Drei Jugendliche beim Skaten

Freiwilligenmanagement in der Jugendarbeit

Jugendleiter/-innen wachsen nicht automatisch nach. Freiwilligenmanagement bringt Methode in die Nachwuchsgewinnung und -weiterentwicklung.

Der Begriff Freiwilligen- oder Ehrenamtsmanagement hat erst in den letzten Jahren immer stärker Verbreitung gefunden. Gerade bei Freiwilligenagenturen geht es darum, dass hauptberufliche Mitarbeiter den Bedarf für Ehrenamtliche feststellen, Wege zur Gewinnung aufzeigen, neue Ehrenamtliche einführen und mit einer Vereinbarung besiegeln. Weiter geht es um die Qualifizierung der Ehrenamtlichen, angefangen von der Einführung bis hin zu einer gezielten Personalentwicklung. Und schließlich beinhaltet Freiwilligenmanagement auch die Bewertung und das Ausscheiden von Ehrenamtlichen.

In der Jugendarbeit findet Freiwilligenmanagement noch wenig Anwendung, da überwiegend Jugendleiter/-innen aus den Teilnehmer/-innen der Jugendgruppen akquiriert werden konnten. Es kann jedoch hilfreich sein, die bisherigen Wege zu hinterfragen und systematisch nach einem Konzept das Management der Ehrenamtlichen einzuführen. Die Beratergruppe Ehrenamt ist seit vielen Jahren in der Entwicklung von Freiwilligenmanagement tätig und kooperiert mit Einrichtungen der bayerischen Jugendarbeit. Sie haben verschiedene Werkzeuge für das Freiwilligenmanagement entwickelt. Hilfreich ist beispielsweise ein Reifegradmodell, das den aktuellen Stand des Freiwilligenmanagements in der Organisation feststellt.
Der Überblick über Freiwilligenmanagement und Freiwilligenkoordination zeigt, wie vielfältig beide Tätigkeitsbereiche sind.

Der Bayerische Jugendring hat das für Vorstandsmitglieder in Jugendringen nach einer Vorlage aus der Veröffentlichung "Qualität fängt im Vorstand an" weiterentwickelt.

 

Qualitätskreislauf im Freiwilligenmanagement
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