Hinweise zum Umgang mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2)

Auf dieser Sonderseite stellt der BJR einige Informationen, Handlungsempfehlungen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQs) für die Jugendarbeit in Bayern zur Verfügung. Der BJR ist bemüht, die Informationen auf dieser Sonderseite laufend zu aktualisieren und insbesondere die Informationen zu den staatlichen Maßnahmen zeitnah nach Verkündung einzupflegen.

Stand 18.01.2022, 08:50: Verlängerung der Aussetzung der Hotspot-Regelung bis einschließlich 28. Januar

Am 24. November ist die 15. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (15. BayIfSMV) in Kraft getreten. Sie gilt bis zum 09. Februar 2022. Eine Lesefassung steht hier zur Verfügung. Letzte Änderung durch die Verordnung vom 17. Januar 2022.

Das Ampelsystem der 14. BayIfSMV wird ersetzt durch die Inzidenzgrenze von 1.000 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:innen je Landkreis bzw. kreisfreier Stadt (regionaler Hotspot). Ob ein regionaler Hotspot vorliegt, muss von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde bekanntgegeben werden und ist lokal in Erfahrung zu bringen

A. Zusammengefasst gilt in Bayern für die außerschulische Jugendbildung:

1) Maskenpflicht drinnen (§ 2 der 15. BayIfSMV):

  • In Gebäuden und geschlossenen Räumen einschließlich geschlossener öffentlicher Fahrzeugbereiche (z. B. ÖPNV), Kabinen und Ähnlichem gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.
  • Relevante Ausnahmen hiervon sind:
    • Kinder und Jugendliche vom 6. bis zum 16. Geburtstag dürfen auch eine medizinische Maske tragen.
    • Private Räumlichkeiten
    • Am festen Sitz-, Steh- oder Arbeitsplatz, wenn zuverlässig ein Abstand von 1,5 Metern zu Personen aus einem anderen Haushalt gewahrt wird, außer wenn 2G plus gilt.
    • In der Gastronomie am Tisch
    • Kinder bis zum sechsten Geburtstag und Personen, die aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können.
    • Bei der praktischen Sportausübung
    • Bei Veranstaltungen mit 2G-plus-Pflicht gilt auch draußen Maskenpflicht.

2) Da der BJR zu den außerschulischen Bildungsangeboten nach § 5 Abs. 1 Nr. 1 der 15. BayIfSMV zählt, gilt für die Jugendarbeit seit 24. November 2021 bayernweit 2G.

Das heißt: Im Hinblick auf geschlossene Räume darf nur Zugang erhalten,

  • wer geimpft oder genesen ist oder
  • wer unter 14 ist oder
  • wer sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen kann und dies durch Originalattest nachweisen kann oder
  • minderjährige Schüler:innen, die in der Schule regelmäßig getestet werden und nur zur eigenen Ausübung sportlicher, musikalischer und schauspielerischer Aktivitäten oder
  • Mitarbeitende, die 3G am Arbeitsplatz (geimpft, genesen oder tägl. Testnachweis) vorweisen können.
  • Eigene Testnachweise müssen 14 Tage aufbewahrt werden.

Es müssen wirksame Zugangskontrollen für jede Einzelperson samt Identitätsfeststellung durchgeführt werden.

3) Kontaktbeschränkungen

Wenn bei privaten Zusammenkünften mindestens eine ungeimpfte oder nichtgenesene Person ab 14 Jahren dabei ist, zählen alle weitere Teilnehmer:innen ab 14 Jahren bei der Personenobergrenze und der Zahl der Hausstände mit, auch wenn diese Personen geimpft oder genesen sind. Erlaubt sind dann die Angehörigen des eigenen Hausstands plus höchstens zwei Angehörige eines weiteren Hausstands.

Bei privaten Zusammenkünften außerhalb der Gastronomie, bei denen ausschließlich geimpfte oder genesene Personen teilnehmen, sind maximal 10 Personen erlaubt (sowohl drinnen als auch draußen). Es werden nur Personen ab 14 Jahren gezählt. 

