Gemeinsame Werte teilen

Die Flüchtlingsfrage hat zahlreiche Diskussionen ausgelöst. Viele Menschen reflektieren verstärkt über Werte und darüber, was unsere Gesellschaft zusammenhält. Die juna hat Vertreter konfessioneller Jugendverbände zum Wertedialog eingeladen: Hans-Gerd Bauer (EJB), Aykan Inan (DITIB), Richard Stefke (KLJB) und Yusuf Yüzay (IJB).
Interview: Cornelia Freund

Wie verstehen Sie – aus Ihrer Rolle in der Jugendarbeit heraus – Ihren Auftrag, wenn es um Wertebildung geht? Welche Werte vertritt Ihr Jugendverband?

Richard Stefke:
Als christlicher katholischer Jugendverband vertreten wir Werte wie Friedensbildung und Nächstenliebe, aber auch viele Grundprinzipien der christlichen Soziallehre wie Solidarität, Subsidiarität, Personalität. Das heißt, den Menschen auch als Person anzuerkennen, ganz egal, wie und wo er lebt. Für uns als katholische Landjugend, die wir uns viel mit Schöpfungsverantwortung beschäftigen, ist auch Nachhaltigkeit ganz wichtig.
Und natürlich zeigen sich auch immer wieder die Werte in aktuellen Aktionen und Maßnahmen, die man durchführt. Ich will nur zwei nennen: Wir versuchen, uns jetzt in der Situation mit den geflüchteten Menschen zu engagieren. Da geht es klassisch um die Frage der Solidarität und Nächstenliebe. In unserem Projekt „Ausgewachsen. Wie viel ist genug?“ beschäftigen wir uns mit Fragen eines nachhaltigen Lebensstils – im Großen in internationalen Zusammenhängen gedacht genauso wie im Kleinen, wo es darum geht, als Jugendlicher so zu leben, dass es mir, meinem Nächsten und auch nachfolgenden Generationen gut geht.

Aykan Inan:Wir haben in der Jugendarbeit einen Slogan, und zwar „die tugendhafte Jugend“. Durch unsere Imame und Jugendgruppen geben wir eine große Palette von Tugenden weiter, zum Beispiel Ehrlichkeit, Solidarität und Gläubigkeit. Aber im Allgemeinen verstehen wir die Tugend bei einem Jugendlichen vor allem so, dass man den Koran zu einem seiner Lebensmittelpunkte machen und ihn richtig verstehen sollte. Und zwar zu dem Zeitalter, in dem man lebt, in dem Umfeld, in dem man lebt, und auch in dem Land, in dem man lebt. Dazu gehört auch Geduld – etwa gegenüber Leuten, die uns mit Vorurteilen oder muslimfeindlich begegnen.
Der tugendhafte Jugendliche soll die Fähigkeit erlangen, wo man was wie gewissenhaft tun soll. Das heißt auch, wie wir in Frieden mit anderen Religionen zusammenleben können. Der interreligiöse Dialog ist uns hier sehr wichtig. Bei Moscheeführungen von und mit Jugendlichen, bei Seminaren und Kurse erklären Jugendliche ihre Religion, für Schulklassen, Pfarrgemeinden, Politiker. Auch das ist ein Weg und Ventil für die Jugendlichen, ihre Religion auszudrücken.

