Jugend beteiligen, Europa stützen

BJR-Präsident Matthias Fack: „In der jungen Generation liegt Europas Zukunft“

Zum Europatag am 9. Mai weist der Bayerische Jugendring (BJR) auf sein verstärktes europapolitisches Engagement hin. „Das europäische Projekt steckt in einer Vertrauenskrise. Nicht nur der Brexit hat gezeigt, dass davon besonders die Zukunftschancen der Jugend beschnitten werden. Jugend beteiligen heißt deshalb auch, die Perspektive Europas zu stützen. Denn eines zeigen die Entwicklungen in den letzten Monaten: In der jungen Generation liegt Europas Zukunft“, sagte BJR-Präsident Matthias Fack.

Mit dem vor einem Jahr eingerichteten Europabüro in Brüssel stärkt der BJR den Dialog mit europäischen Politikern/-innen und Entscheidungsträgern/-innen: Die bayerische Jugendarbeit führt den Dialog mit der europäischen Politik weiter, bringt seine Anliegen vor und setzt dafür ein, dass europäische Jugendpolitik die Bedürfnisse und Lebensbedingungen junger Menschen stärker in den Blick nimmt. Der für den 26. Juni 2017 geplante Tag der Jugend in Brüssel wird das vielfältige Engagements bayerischer Jugend(verbands)arbeit präsentieren: Junge Menschen zeigen, welche europa- und jugendpolitische Themen sie in ihren Jugendorganisationen bewegen.

Jugendarbeit als Ort der Persönlichkeitsbildung und freien Entfaltung junger Menschen unterstützt die europäische Integration. Eins ihrer Prinzipien ist Demokratiebildung, die in der außerschulischen Jugendarbeit gelebt, geübt und praktiziert wird. Damit zeigt der BJR seit 70 Jahren Haltung und macht sich stark: für Toleranz und Respekt, gegen Populismus und Nationalismen.

Kontakt:
Cornelia Freund
tel 089/51458 -20
mobil 0151/276277-20
freund.cornelia@bjr.de

Der Bayerische Jugendring K.d.ö.R. ist die Arbeitsgemeinschaft der 33 landesweiten und 39 regional tätigen Jugendverbände und 333 örtlichen Jugendorganisationen in Bayern. Strukturell ist er in sieben Bezirksjugendringe sowie 96 Stadt- und Kreisjugendringe gegliedert. Seine Mitgliedsorganisationen erreichen mit ihren Angeboten mehr als zwei Drittel aller Kinder und Jugendlichen in Bayern.