Wichtig für die Jugendarbeit: Bei der Jugendarbeit handelt es sich nicht um private Zusammenkünfte! Deshalb gelten die Kontaktbeschränkungen der Verordnung nicht für die Angebote der Jgendarbeit!

.4) Kontaktdatenerfassung (§ 5 der 14. BayIfSMV):

  • Die Kontaktdatenerfassung ist nur in den in § 6 Abs. 1 der 15. BayIfSMV genannten Bereichen erforderlich. Damit entfällt die Kontaktdatenverfolgung in den allermeisten Fällen.
  • Relevant ist die Kontaktdatenerfassung für die Jugendarbeit insbesondere noch im Beherbergungswesen bei Gemeinschaftsunterkünften.

5) Individuelles Infektionsschutzkonzept (§ 7 der 15. BayIfSMV):

  • Nach wie vor ist für alle Angebote der außerschulischen Bildung, für Freizeiteinrichtungen jeder Art (z. B. Juz, Aktivspielplatz), für Beherbergungsbetriebe und alle anderen in § 7 Abs. 1 S. 1 der 15. BayIfSMV genannten Bereiche ein individuelles Infektionsschutzkonzept (Schutz- und Hygienekonzept) zu erarbeiten und zu beachten.
  • Wichtige Ausnahme für die Jugendarbeit: Die Pflicht zur Erstellung eines Infektionsschutzkonzepts entfällt, wenn eine Veranstaltung oder Versammlung weniger als 100 Personen umfasst. Man muss dann aber trotzdem die anderen Regelungen beachten.

6) Was für Gremienarbeit, z. B. Vollversammlungen, gilt:

Im Falle von öffentlichen Zusammenkünften (z. B. Vollversammlungen) gilt 2G plus gemäß § 4 Abs. 1 der 15. BayIfSMV, also geimpft, genesen und mit tagesaktuellem Test. Bei nicht-öffenltichen Versammlungen (z. B. Vorstandssitzungen) gilt 2G nach § 5 BayIfSMV.

7) Was für Arbeitgeber gilt:

Arbeitgeber und Beschäftigte dürfen Arbeitsstätten gemäß § 28b IfSG nur betreten, wenn sie geimpfte Personen, genesene Personen oder getestete Personen sind und einen Impfnachweis, einen Genesenennachweis oder einen Testnachweis mit sich führen, zur Kontrolle verfügbar halten oder beim Arbeitgeber hinterlegt haben.

8) Für den kulturellen und sportlichen Betrieb gilt:

Zur eigenen sportlichen, musikalischen oder schauspielerischen Aktivität ist der Zugang für minderjährige Schüler:innen, die im Schulbetrieb regelmäßig getestet werden, auch weiterhin möglich (§ 4 Abs.3 Nr. 2 BayIfSMV).

B. Für regionale Hotspots mit einer Inzidenz von über 1.000 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner:innen gilt:

Die Regelungen zum regionalen Hotspot sind bis einschließlich 28. Januar außer Kraft gesetzt. Es gelten überall die oben beschriebenen Regelungen.

C. Für die typischen Angebotsformen der Jugendarbeit bedeutet das:

1) Gruppenstunde:

  • Draußen in der Regel keine Maske
  • Draußen keine Kontaktbeschränkungen, wenn es sich hier um eine organisierte Zusammenkunft der Jugendarbeit handelt.
  • Drinnen mit Maske und mit 2G-Nachweis ab 14 Jahren (am Platz bei 1,5 Metern Abstand und beim Essen am Tisch ohne Maske)
  • 14-tägige Aufbewahrungspflicht der eigenen Testnachweise und individuelle Zugangskontrollen verpflichtend.
  • Kein individuelles Infektionsschutzkonzept erforderlich (unter 100 Personen).
  • Bei Beschäftigten: Es gilt, dass ungeimpfte/nichtgenesende Mitarberiter:innen arbeitstäglich einen Testnachweis vorlegen müssen.
  • Vorgaben aus der Corona-ArbSchV beachten.

