Beispiele aus der Praxis

Der BJR stellt Ihnen hier eines der vielen guten Beispiele vor, bei denen die Offene Kinder- und Jugendarbeit mit Schule kooperiert.

Kinder- und Jugendtheater AG

  • Partner

    Träger
    Markt Rimpar_Jugendzentrum Rimpar

    Schule(n)
    Matthias-Ehrenfried Grundschule, Maximilian-Kolbe-Mittelschule

  • Rahmen

    Art der Zusammenarbeit
    Langfristige Kooperation

    Zeit
    Außerhalb des Unterrichts

    Art der Schule
    Grundschule, Hauptschule

    Zielgruppe
    7 bis 17 Jahre

    Beteiligte Fachkräfte
    Schauspielerin Frau Sey

    Finanzierung

    • BJR
    • Aufwandsträger beider Schulen
    • Laienspielgruppe Rimpar e.V.
    • JUZ Rimpar
    • Gemeindejugendarbeit Markt Rimpar

    Organisation der Zusammenarbeit

    Seltene Treffen, An- und Absprachen via Mailkontakt und telefonisch

  • Ziele
    • Die Teilnehmer können und sollten sich selbst ein wenig näher kommen, sich in Rollen sehen, stückweise zu sich selbst zu finden, den eigenen Körper besser kennenlernen, z.B. wie führe ich meine Stimme, meinen Atem, meinen Körper?
    • Umgang mit Anderen und soziale Kompetenz
    • Umgang mit Sprache, mit Worten und mit Körpersprache
    • Kreativität fördern, Teamarbeit, Inklusion, eigene Disziplin erlernen
    • Selbstwertgefühl stärken und Gewalt verhindern
  • Methoden
    • Atmungstechniken kennen lernen (Dreifach- oder Flankenatmung), um Atmung einzusetzen gegen Nervosität, Unruhe, aber auch zum Führen der Stimme, des Tons.
    • Einsatz und technische Möglichkeiten ihrer Stimme einsetzen - mit klarem, ausdrucksstarkem Ton reden, das Instrument Stimme je nach Bedarf einsetzen
    • Freies Reden erlernen
    • Recherchieren für Stücke
    • minimalistische Versatzteile für Bühnenbilder bauen und bemalen
    • Freundlichen Umgang mit Anderen kennenlernen
    • Sie akzeptieren den nahen Umgang mit Menschen mit und ohne Behinderung
  • Partizipation
    • Gemeinsames Schreiben eines Stückes
    • Festlegen der Rollen und Kostüme
    • Erstellen und Bemalen des Bühnenbildes

Kurzbeschreibung

Das Schuljahr wird in drei Teile eingeteilt – September bis Dezember, Januar bis Juni, und Juni mit Juli. In diesen Zeiträumen wird jeweils kein Stück vorgegeben und nichts Fertiges angeboten.
Man setzt nicht auf verrückte Kostüme oder Bühnenbilder, sondern auf den Menschen, der steht im Mittelpunkt. Hier dürfen alle zusammen ihr Schauspiel kreieren, ihre Rollen festlegen. Angela Sey steht mit Rat und Tat zur Seite, schaut, dass die Dramaturgie stimmig ist, aber auch dass die kleinen Akteure zufrieden und glücklich sind in ihren Rollen. In dem Workshop lernen die Kinder ganz nebenbei und spielerisch ihre Stimmen einzusetzen, ganz still zu sein, sich zu konzentrieren und zu beherrschen, dem anderen zur Seite zu stehen und vieles mehr, was man im täglichen Leben so braucht. Auch die Eltern können sich einbringen mit kreativen Ideen für Bühnenbilder, Requisiten, aber auch Kulinarischem für die Premierenfeiern etc.

Erfahrungen

9 Kinder im Alter von 8 bis 10 Jahren haben jeweils an den beiden bisher durchgeführten Kinder- und Jugendtheaterphasen teilgenommen. Ihnen sowie der Schauspielerin und den Eltern hat die gemeinsame Arbeit an den Theaterstücken sowie das Ergebnis mit dem jeweiligen Theaterstück sehr viel Spaß gemacht. Die Kinder haben sich schon in diesem Jahr sehr weit entwickelt und sind offener und selbstbewußter geworden. Die Zusammenarbeit der Kooperationspartner war sehr gut, schade, dass (letztendlich, Anm. BJR) aus der Mittelschule gar keine SchülerInnen dabei waren.

Träger

Das Beispiel aus dem Jahr 2014 stammt von: Gemeindejugendarbeit Markt Rimpar

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