Beispiele aus der Praxis

Der BJR stellt Ihnen hier eines der vielen guten Beispiele vor, bei denen ein Jugendverband oder -verein mit Schule kooperiert.

Service-Learning

Soziales Lernen im Rahmen des ehrenamtlichen Engagements

  • Partner

    Träger
    Evangelische Landjugend in Bayern

    Schule(n)
    Mittelschule Monheim

  • Rahmen

    Art der Zusammenarbeit
    Langfristige Kooperation
    Bildungsangebot

    Zeit
    Während und außerhalb des Unterrichts
    In der ferienfreien Zeit

    Art der Schule
    Hauptschule

    Zielgruppe
    Hauptschüler/-innen der 7. Jahrgangsstufe

    Beteiligte Fachkräfte
    Projektleiter: Diplom-Sozialpädagoge
    Projektmitarbeiter: Erzieher
    Ehrenamtliche mit unterschiedlichen Qualifikationen

    Finanzierung
    BJR, Eigenmittel und Teilnehmerbeiträge

    Organisation der Zusammenarbeit
    Zusammenarbeit über eine Kooperationsvereinbarung gem. BJR

  • Ziele
    • Entwicklung von sozialer Verantwortung für die Mitmenschen
    • Heranführen an das Ehrenamt
  • Methoden
    • Projektarbeit
    • Bildungsseminar
  • Partizipation

    Die Schüler/-innen der 7. Jahrgangsstufe recherchieren in ihrem Umfeld nach Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen. Sie arbeiten mit den Trägern der Einrichtungen oder Organisationen eine Vereinbarung für das Engagement über das Schuljahr aus.

Kurzbeschreibung
Die Schüler/-innen der 7. Jahrgangsstufe recherchierten im Oktober in ihrem Umfeld nach Aufgaben- und Problemfeldern und bauten mit Unterstützung der am Projekt beteiligten Partner eine Zusammenarbeitsstruktur mit regionalen, lokalen Einrichtungen wie Seniorenheimen, Behinderteneinrichtungen oder Kindergärten auf. Im November wurde mit den Trägern der Einrichtungen oder Organisationen eine Vereinbarung für das Engagement über das Schuljahr hinweg getroffen. Anschließend starteten die Jugendlichen mit den wöchentlichen Aktivitäten, die bis Ende Juni stattfanden. Im März fand eine Seminarveranstaltung in der LVHS Pappenheim unter Begleitung von Honorarkräften und der Jugendbildungsreferenten statt. Dort konnten die Jugendlichen über ihre Arbeit berichten, über Probleme und aktuelle Fragen diskutieren, die bisherigen Erfahrungen reflektieren und Hintergrundwissen sowie praktische Tipps erhalten. Ende Juni wurde das Projektergebnis von den Teilnehmenden gesammelt, dokumentiert und innerhalb der Schule präsentiert. Mit einer gemeinsamen Bootsfahrt auf der Altmühl wurde das Projekt  abgeschlossen, den Teilnehmenden gedankt und das besondere Engagement mit entsprechenden Urkunden ausgezeichnet.

Erfahrungen

Bei den Schülern/-innen war die Reaktion auf das Projekt durchwegs positiv. Einige Teilnehmende halten auch weiterhin den Kontakt zu ihrer Betreuungsperson/Einrichtung und möchten in unregelmäßigen Abständen dort aktiv werden. Ein weiterer positiver Aspekt sind die Rückmeldungen aus den Einrichtungen bzw. von unterstützten Personen. Hier wird deutlich, wie soziales Engagement auf Zuspruch in der Bevölkerung stößt und somit das Bild von Jugendlichen in der Gesellschaft nachhaltig positiv prägt.

Träger
Das Beispiel aus dem Jahr 2011 stammt von: Evangelische Landjugend Bayern