2) Tagesausfahrt mit Jugendgruppe (oder mit Besucher:innen aus dem Juz) ohne Übernachtung:

  • Wie Gruppenstunde

3) Ausfahrt mit der Jugendgruppe bzw. Ferienfreizeit mit Übernachtung:

  • Teilnehmer ab 14 Jahre nur mit 2G-Nachweis
  • Teilnehmer ab 14 Jahren ohne 2G- Nachweis können ausschließlich übernachten, nicht aber an den Angeboten der Jugendarbeit teiolnehmen.
  • Teilnehmer unter 14 unter 3G-Bedingungen, wobei regelmäßig in der Schule getestete Kinder/Jugendliche als getestet gelten.
  • 14-tägige Aufbewahrungspflicht der eigenen Testnachweise und individuelle Zugangskontrollen verpflichtend.
  • Draußen keine Maske
  • Drinnen mit Maske (am Platz bei 1,5 Metern Abstand und beim Essen am Tisch ohne Maske)
  • Kontaktverfolgung notwendig
  • Infektionsschutzkonzept für das Angebot nur notwendig, wenn mehr als 100 Personen (Teilnehmende, Betreuer:innen und andere Helfer:innen) teilnehmen. Allerdings muss das Infektionsschutzkonzept der Übernachtungseinrichtung beachtet werden.
  • Bei Beschäftigten: Es gilt, dass ungeimpfte/nichtgenesende Mitarberiter:innen arbeitstäglich einen Testnachweis vorlegen müssen.
  • Vorgaben aus der Corona-ArbSchV beachten.

4) Offener Betrieb im Jugendzentrum:

  • Draußen keine Maske
  • Draußen keine Kontaktbeschränkungen, wenn es sich um eine organisierte Zusammenkunft im Rahmen der Jugendarbeit handelt. 
  • Drinnen (im Juz) mit Maske (am Platz bei 1,5 Metern Abstand ohne Maske) und mit 2G-Nachweis ab 14 Jahren.
  • 14-tägige Aufbewahrungspflicht der eigenen Testnachweise und individuelle Zugangskontrollen verpflichtend.
  • Infektionsschutzkonzept erforderlich
  • Bei Beschäftigten: Es gilt, dass ungeimpfte/nichtgenesende Mitarberiter:innen arbeitstäglich einen Testnachweis vorlegen müssen.
  • Vorgaben aus der Corona-ArbSchV beachten.

5) Mobiles offenes Angebot draußen (Spielen im Park, Demokratiemobil usw.):

  • Draußen keine Maske,
  • Keine Kontaktbeschränkungen, wenn es sich um eine organisierte Zusammenkunft im Rahmen der Jugendarbeit handelt.
  • Infektionsschutzkonzept erforderlich
  • Bei Beschäftigten: Es gilt 3G am Arbeitsplatz (tägl. Testnachweis bzw. geimpft oder genesen)
  • Vorgaben aus der Corona-ArbSchV beachten.

6) Streetwork, aufsuchende und mobile Jugendarbeit:

  • Es gelten die „normalen“ Vorgaben des Aufenthaltsorts (draußen keine Maske, drinnen und im ÖPNV Maske; mindestens 2G-Nachweis für den Zugang zu geschlossenen Räumen ab 14 Jahren)
  • Bei aufsuchender Streetwork: Draußen Kontaktbeschränkungen ab 14 Jahren  beachten: Sobald  eine nichtgenesene oder eine ungeimpfter Person über 14 Jahre teilnimmt: Beschränkung auf die Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich zwei Angehörige eines weiteren Hausstands, wobei nun auch geimpfte und genesene über 14-jährige Teilnehmer:innen bei der Höchstzahl mitzählen.
  • Bei "Aktionen" durch die Streetwork: Keine Kontaktbeschränkungen, da es sich hier nicht um private Zusammenkünfte handelt, sondern um organiserte Zusammenkünfte der Jugendarbeit.
  • Vorgaben aus der Corona-ArbSchV beachten.
  • Streetwork findet in einem Grenzbereich zwischen offener Jugendarbeit nach § 11 SGB VIII und Jugendsozialarbeit nach § 13 SGB VIII statt. Damit gilt für Streetwork zusätzlich:

    • Bei Beratungen in geschlossenen Räumen:
      • Beratungen nach § 13 SGB VIII: 3G für den/die Streetworker:in (28b IfSG), Mindestabstand und Maskenpflicht, außer an festem Platz mit Mindestabstand (1, 2 BayIfSMV)
      • Beratungen nach § 11 SGB VIII: 2G-Voraussetzungen der außerschulischen Bildungsarbeit (s. o.)