Dr. Hans-Gerd Bauer: Im Bereich der Evangelisch-Lutherischen Kirche gibt es für unsere Jugendverbandsarbeit als Grundlage die „Ordnung evangelischer Jugendarbeit“. Ein Kernsatz heißt: „Aufgabe der Jugendarbeit ist es, das Evangelium Jesu Christi in der Lebenswirklichkeit junger Menschen zu bezeugen.“ Wo und wie vermittelt wird, was dieser Glaube ist – das muss an den Erfahrungen der jungen Menschen anknüpfen, es muss in ihrer Lebenswelt Bedeutung haben und die jungen Menschen müssen sich selber einbringen können. Also nicht: Die Erwachsenenkirche gibt irgendetwas vor.
Bei uns ist einer der wesentlichen Punkte, dass die jungen Menschen schon Teil der Kirche sind, heute in der Gegenwart das junge Gesicht der Kirche, und dass sie als solche wirklich Räume wahrnehmen, Positionen beziehen, Verantwortung übernehmen, Positionen aus ihrem Glauben heraus beziehen. Und hier wird eben nicht unterschieden in religiöse Sektoren und in weltliche, sondern es gibt im Grund nur ein Leben in der Welt als Christ. Wir setzen uns stark mit Fragen um TTIP und Welthandelsgerechtigkeit auseinander, mit Fluchtursachen, die möglicherweise viel tiefer legen als ein Krieg. Frieden, Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung – diese Dreiteilung ethischer Fragestellungen findet sich in der Arbeit von evangelischer Jugend. Meine eigene Rolle: Als Landesjugendpfarrer begleite ich einerseits die jungen Menschen in der Evangelischen Jugend in Bayern, damit sie selber ihren Platz in der Kirche und in der Gesellschaft einnehmen können, andererseits bin ich auch Seelsorger junger Menschen, wo das Gespräch mit jungen Menschen dies erfordert.

Yusuf Yüzay: Wir Erwachsenen wollen ja gerne, dass die Jugendlichen so werden wie wir, aber das ist fast unmöglich. Ich selber bin praktizierender Muslim, aber meine Tochter ist nicht so, wie ich das gerne hätte. Wir müssen zumindest bestimmte Kernwerte herauspicken und sie den Jugendlichen beibringen wie zum Beispiel: „Jeder Mensch ist gleich.“
Das ist eine universale Wertstellung, die nicht unbedingt mit dem Islam oder mit dem Christentum zu tun hat, sondern dem Menschen als Menschen Achtung schenkt. Die theologischen Inhalte ‑ Gebete oder Fasten – sind wichtig, aber für Jugendliche weit entfernt.


Aus Ihrem Erfahrungsspektrum in der Jugendarbeit: Wie erleben Sie junge Menschen im Umgang mit Werten? Was interessiert sie, was haben sie für ein Orientierungsbedürfnis?

Yüzay: Theoretisch gibt es super Leitsätze, egal in welcher Glaubensrichtung, aber in der Praxis setzen Facebook und soziale Medien Wertefragen.

Inan:
Die heutige Welt ist komplex; Musterwerte kann man da nicht erstellen. Aber: Es waren dieselben Werte, die wir eben aufgezählt haben. Wir leben gemeinsam in einem Land, in einer Gesellschaft. Und die Werte im Grundgesetz müssen für alle in Deutschland gelten. Wir alle wollen zu einem friedlichen Zusammenleben beitragen, nur mit anderen Akzenten – und das macht das Verschiedene unter uns aus. Es ist die Vielfalt, die wir dann zeigen wollen. Wir haben schon in der ersten Runde herausgehört: Es sind dieselben Werte, die wir aufgezählt haben. Wir leben in einem Land, in einer Gesellschaft, mit denselben Werte, mit derselben Verfassung durch das Grundgesetz – das für alle in Deutschland gilt. Wir haben dasselbe Ziel, zu einem friedlichen Familienleben beitragen zu wollen, nur mit anderen Akzenten – das macht das Verschiedene unter uns aus.

Stefke: Mir ist sehr wichtig, junge Menschen bei der Persönlichkeitsentwicklung zu stärken und zu begleiten. Mir ist auch, als Sie gerade gesprochen haben, der Begriff „Begleitung“ eingefallen, den ich ganz zentral finde. Wir wollen nicht, dass Jugendliche nur von oben herab etwas vermittelt bekommen. Ich finde es ganz zentral, dass Jugendliche sich Werte erarbeiten, miteinander diskutieren und dann für sich eine Lebensorientierung finden, die ihnen hilft, dem, was wir im Evangelium lesen und „Leben in Fülle“ nennen, nahezukommen.

