Freiräume gemeinsam und sicher gestalten. Schutzkonzepte in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

Die Offene Kinder- und Jugendarbeit mit ihren Jugendzentren, Jugendtreffs, Freizeitstätten etc. unterscheidet sich maßgeblich von anderen Orten, an denen Kinder und Jugendliche aufwachsen. Sie bietet Räume, wo junge Menschen freiwillig und in großen Teilen eigenständig ihre Freizeit gestalten. Konzeptioneller Kern der OKJA ist, dass Besucher:innen große Gestaltungsspielräume und ein eher geringes Maß an festen, vorgegebenen Strukturen vorfinden.

Ort: Jugendherberge München City, Winthirplatz 8, 80639 Muenchen

DER FACHTAG IST AUSGEBUCHT, ANMELDUNGEN SIND LEIDER NICHT MEHR MÖGLICH.

In einem solchen Arbeitsfeld können Schutzkonzepte nicht von oben herab gedacht werden, sondern müssen die jungen Menschen und ihre Sichtweisen mit einbeziehen. Es geht darum, die Balance zu halten zwischen einerseits dem Freiraum, in dem Jugendliche ohne die Bevormundung Erwachsener selbstbestimmt handeln können und andererseits der Verantwortung für den Schutz vor sexualisierter (Peer-)Gewalt.

Der Fachtag bietet Grundlagenwissen und einen Überblick über mögliche Elemente eines Schutzkonzeptes, die für den Einsatz in der OKJA geeignet erscheinen. Die Referentin stellt Möglichkeiten zur beteiligungsorientierten Analyse vor und geht – orientiert an den Interessen der Teilnehmenden – näher auf einzelne Schutzmaßnahmen ein.

Teilnahmegebühr: 30,- €

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Matthias Hummel
er/ihm
Referent für Offene Kinder- und Jugendarbeit, mobile Jugendarbeit, Streetwork, Aktivspielplätze