D. FAQs

Hier beantwortet der BJR häufige Fragen zu den Corona-Maßnahmen und der Jugendarbeit. Diese Informationen sind nur eine Ergänzung der umfangreichen FAQs des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration und der FAQs des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. Die FAQs der Staatsministerien werden regelmäßig aktualisiert und decken auch viele Fragen aus dem Bereich der Jugendarbeit ab. Es ist daher empfehlenswert, vor Rückfragen an die BJR-Geschäftsstelle auch dort nach Antworten zu suchen. Wenn dort keine Antworten zu finden sind, helfen die FAQs. Im Zweifel helfen die zuständigen Ansprechpersonen im BJR weiter.

Der BJR hat die Fragen und Antworten nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Wir versuchen damit eine zusätzliche Unterstützung für den praktischen Umgang mit der Corona-Pandemie zu geben. Der BJR kann aber keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernehmen.

Frage: Was gilt für Selbstversorgerhäuser/-hütten?

Antwort (04.01.2022): In der 15. BayIfSMV gibt es hinsichtlich der Beherbergung die Ausnahmeregelung, dass auch umgeimpfte und ungenesene Schüler über 14 Jahren zugelassen werden können. Eine Begrenzung der Gäste pro Wohneinheit existiert nicht. Eine Vollbelegung ist grundsätzlich möglich. Drinnen gilt grundsätzlich Maskenpflicht. Ausgenommen sind hiervon nach dem Rahmenkonzept Beherbergung neben Kindern bis zum sechsten Geburtstag, von der Maskenpflicht befreite Peronen und am Tisch im Restaurantbereich auch der Aufenthalt in der angemieteten Wohneinheit (private Räumlichkeit). Leider behinhaltet das Rahmenkonzept keine Regelung für Schlaflager bzw. Matratzenlager, sondern geht eher von kleinen Hotelzimmern aus. Daher sollte nach BJR-Einschätzung in Schlaflagern bzw. Matrazenlagern trotzdem ein gewisser Abstand (z. B. nur jede zweite Matratze belegen) eingehalten werden.

Frage: Welche Regelungen gelten für selbstverwaltete Jugendtreffs oder offene Räume ohne pädagogische oder anderweitige Betreuung?

Antwort (04.01.2022): Auch die dort stattfindenden Treffen sind als Jugendarbeit einzuordnen. Daher gelten die Regelungen der Jugendbildungsarbeit (also momentan 2G) auch in diesem Rahmen. Bei privaten „Draußentreffs“ Kontaktbeschränkungen ab 14 Jahren beachten  (sobald  eine nichtgenesene oder eine ungeimpfter Person teilnimmt: Beschränkung auf die Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich zwei Angehörige eines weiteren Hausstands, wobei alle Teilnehmer:innen ab 14 Jahren mitzählen).

Frage: Fallen die Maskenpflicht und der Mindestabstand bei 2G oder 2G plus?

Antwort (24.11.2021): Nein, die Maskenpflicht bleibt bestehen.

Frage: Müssen reguläre Besucher:innen der Geschäftsstelle, wie zum Beispiel Handwerker:innen, weiterhin keinen 3G-Nachweis vorlegen?

Antwort (09.11.2021): Es ist tatsächlich so, dass es keine „Verpflichtung“ gibt, den Zugang zur Geschäftsstelle für allgemeine Besucher:innen wie z. B. Handwerker außerhalb von Veranstaltungen über 3G zu beschränken. Was aber immer möglich ist, ist eine Zugangsregelung zum Beispiel nach 3G im Rahmen des Hausrechts. Man kann also freiwillig die Regelung aufstellen, dass Zutritt zur Geschäftsstelle nur bekommt, wer die 3G-Voraussetzungen erfüllt.

