gegen die Wahlfälschungen während der Präsidentschaftswahlen im August 2020 und fordern den Rücktritt von Alexander Lukaschenka. Seither werden friedliche Demonstrant:innen verletzt, einzelne Todesfälle sind bereits bestätigt, mehrere Protestierende wurden festgenommen oder entführt, gefoltert und vergewaltigt.

Wir laden euch zu einem Gespräch mit drei Frauen ein, die aus Belarus stammen. Dabei wollen wir u.a. über die Protestbewegung und ihre weiblichen Gesichter, über die Beteiligung und die Lage der jungen Menschen in Belarus, über die Fälle der Menschenrechtsverletzungen und die Rolle der EU sprechen. Nach kurzen Impulsvorträgen gibt es die Möglichkeit für Fragen aus dem Publikum.

Referentinnen:

Dr. Hanna Stähle, Slavistin, Brüssel

Sophija Savtchouk, Mitgründerin und 1.Vorsitzende der Belarusischen Gemeinschaft RAZAM, Berlin

Dr. Iryna Kashtalian, Historikerin, Minsk

Moderation: Dr. Nina Weller, Slawistin und Mitgründerin der Initiative „Stimmen aus Belarus“, Frankfurt (Oder)

Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt.

Zum Weiterlesen: Beschluss der bayerischen Jugendarbeit zur Situation in Belarus „Gemeinsam stark für Belarus - Appell der bayerischen Jugendverbände“

Diese Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Jugendinformationszentrum München durchgeführt.

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