Von wegen politikverdrossen: Europa der Jugend

Junge Menschen zeigen beim Bayerischen Tag der Jugend in Brüssel ihr Engagement

Christensen und John im Gespräch
Christensen und John im Gespräch
Christensen beim Rundgang auf der Open-Space-Messe im Austausch mit jungen Menschen
Christensen beim Rundgang auf der Open-Space-Messe im Austausch mit jungen Menschen
Grußwort Matthias Fack
Grußwort Matthias Fack
Graphic Design Documentary
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THW Unterfranken baute eine Brücke im Innenhof der Bayerischen Vertretung in Brüssel
THW Unterfranken baute eine Brücke im Innenhof der Bayerischen Vertretung in Brüssel

Dass junge Menschen keineswegs politikverdrossen oder europaskeptisch sind, zeigten Jugendliche beim „Bayerischen Tag der Jugend in Europa“ am 26. Juni 2017 in der Bayerischen Vertretung in Brüssel. Zum Forum für die bayerische Jugendpolitik auf EU-Ebene luden der Bayerische Jugendring (BJR) zusammen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration.

BJR-Präsident Matthias Fack betonte die pro-europäische Ausrichtung der bayerischen Jugendarbeit: „Das Einstehen für Grundwerte wie Solidarität, Vielfalt und Partizipation gehört zu unserer europäischen Identität. Genau diese Werte bilden junge Menschen im Rahmen von Jugendarbeit durch persönliche Begegnungen in unverzweckten Räumen. Es ist vielleicht eines der wichtigsten Tätigkeitsfelder unserer Zeit, sich für die Idee eines gemeinsamen, weltoffenen, friedvollen Ortes Europa zu engagieren.“

„Der direkte Austausch ist durch nichts zu ersetzen“, unterstrich Stefan John, Leiter der Abteilung Familie und Jugend im Bayerischen Jugendministerium, das Engagement der Jugendlichen für die europäische Idee. Denn mit neuen, positiven Impulsen sind die jungen Menschen Botschafter für Europa in Bayern.

Besonders Erasmus+ und die Freiwilligenarbeit in der EU hob Jens Nymand-Christensen, stellvertretender Generaldirektor für Bildung, Jugend, Sport und Kultur in der Europäischen Kommission, als Pluspunkt hervor. Vor dem Brexit sei die Vision Europas eine Selbstverständlichkeit gewesen, jetzt sei ein neues Nachdenken über die europäische Identität gefragt.

Jugendliche des Technischen Hilfswerks Unterfranken, der Jugendorganisation Bund Naturschutz Bayern, des Bund der Katholischen Jugend Bayern, der Bezirksjugendringe Mittelfranken und Oberbayern unterstrichen ihr freiwilliges Engagement. In Workshops diskutierten sie mit Ansprechpartnern/-innen der europäischen Ebenen ihre Projektthemen. Welche Möglichkeiten und Formate gibt es in der EU Jugendmobilität und Freiwilligenarbeit? Wie kann unsere Gesellschaft jugendgerechter gestaltet werden? Welches Europabild nehmen Jugendliche in den Medien wahr? Wie kann Umweltschutz in der regionalen, nationalen und europäischen Politik nachhaltiger verzahnt werden? Wo in der EU ist Raum für Partizipation, für Meinungen und Anliegen junger Menschen? Beim Rundgang auf der Open-Space-Messe präsentierten die Teilnehmenden ihre Arbeitsergebnisse aus den Workshops und tauschten sich mit den Besucher/-innen über ihre – jugend- und europapolitischen ‑ Interessen und Bedürfnisse aus.

Beschluss des BJR-Hauptausschusses zur EU-Jugendstrategie

https://www.bjr.de/service/presse/details/mehr-bildung-mehr-geld-weniger-buerokratie-1664.html

Grußwort von BJR-Präsident Matthias Fack

https://www.bjr.de/service/neuigkeiten/details/grusswort-des-bjr-praesidenten-matthias-fack-zum-tag-der-jugend-in-bruessel-1745.html

Bildmaterial

Bildnachweis: BJR

Kontakt:
Cornelia Freund
tel 089/51458 -20
mobil 0151/276277-20
freund.cornelia@bjr.de

Der Bayerische Jugendring K.d.ö.R. ist die Arbeitsgemeinschaft der 33 landesweiten und 39 regional tätigen Jugendverbände und 333 örtlichen Jugendorganisationen in Bayern. Strukturell ist er in sieben Bezirksjugendringe sowie 96 Stadt- und Kreisjugendringe gegliedert. Seine Mitgliedsorganisationen erreichen mit ihren Angeboten mehr als zwei Drittel aller Kinder und Jugendlichen in Bayern.