Frage: Besteht die Maskenpflicht auch bei Ausflügen mit privaten PKW?

Antwort (03.09.2021): Die Maskenpflicht gilt nur in „geschlossenen öffentlichen Fahrzeugbereichen“ – gemeint ist v. a. der ÖPNV. In privaten PKWs und Kleinbussen (Neunsitzer) gilt keine Maskenpflicht.

Frage: Was gilt in den Ferien im ÖPNV?

Antwort (21.12.2021): In den Ferien gelten Schüler:innen in den Ferien nicht als getestet, wenn sie mit dem ÖPNV unterwegs sind. Ungeimpfte und nichtgenesene Schüler:innen müssen in den Ferien einen negativen Testnachweis vorweisen können, sobald sie das 6. Lebensjahr vollendet haben.

Frage: Was gilt im Reisebusverkehr?

Antwort: (20.12.2021): Es darf nur Besuchern Zutritt gewährt werden, die entweder geimpft, genesen oder getestet sind.

Frage: Welche Vorgaben sind zu beachten, wenn Angebote/Veranstaltungen drinnen und draußen (insbesondere wetterabhängig) stattfinden?

Antwort (20.12.2021): Es sind die jeweils unterschiedlichen Bestimmungen für drinnen und draußen zu beachten. Wenn eine Veranstaltung zunächst draußen gestartet ist, also ohne Maske und 2G-Nachweis, dann muss bei einer Verlegung nach drinnen die Überprüfung der 2G-Nachweise nachgeholt werden.

ACHTUNG: Keine Kontaktbeschränkung draußen mehr, wenn es sich um eine organisierte Zusammenkunft der Jugendarbeit handelt und nicht um eine private Zusammenkunft.

Frage: Ist der Verkauf und Verzehr von Getränken und Speisen im Juz erlaubt?

Antwort (24.11.2021): Ja. Ein Infektionsschutztkonzept braucht das Juz sowieso. Es bleibt weiterhin bei der Maskenpflicht drinnen. Nur am Tisch darf die Maske abgenommen werden. 2G-Regelung beachten.

Frage: Reichen Stichproben bei der Zugangskontrolle nach 2G aus?

Antwort (24.12.2021): Nein, es muss jede:r, die:der den geschlossenen Raum betritt, kontrolliert werden. Wenn die Person älter als 14 Jahre ist und keinen Nachweis erbringen kann, geimpft oder genesen zu sein, muss der Zutritt verwehrt werden.

Frage: Welche Regelungen gelten für die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter:innen?

Antwort (15.12..2021): Grundsätzlich gilt 3G am Arbeitsplatz (geimpft, genesen oder tägl. Testnachweis).

Frage: Dürfen Angebote im Außenbereich ohne 2G-Nachweis stattfinden?

Antwort (24.12.2021): Ja, 2G gilt für geschlossene Räume. Allerdings ist nur noch bei privaten Zusammenkünften die Kontaktbeschränkung für Ungeimpfte/Nichtgenesene an 14 Jahren zu beachten: Sobald  eine nichtgenesene oder eine ungeimpfter Person teilnimmt: Beschränkung auf die Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich zwei Angehörige eines weiteren Hausstands, egal ob geimft oder genesen (ab 14 Jahren). Bei privaten Gruppen ausschließlich mit Geimpften oder Genesenen ab 28.12. Höchstzahl von 10 Personen beachten (Kinder unter 14 zählen nicht mit).

Frage: Können Gruppenstunden draußen ohne Kontaktbeschränkungen stattfinden?

Antwort: Ja, die Kontaktbeschränkungen gelten nur noch für private Treffen. Eine Gruppenstunde ist aber kein privates Treffen, sondern eine organisierte Zusammenkunft im Rahmen der Jugendarbeit.

Frage: Dürfen Sportangebote, musikalische Angebote oder Schauspielproben für Kinder und Jugendliche ohne Überprüfung des Geimpften- oder Genesenenstatus stattfinden.

