Beispiele aus der Praxis

Der BJR stellt Ihnen hier eines der vielen guten Beispiele vor, bei denen die Offene Kinder- und Jugendarbeit mit Schule kooperiert.

Sinneserfahrungen erlebbar gemacht

  • Partner

    Träger
    Stadtjugendring Weiden
    Jugendzentrum Weiden

    Schule(n)

    • Max-Reger-Schule Weiden
    • Pestalozzischule Weiden
    • Sonderpädagogisches Förderzentrum
    • Sophie-Scholl-Realschule Weiden
    • Elly-Heuss-Gymnasium Weiden
    • Augustinus-Gymnasium Weiden
  • Rahmen

    Art der Zusammenarbeit
    Einmaliges Einzelprojekt

    Zeit
    Während des Unterrichts

    In der ferienfreien Zeit

    Art der Schule
    Hauptschule, Realschule, Gymnasium, Förderschule

    Zielgruppe

    • Schüler/-innen der 5. und 6. Klassen der Weidener Schulen
    • Schulabgänger/-innen bzw. Schüler/-innen aus den Weidener Schulen als ehrenamtliche Workshopleiter

    Beteiligte Fachkräfte

    • Julia Zimmermann, Diplom-Sozialpädagogin (FH)
    • Kerstin Kandlbinder, Diplom-Pädagogin

    Finanzierung
    Ein Teil des Projektes sollte durch Eigenmittel finanziert werden. Der zweite Teil sollte durch
    Fördermittel (BJR; Förderprogramm Schulbezogene Jugendarbeit) aufgebracht werden.

    Organisation der Zusammenarbeit

    Die Lehrer/-innen wurden von den Pädagogen/-innen über das Vorhaben informiert. Das Angebot für die Durchführung des Praktikums wurde durch die Lehrer/-innen an die Schüler/-innen weitergegeben. Ebenso wurden die Inhalte zum Thema Umgang mit blinden Menschen an die Lehrer/-innen weitergegeben, um die Themen bereits im Vorfeld mit den Schülern/-innen zu besprechen.
    Während der Durchführung des Projektes wurde von Frau Zimmermann, die außerhalb des Dunkelcafes die Workshops mitbetreute, im Gespräch mit den Lehrern/-innen Ideen für die Verarbeitung des Erlebten im Unterricht entwickelt und weitergegeben.

  • Ziele

    Für die Schüler/-innen der 5. und 6. Klassen:

    • Förderung der allgemeinen Persönlichkeitsentwicklung
    • Vermittlung sozialen Lernens
    • Stärkung der Klassengemeinschaft
    • Schulung von Körperempfindung
    • Nahebringen der Möglichkeiten, Fähigkeiten und Grenzen des täglichen Lebens
    • Sensibilisierung für Toleranz und Rücksicht
    • Stärkung des Selbstwertgefühls und des Selbstvertrauens
    • Anstoß für mögliche Freizeitaktivitäten
    • Vermittlung der Möglichkeiten und Angebote des Jugendzentrums

    Für die Helfer/-innen und Unterstützer/-innen des  Projektes  (Schulabgänger  und  Schüler/-innen höherer Klassen)

    • Stärkung des Selbstwertgefühls
    • Übernahme von Verantwortung für Andere
    • Kennenlernen der eigenen Stärken
    • Teamarbeit
    • Vermittlung von Sozialkompetenzen
    • Stärkung der Reflexionsfähigkeit
  • Methoden
    • Erlebnispädagogische Elemente
    • Teamarbeit
    • Feedback
    • Gruppenarbeit (in der Schulung: Umgang mit Gruppen)
    • Reflexionsgespräche mit den Ehrenamtlichen
    • Reflexionsgespräche mit den Schülern/-innen am Ende des Dunkelcafés
  • Partizipation

    Ehrenamtliche Schüler/-innen leiteten Workshops

Kurzbeschreibung

Ehrenamtliche Schüler/-innen wurden ausgebildet:

  • zuWorkshopleiter/-innen für die Themen Breakdance, Geschicklichkeitsparcour und Sprayen ausgebildet
  • für die Führungen durch ein Dunkelcafé, das im Saal des Jugendzentrums aufgebaut wurde
  • für die Leitung von Gruppen

Erfahrungen

  • Das Projekt war ein voller Erfolg. Es wurden fast 400 Schüler/-innen erreicht, die eigene Fähigkeiten und Grenzen und den Umgang damit erlernen konnten. Die Klassengemeinschaft wurde gestärkt, indem sich die Schüler/-innen bei den Workshops gegenseitig halfen und weil sie gemeinschaftlich eine Aufgabe erfüllten.
  • Die Schüler/-innen agierten weitaus freier, wenn der Lehrer/die Lehrerin nicht mit dabei war. Die Lehrer/-innen engten die Erfahrungsmöglichkeiten der Jugendlichen während des Projektes ein, wenn sie in der Lehrerrolle agierten und sich für die Disziplin der Schüler/-innen und deren Aufsicht verantwortlich zeigten. Um den Schüler/-innen einen größeren Erfahrungsraum zu ermöglichen, wurden die Lehrer/-innen nach den ersten beiden Tagen gebeten, die Schüler/-innen nicht direkt zu begleiten. Die Helfer/-innen der Workshops ermöglichten die Wahrung der Aufsichtspflicht.
  • Die Schüler/-innen zeigten im Verlauf des Projekttages ein wachsendes Interesse an den Ihnen gebotenen Möglichkeiten und versuchten immer mehr eigene Vorteile aus den Erfahrungsmöglichkeiten für sich zu gewinnen.

Träger

Das Beispiel aus dem Jahr 2012 stammt von: Jugendzentrum Weiden

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