Bauer:
Es gab bei uns in den letzten elf Jahren eine tiefe Diskussion über Gerechtigkeit und ob politisches Handeln in Frage gestellt werden muss. Wenn wir in die Welt schauen, dann sehen wir sehr viel Ungerechtigkeit, die Bedrohung unserer Welt durch Klimaveränderung. Wir sagen aus dem Glauben heraus: Gott könnte die Welt ganz anders gedacht haben, als sie zum Beispiel in den Welthandelsstrukturen zu finden ist.
Gerade als christlicher Jugendverband sagen wir, von Gott her gedacht könnte die Welt viel gerechter sein. Junge Menschen fragen und suchen hier Wege für ein faires Miteinander und sie denken intensiv über die ökologischen Folgen unseres Konsums nach. Manche fragen laut, haben wir nicht genug zum Leben und wie kann man das auf der Erde besser verteilen?

Welche Themen interessieren junge Menschen besonders?

Yüzay:
Wir haben ja fast 2.500 Jugendliche in unserem Jugendverband IJB mit 35 Gruppen, darunter 15 Mädchengruppen. Jeder von denen sagt: „Wir müssen in irgendeiner Form den Geflüchteten helfen.“

Wertediskussion

Gerade am Umgang mit Flüchtlingen hat sich eine Wertedebatte neu entfacht. Welche Werte haben Zukunft? Unterstützen die traditionellen Werte den sozialen Zusammenhalt? Welche Werte wären es denn wert, sich für sie einzusetzen?

Inan
: Ich denke, wenn man die muslimischen Flüchtlinge viel mehr einbindet in die Gemeindearbeit, hat man schon viele Dinge bewegt. Wichtig ist, sie nicht als Sonderfall zu nehmen. Nur ein Beispiel: Wir hatten zu einem Fußballturnier der DITIB-Jugend spontan eine Gastmannschaft jugendlicher Flüchtlinge eingeladen. Und ganz überraschend ist die Erste geworden. Diese bunt gewürfelte Mischung von Geflüchteten hatte sich zum ersten Mal gesehen, sie haben sich über den Sieg gefreut und gemerkt: Wir sind ein Teil der Gemeinde hier. Wir können an einem Turnier teilnehmen, gewinnen, erfolgreich sein. Wir brauchen mehr dieser Beispiele, die Flüchtlinge aktiv in die Jugendarbeit einbinden. Das sollte unser Ziel sein.

Stefke: Ich erlebe gerade bei Jugendlichen unseres Verbands, aber auch darüber hinaus, ein sehr jugendgemäß unkompliziertes Helfen. „Da sind Menschen, die brauchen jetzt Unterstützung und dann helfen wir auch.“ Es gibt eine der Jugendarbeit angemessene, wunderbare Kreativität, um aufeinander zuzugehen. Der Sport ist das eine, aber auch viele Treffs und Cafés. Es geht nicht nur darum, beim Thema Integration an geflüchtete Menschen zu denken. Es geht auch darum, Menschen mit in den Blick zu nehmen, die andere Lebenseinstellungen und Lebensentwürfe haben. Und da wird es darauf ankommen, wie Verbände, ganz egal welcher Couleur, einen Beitrag dazu leisten, Menschen miteinander zu verbinden. Dazu ist es wichtig, Räume zu bieten als Jugendarbeiter und Jugendarbeiterinnen, die diese Begegnungen schaffen.

Wo sind diese Orte in Ihren Jugendverbänden, an denen Wertebildung stattfindet? Welche Begegnungs-, Lern- und Erfahrungsorte gibt es?

Yüzay: Ich glaube, die Flüchtlingssituation hat uns und die deutsche Gesellschaft dazu gebracht, dass wir uns viel mehr wertschätzen und mehr zusammenarbeiten. Auch für jugendliche Flüchtlinge sind Gebetsstätten, Kirchen, Moscheen, Synagogen und ähnliche Einrichtungen eine wichtige Anlaufstelle.

