Zeit für ehrenamtliche Jugendarbeit

Neues Jugendarbeitfreistellungsgesetz unterstützt Jugendleiterinnen und Jugendleiter in ihrem ehrenamtlichen Engagement


Der Bayerische Jugendring (BJR) begrüßt die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements durch das Jugendarbeitfreistellungsgesetz (JArbFG). Das heute (14.03.2017) vom Bayerischen Landtag beschlossene JArbFG ermöglicht es ehrenamtlichen Jugendleiterinnen und Jugendleitern, flexibler ihr Engagement wahrnehmen zu können. Dies deutet der BJR als wichtiges Bekenntnis für das Ehrenamt. „Wir freuen uns, dass   besonders dank der Unterstützung der jugendpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Fraktionen im Bayerischen Landtag   das bisherige veraltete Freistellungsgesetz verbessert und den heutigen Lebenswirklichkeiten angepasst wurde. Es setzt ein deutliches Zeichen für die Förderung ehrenamtlichen Engagements in der Jugendarbeit, wie es auch in Artikel 121 der Bayerischen Verfassung festgeschrieben ist“, sagte BJR-Präsident Matthias Fack.

Das „Freistellungsgesetz von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen für Zwecke der Jugendarbeit“ war und ist eine wesentliche Grundlage für die ehrenamtliche Tätigkeit, ohne die Jugendarbeit in Bayern nicht denkbar wäre. Mit dem aktualisierten JArbFG schafft der Gesetzgeber die Möglichkeit für Ehrenamtliche in der Jugendarbeit, von ihrem Beruf freigestellt zu werden und ihre zeitlichen Ressourcen flexibler für die ehrenamtliche Jugendarbeit einzusetzen. So sind künftig nicht nur tageweise Freistellungen möglich, sondern auch stundenweise mit einem Gesamtumfang der dreifachen wöchentlichen Arbeitszeit pro Jahr. Einfacher wird das Freistellungsprocedere, da u.a. alle Träger der öffentlichen Jugendhilfe und öffentlich anerkannten Träger der freien Jugendhilfe einen Antrag stellen können – statt wie bisher allein die landesweiten Jugendverbände.

Kontakt:

Cornelia Freund
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mobil 0151/276277-20
freund.cornelia@bjr.de


Der Bayerische Jugendring K.d.ö.R. ist die Arbeitsgemeinschaft der 33 landesweiten und 39 regional tätigen Jugendverbände und 333 örtlichen Jugendorganisationen in Bayern. Strukturell ist er in sieben Bezirksjugendringe sowie 96 Stadt- und Kreisjugendringe gegliedert. Seine Mitgliedsorganisationen erreichen mit ihren Angeboten mehr als zwei Drittel aller Kinder und Jugendlichen in Bayern.