Auftakt für "Dialog FÜR Demokratie"

Konfessionelle Jugendverbände im BJR vernetzen sich

Großartiger Auftakt für das Projekt "Dialog FÜR Demokratie": An ihrem zweiten Tag im Amt als Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung war Kerstin Schreyer zu Gast in der BJR-Geschäftsstelle, um die Initiative konfessioneller Jugendverbände zu unterstützen. Die Kooperation des Bundes der Katholischen Jugend Bayern, von DITIB Nord- und Südbayern, Evangelischer Jugend, Islamischer Jugend Bayerns, Eugen-Biser-Stiftung und dem BJR setzt sich dafür ein, dass sich junge Menschen unterschiedlicher Religionen austauschen und vernetzen. Austausch, so die Worte von Matthias Fack in seiner Begrüßung, sorgt am gezieltesten für den Abbau von Vorurteilen, für Verständnis füreinander und - letztlich für Demokratie.

Begegnungsräume schaffen, Akteure/-innen vernetzen, Multiplikatoren/-innen schulen - das sind die nächsten Ziele des Projekts. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen und für Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu sensibilisieren. In der ersten Phase des Projekts sollen konfessionelle Jugendverbände in Bayern mit lokalen Jugendgruppen und -ringen in Kontakt treten, die bereits in Kontakt sind oder aktiv werden wollen. Im Rahmen von Fachtagen auf Bezirksebene wird der Bedarf an neuen Formaten für Jugendliche und Fortbildungen für Haupt- und Ehrenamtliche abgefragt. Im Dialog sollen dabei Ideen für Workshops, Seminare und Fachtage entwickelt werden.