Graffiti no hate refugees welcome Prag

Rechtsextremismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit entgegentreten

Die Arbeit gegen den Rechtsextremismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit ist seit seiner Gründung eine Querschnittsaufgabe des BJR.

Landeskoordinierungsstelle

Die Landeskoordinierungsstelle Demokratie leben! Bayern gegen Rechtsextremismus wurde im November 2007 im BJR eingerichtet. Ihre zentralen Aufgaben sind die aktive Vermittlungs- und Unterstützungsarbeit zur Ausweitung und Verstetigung der Auseinandersetzung mit den Themenbereichen Rechtsextremismus, Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF) in Bayern.

Hierzu arbeitet die LKS kontinuierlich am Aufbau neuer und der Unterstützung bestehender Informations- und Beratungsangebote zum Themenfeld und vernetzt Akteure sowohl bayernweit als auch regional.

Die LKS agiert als landeszentrale Anlaufstelle zur Anzeige von Krisensituationen mit rechtsextremem, fremdenfeindlichem, antisemitischem oder rassistischem Hintergrund. Sie koordiniert und/oder unterstützt zudem Beratungsangebote mit verschiedenen Schwerpunkten, die im Beratungsnetzwerk Bayern gegen Rechtsextremismus zusammengeschlossen sind.

Dazu gehören:

  • vier regionale Beratungsstellen gegen Rechtsextremismus in Bayern
  • ein Projekt zur Beratung von Eltern und Angehörigen extrem rechts orientierter Jugendlicher
  • der Verein B.U.D. e.V., der als Träger der Beratungsstelle B.U.D. – Beratung, Unterstützung und Dokumentation für Opfer rechtsextremer Gewalt ein spezielles Beratungsangebot für diese Zielgruppe in Bayern anbietet
  • ein Projekt zur Frühintervention bei rechtsaffinen Jugendlichen im Regierungsbezirk Niederbayern, das von einem lokalen Kooperationspartner betreut wird.

In einem Flächenland wie Bayern garantiert die seit 2010 fortschreitende Regionalisierung der Beratungsangebote ein möglichst passgenaues, auf lokale Besonderheiten abgestimmtes Handeln vor Ort, in dessen Mittelpunkt stets die enge Vernetzung und Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren steht. 

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Das Netzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage bietet Kindern, Jugendlichen und Pädagog_innen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten, indem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden. Es ist das größte Schulnetzwerk in Deutschland. Ihm gehören bayernweit rund 500 Schulen an, seit 2012 hat der Bayerische Jugendring (BJR) K.d.ö.R. die Trägerschaft für das Projekt von der Bundeskoordination übertragen bekommen. Bundesweit gehören dem Netzwerk über 2.400 Schulen an, die von rund einer Million Schüler_innen besucht werden und sich damit stark gegen jede Form von Diskriminierung und für ein couragiertes Zusammenleben in der Schule und darüber hinaus einsetzen.