Inan: Damit diese Werte wie Verantwortung und Selbstständigkeit gelebt werden, machen wir jeden Monat Vorträge, manchmal auch Seminare und Konferenzen zu sozialen und religiösen Themen, die die Jugendlichen selber von A bis Z organisieren. Sie wählen das Thema, die Referenten, die Örtlichkeiten, organisieren die Finanzierung. Und wenn alles am Ende geklappt hat und einige hundert junge Menschen kamen zum Vortrag, zu der Konferenz, zu dem Seminar, dann haben sie Jugendlichen ihr Erfolgserlebnis. Verantwortung übernehmen ist hier ein wichtiger Wert.

Bauer: Die evangelische Jugend ist sehr ausdifferenziert: Da gibt es die Jugendgruppen und Treffs in den Kirchengemeinden. In den Dekanatskonventen wird viel gearbeitet zu Flüchtlingsthemen, Umgang mit Drogen, Partnerschaft, Liebe und Sex  und es wird zusammen Gottesdienst gefeiert. Auf der Landesebene trifft sich einmal im Jahr der Landesjugendkonvent in Pappenheim. Dort entwickeln Jugendliche vier Tage lang große ethische Fragestellungen, von denen sie sagen: Das sind die Fragen, die Jugend heutzutage diskutieren muss. Im vergangenen Jahr waren Frieden und Friedensethik die Themen, in diesem Jahr sind es Interkulturalität und das interreligiöse Gespräch. Eingeladen sind Menschen verschiedener Religionen, die miteinander reden.

Stefke: Zunächst mal ist es wichtig, dass die Leute in der Jugendarbeit auf der Ortsebene zusammenfinden, dass sie Gemeinschaft spüren und in eine Diskussionskultur hineinfinden, die für die anderen Ebenen ganz wichtig ist. Auf der Ortsebene gibt es noch eher den Gemeinschaftsaspekt. Dann kommen wir über die verschiedenen Ebenen irgendwann auf die Landesebene, wo wir uns natürlich ganz breit mit unterschiedlichsten Themen befassen. Hier geht es darum, Werte in Gesellschaft, Politik und natürlich auch in die eigene Kirche hineinzutragen und als Jugend die Stimme zu erheben. Ich glaube, dass das bis heute eine gute Tradition der Jugendverbände ist. Das Wichtigste an dieser Arbeitsweise – die übrigens bei den Ausbildungen als Jugendleiterin und Jugendleiter grundlegend ist ‑ ist die Bildungsarbeit.
In der internationalen Jugendarbeit kann es jetzt wieder ein neuer Anstoß sein, durch die gesellschaftliche Diskussion auch dieses interkulturelle Lernen, den interreligiöse Dialog, mehr in den Mittelpunkt zu stellen. Eine Aufgabe für uns sollte es sein, zusammenzuarbeiten, um die anderen besser verstehen zu lernen. Viele Player müssen Anstrengungen unternehmen, um zu zeigen: Wir lassen uns nicht auseinander dividieren, sondern ziehen an einem Strang, basierend auf dem Koran oder dem Evangelium und letztlich auf den Menschenrechten. Ich plädiere für das, was Jugendliche gut können: aufeinander zugehen, ins Gespräch kommen, zuhören, sich eine Meinung bilden und dann versuchen, ein tolerantes Zusammenleben zu pflegen.

Inan: Moscheeführungen und der interreligiöse Dialog sind für uns sehr wichtig ist. Die meisten Führungen bei uns machen Jugendliche. Da kann der Jugendliche Schulklassen, Pfarrgemeinden oder Politikern seine Religion erklären, indem er Fragen beantwortet wie zum Beispiel: „Betest du auch, fastest du auch, warst du auch mal auf Pilgerfahrt?“ Viele besorgte Bürger, die sich jetzt unsicher fühlen, sind Erwachsene. Ich kenne keinen Jugendlichen, der sich wegen der Flüchtlinge unsicher fühlt, eher vielleicht wegen der Schule oder der Arbeit.

