Beispiele aus der Praxis

Der BJR stellt Ihnen hier eines der vielen guten Beispiele vor, bei denen Maßnahmen schulbezogener Jugendarbeit an Jugendbildungsstätten angeboten werden.

Job Check - Berufsorientierungsmaßnahme

  • Partner

    Träger
    Jugendbildungsstätte Waldmünchen der KAB & CAJ gGmbH

    Schule(n)
    Hauptschulen (8./9. Klasse) und Realschulen (9./10. Klasse) aus ganz Bayern

  • Rahmen

    Art der Zusammenarbeit
    Langfristige Kooperation

    Zeit
    Während und außerhalb des Unterrichts
    In der ferienfreien Zeit

    Art der Schule
    Hauptschule, Realschule

    Zielgruppe
    Haupt- und Realschüler/-innen, Alter im Schnitt 14 Jahre

    Beteiligte Fachkräfte

    • Dipl.-Pädagogin (Univ.)
    • Dipl.Soz.Pädagoge (FH)
    • Teamer/-innen (Studenten/-innen) werden anhand von Hospitation, Co-Teaming und einem Fortbildungswochenende im Jahr auf ein solches Seminar vorbereitet
    • Projektleiterin und Referentin für berufsbezogene Jugendbildung der Jugendbildungsstätte Waldmünchen
    • Referent für berufsbezogene Jugendbildung

    Finanzierung

    • Mittel aus dem Europäischen Sozialfond (ESF) 45 %
    • Mittel aus dem Bayerischen Jugendprogramm
    • Eigenmittel
    • Teilnehmerbeiträge: 159,00 € je Schüler/-in

    Organisation der Zusammenarbeit

    • Es finden monatliche Projektsitzungen statt.
    • Je Maßnahme gibt es einen Schulvorbesuch.
    • Konkrete Absprachen mit Lehrern/-innen bzgl. der Inhalte (Modulsystem) werden getroffen.
    • „Der Lehrer/die Lehrerin als Partner/-in“.
    • Die Organisation und Durchführung wird von der Jugendbildungsstätte Waldmünchen geleistet.
  • Ziele
    • Stärkung der Eigenverantwortung und Eigeninitiative für den Berufsfindungsprozess
    • Bewusstmachung von Vorlieben und Fähigkeiten für bestimmte Berufsfelder
    • Stärkung der sozialen Kompetenzen
    • Aufzeigen von Grundstrukturen des Arbeitsmarktes
    • Organisation der eigenen Planung des beruflichen Weges
  • Methoden
    • Gruppenarbeit
    • Aktive Teilnahme bei der Erstellung von Regeln und Zielen
    • Lernen durch Handel
  • Partizipation
    • Gemeinsames Erarbeiten von Regeln beim Schulvorbesuch
    • Gemeinsames Erstellen von Zielen für das Seminar

Kurzbeschreibung

Es handelt sich um ein fünftägiges Berufsorientierungsseminar mit einem Schulvorbesuch (ca. 2 Wochen vor dem Seminar).

Erfahrungen

  • Es besteht eine sehr hohe Nachfrage von Seiten der Schulen nach solchen BO-Seminaren.
  • Die Lehrer/-innen sehen diese Seminare als sinnvolle Ergänzung u.a. zum AWT-Unterricht an.
  • Positive Unterstützung durch die Agenturen für Arbeit
  • Lernergebnisse bei den Schülern/-innen: Steigerung des Selbstbewusstseins, Steigerung der sozialen Kompetenz, Verbesserung der personalen Kompetenzen, Verbesserung der Selbsteinschätzung
  • Schüler/-innen können ihren Berufswunsch klarer konkretisieren.
  • Es haben sich weitere Kooperationsprojekte ergeben.
  • Teilnehmerbeiträge für einige Schüler/-innen bzw. deren Eltern zu hoch

Träger
Das Beispiel aus dem Jahr 2010 stammt von: Jugendbildungsstätte Waldmünchen der KAB&CAJ GmbH

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