LKS feiert 10-jähriges Bestehen

Netzwerk Bayern gegen Rechtsextremismus

Matthias Fack, BJR-Präsident, bei seiner Begrüßung
Matthias Fack, BJR-Präsident, bei seiner Begrüßung
Thomas Keller, Organisationseinheit Radikalisierungsprävention im Bayerischen Sozialministerium, warf einen Blick auf die Herausforderungen im Arbeitsfeld
Thomas Keller, Organisationseinheit Radikalisierungsprävention im Bayerischen Sozialministerium, warf einen Blick auf die Herausforderungen im Arbeitsfeld
v.l.n.r.: BJR-Vizepräsident Michael Voss im Gespräch mit Michel Abdollahi, Meike Harms und Alex Burkhard
v.l.n.r.: BJR-Vizepräsident Michael Voss im Gespräch mit Michel Abdollahi, Meike Harms und Alex Burkhard

Die Landeskoordinierungsstelle Demokratie leben! Bayern gegen Rechtsextremismus hat gestern ihr 10-jähriges Bestehen gefeiert.

BJR-Präsident Matthias Fack betonte in seiner Begrüßung, welche Bedeutung der Kampf gegen Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in den letzten Jahren erfahren hat: "Demokratie lebt von gegenseitigem Respekt. Sie lebt von Kompromissen, die alle tragen. Sie lebt von der Vielfalt der Meinungen und der Menschen, die sie vertreten. Mehr denn je gilt es, rassistischen, menschenfeindlichen Entwicklungen starke demokratische und vielfältige Strukturen entgegenzusetzen. Ich freue mich, dass die LKS in diesem Jahr als eigene Einrichtung des BJR strukturell gestärkt wurde. Angesichts von Hass und Hetze ist es umso wichtiger, dass wir gemeinsame Werte und die Würde der Menschen schützen, die angegriffen werden."

Thomas Keller, Organisationseinheit Radikalisierungsprävention im Bayerischen Sozialministerium, warf einen Blick auf die Herausforderungen im Arbeitsfeld Rechtsextremismus. Die Arbeits des Beratungsnetzwerks Bayern gegen Rechtsextremismus stellte LKS-Leiterin Nicola Hieke anhand eines Zeitstrahls vor. EIne Bestandsaufnahme unter dem Motto "Wort macht Sprache", erheiternden und besinnlichen Wortbeiträgen von Poetry-Slammer_in Meike Harms und Alex Burkhard sowie einem Gespräch mit dem Journalisten und politischen Entertainer Michel Abdollahi, ergänzte die Arbeit gegen Rechtsextremismus aus dem künstlerisch-kulturellen Bereich.