Bauer: Also, ich würde das unterstreichen: Ich fand faszinierend, dass Sie gesagt haben, es könnte aus Ihrer theologischen Sicht eine Vorsehung sein, dass wir jetzt die Chance haben, ein gemeinsames Gespräch, Respekt und Fairness – da sind wieder die Werte – im Umgang miteinander zu entwickeln. Ich fürchte auch, dass Leute die Chance ergreifen, auf die Ängste, die es in dieser Gesellschaft gibt, mit Ausgrenzung zu reagieren. Und ich vermute, dass die Wahlen, die wir jetzt am Sonntag erleben werden, uns ein böses Erwachen bescheren. Ich schäme mich an manchem Punkt für Aussagen auch bayerischer Politiker, für das Hofieren von ungarischen oder anderen Staatsmännern. Da werden Ressentiments kultiviert, wo wir genau das Gegenteil bräuchten: Wir brauchen Politiker, die Menschen mit Respekt anschauen, weil sie im Gegenüber den Menschen erkennen, und zwar einen bedürftigen Menschen wie man es selber auch ist. Das wäre die Grundlage dafür, dass man miteinander ins Gespräch kommt.
Ist diese gleiche Augenhöhe wirklich gewollt, oder fühlt man sich etwas besser? In unserer Gesellschaft gibt es deutliche Egoismen oder auch eine Angst, das eigene zu verlieren. Ich finde also den Gedanken sehr attraktiv, zu sagen, auf dieser gemeinsamen religiösen Grundlage der Menschenfreundlichkeit finden wir uns als Menschen zusammen. Und das ist es, was verbindet. Das Wissen darum, dass man Fragen des Zusammenlebens auch nur zusammen lösen kann – das bringen die Religionsgemeinschaften ein.

Stefke: Es ist ja nicht so, dass wir jetzt aufgrund einer gesellschaftlichen Situation anfangen, Wertebildung zu betreiben. Wenn ich die Themen betrachte, die innerhalb des Kontextes der Flüchtlingsfragen auftauchen, kann ich sagen, dass wir die seit vielen Jahren bearbeiten. Sei es internationale Solidarität, sei es die Grenzen des Wachstums, sei es für gute  Lebensbedingungen vor Ort zu sorgen und damit Fluchtursachen zu bekämpfen. In unseren Werten sollten wir uns deshalb nicht durcheinander bringen lassen. Es gibt viel zu viele, die jetzt ein wenig in Aufruhr geraten und so tun, als ob all das uns plötzlich ereignet. Die Dinge waren durchaus vorhersehbar. Als Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter sind wir gut aufgestellt, entsprechenden Herausforderungen zu begegnen ‑ das heißt natürlich auch, dass ständige Veränderung angesagt ist, um sich mit gesellschaftlichen Fragen auseinanderzusetzen.

Yüzay: Die religiösen Verbände leben Solidarität seit Jahren. Nur die Politik scheint mit der jetzigen Situation überfordert zu sein. Muslimische Vertreter, katholische, evangelischen – sie treffen sich immer wieder.

Inan: Ja, die Politik kann viel von den religiösen Verbänden lernen. Nächstenliebe gibt es in jeder Religion – ein beständiger Wert, den wir gemeinsam leben. Das war ja auch Tenor heute, dass wir gemeinsame Aufgaben haben und gemeinsam anpacken. In der Politik allerdings ändern sich Werte immer wieder – je nachdem, welche Partei, welche Regierung, welche Kanzlerin oder Kanzler an der Macht ist. Hier könnten die Politiker von den religiösen Verbänden lernen, wie man beständiger mit Werten, vor allem mit Jugendlichen, arbeiten könnte.