Fachtag Antimuslimischer Rassismus

Antimuslimischer Rassismus richtet sich längst nicht mehr nur gegen Muslim_innen, sondern auch gegen Menschen, die vermeintlich als Muslim_innen identifiziert werden.

Im Kontext von Flucht und Migration werden häufig Scheindebatten über "den" Islam und "die" Muslim_innen geführt, die auf Ausgrenzung, Stigmatisierung und Ablehnung ganzer Bevölkerungsgruppen abzielen. Anfeindungen gegenüber Menschen, die als muslimisch identifiziert werden, gegenüber Verbänden und Selbstorganisationen junger Muslim_innen haben stark zugenommen; sowohl in den sozialen Netzwerken als auch im öffentlichen und privaten Raum.

Herausforderung für die Jugendarbeit

Die Jugendarbeit steht hier vor großen Herausforderungen, die unterschiedlichen Erscheinungsformen von antimuslimischem Rassismus zu identifizieren, ihren Zusammenhang zu anderen Formen von Rassismus aufzuzeigen und stereotypen Darstellungen und Diffamierungen mit klarer Haltung in Einrichtungen und Verbänden entgegen zu treten. Vor allem aber gilt es Strategien zu entwickeln, um positive Narrative zu etablieren und sichtbar zu machen.

Hier eine eigene Haltung zu entwickeln und souverän mit Fragen in Bezug auf antimuslimischen Rassismus umzugehen, darum geht es in diesem Fachtag. Er richtet sich an pädagogische Fachkräfte  und an ehrenamtliche Mitarbeiter_innen der Kinder- und Jugendarbeit aus Bayern.

Unter anderem mit Referent_innen von ufuq.de und mit einem Impulsvortrag von Ansgar Drücker, von IDA e.V.

Der Fachtag ist eine Kooperationsveranstaltung des Bayerischer Jugendring zusammen mit der Landeskoordinierungsstelle Demokratie leben! Bayern gegen Rechtsextremismus (LKS)

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