Antwort: (20.12.2021): Minderjährige Schüler:innen die regelmäßig in der Schule getestet werden dürfen diesen engen Bereich auch ungeimpft und ungenesen ausüben. Für externe Trainer:innen, Spielleiter:innen oder musikalischen Leiter:innen gilt jedoch 2G bzw. bei Aufführungen 2G plus.

Frage: Welche Regeln muss ein:e externe:r Refernt:in einhalten?

Antwort (20.12.2021): Externe Referent:innen müssen die 2G-Voraussetzungen erfüllen.

Frage: Wie schaut es in Jugendbildungshäusern mit Übernachtung aus? Darf dort Jugendarbeit ohne 2G-Nachweis für Schüler:innen stattfinden?

Antwort (14.01.2022): Grundsätzlich gilt sowohl für die Übernachtung, als auch für die Jugendarbeit (ab 14 Jahren) 2G. Minderjährige Schüler:innen, die im Rahmen des Schulbesuchs regelmäßig getestet werden, dürfen jedoch auch in Jugendbildungshäusern ohne 2G-Nachweis übernachten. Die Jugendarbeit selbst ist für ungeimpfte/ nichtgenesene Jugendliche ab 14 Jahren in Innenräumen nicht möglich (Ausname: Sport, Musik, Schauspiel).

Kurz: Die reine Übernachtung ist möglich, sonstiges ist sehr eingeschränkt.

Frage: Was ist, wenn eine Jugendgruppe aus einem Hotspot eine Veranstaltung/Aktion in einem Nicht-Hotspot-Landkreis plant? Welche Regeln gelten dann?

Antwort (18.01.2022): Die Regelungen zum regionalen Hotspot sind bis einschließlich 28. Januar 2022 außer Kraft gesetzt.. Es gelten überall die gleichen Regelungen.

Frage: „14-tägige Aufbewahrungspflicht der eigenen Testnachweise“: Was ist damit gemeint?

Antwort (25.11.2021): Damit ist gemeint, dass die Dokumentation der Coronatests der Mitarbeiter:innen 14 Tage aufbewahrt werden müssen.

Frage: Wie kann die „Alters-/Identitätsfeststellung“ gut gestaltet werden? Speziell in der Altersgruppe der unter 16-Jährigen ist es immens schwierig, da hier kein Personalausweis vorhanden ist. Zudem haben die Schüler:innen oft keine Schüler:innenausweise dabei.

Antwort (25.11.2021): Das ist tatsächlich ein Problem. Bei persönlich bekannten Jugendlichen kann die Identität ja festgestellt werden. Unbekannte Jugendliche, die keine Legitimationspapiere dabei haben, müssen leider abgewiesen werden.

Frage: Dürfen in vom Jugendhaus angemieteten Sporthallen Jugendliche Sport unter 3G-Bedingungen machen? Dürfen die Jugendlichen auch im Jugendzentrum unter 3G-Bedingungen Sport machen, Theater spielen oder musizieren? Was gilt fürs Tanzen?

Antwort (14.01.2021): Sowohl in Einrichtungen der außerschulischen Jugendbildung als auch in Sportstätten dürfen minderjährige Schüler:innen, die in der Schule regelmäßig getestet werden, zur Ausübung eigner sportlicher, musikalischer oder schauspielerischer Aktivitäten Zutritt bekommen. Auf eine räumliche Trennung von 2G-Veranstaltungen und 3G-Veranstaltungen sollte geachtet werden.

Ob diese Regelung auch für Tanzaktivitäten gilt, geht aus dem Verordnungstext nicht eindeutig hervor und ist eine Auslegungsfrage. Zur eigenen Absicherung empfehlen wir daher, diesbezüglich bei den lokalen Behörden nachzufragen.

Frage: Dürfen Mitarbeitende ohne Impfnachweis wieder unter 3G-Bedingungen mit Kindern und Jugendlichen im JUZ arbeiten?

Antwort (15.12.2015): Ja. Mitarbeiter:innen ohne Impfnachweis oder Genensenenstatus müssen keinen PCR-Test mehr vorlegen. Es reichen arbeitstägliche Schnelltests. Das gilt auch bei Kontakt mit Jugendlichen.

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