Fachprogramm Schulbezogene Jugendarbeit

Der BJR fördert Maßnahmen und Projekten der schulbezogenen Jugendarbeit aus Mitteln zur Umsetzung des Kinder- und Jugendprogramms der Bayerischen Staatsregierung.

  • Förderstopp

    Aufgrund der hier unzureichenden Mittelausstattung des Bayerischen Jugendrings besteht im Fachprogramm "Schulbezogene Jugendarbeit" leider derzeit ein vorläufiger Förderstopp. Bis auf weiteres können leider keine Förderzusagen für 2020 gemacht werden. Anträge können jedoch weiterhin gestellt und bearbeitet werden. Im Falle einer verbesserten Finanzsituation wird dann geprüft, inwieweit diese Anträge noch berücksichtigt werden können.

    Dieser Förderstopp bezieht sich nicht auf Anträge, die bereits einen positiven Förderbescheid erhalten haben!

    Sollten zu einem späteren Zeitpunkt aber Mittel frei werden, dann gelten ab sofort folgende Bewirtschaftungsmaßnahmen:

    • Begrenzung der max. Fördersumme auf 12.000,- € pro Projekt und Jahr für den Fall, dass zusätzliche Mittel zur Verfügung stehen,
    • Beschränkung der Honorarkosten,
    • keine Förderung von Neuanschaffung von langlebigen Geräten z.B. Beamer, Mikrofone, Laptops, Lautsprecheranlagen, Kameras usw.,
    • keine Förderung von externen Anbietern von Vorträgen/Schulungen etc,
    • keine Förderung von Transportkosten zum Veranstaltungsort. Diese müssten dann beispielsweise von der Schule oder den Teilnehmer_Innen getragen werden,
    • Begrenzung der förderfähigen Sachkosten wie z.B. Druckkosten für Materialien,
    • Inhaltlich wird stark darauf geachtet, dass die Jugendarbeit nicht zum kostengünstigen Dienstleister für die Schulen wird. Eine Eigenbeteiligung in Form von finanziellen Mitteln oder Personal wäre im Einzelfall zu prüfen.
  • Was?

    Gefördert werden Einzelmaßnahmen und Projekte, die

    • die Förderung der allgemeinen Persönlichkeitsentwicklung von Schülerinnen und Schülern verfolgen und hierbei die Vermittlung sozialen Lernens sowie die Vermittlung von Orientierungen für die individuelle Lebensführung in den Mittelpunkt stellen,
    • Klassensprecher_innen und andere Mitglieder der Schüler_innen-Mitverantwortung für ihre Aufgaben befähigen,
    • Jugendverbänden die Beschäftigung mit schulbezogener Jugendarbeit ermöglichen,
    • von Stadt- oder Kreisjugendringen zur Koordination bedarfsgerechter Angebote schulbezogener Jugendarbeit durchgeführt werden.
  • Für wen?

    Antragsberechtigt sind die im Bayerischen Jugendring zusammengeschlossenen Jugendorganisationen und andere Träger der freien und öffentlichen Jugendhilfe.

  • Wie?

    Förderanträge sind auf dem dafür vorgesehenen Formular, mit den dort geforderten Angaben (u.a. inhaltliche Beschreibung/Konzeption Ausgaben und Finanzierungsplan), beim Bayerischen Jugendring, spätestens 8 Wochen vor Beginn, vorzulegen.

    Es können nur solche Maßnahmen und Projekte gefördert werden, mit denen vor der Erteilung der Bewilligung noch nicht begonnen wurde, es sei denn, dass der vorzeitige Maßnahmebeginn ausdrücklich genehmigt wurde.

  • Wort-Bildmarken

    Nachfolgend stellen wir Ihnen die für Publizitätsmaßnahmen notwendigen Wort-Bildmarken des Bayerischen Jugendrings und des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales zur Verfügung.

Weitere Informationen

Kooperationsvertrag mit der Schule

Mit einem Kooperationsvertrag wird für die erforderliche Transparenz gesorgt und die Ernsthaftigkeit der Zusammenarbeit dokumentiert. In der rechten Spalte finden Sie eine Kooperationsvereinbarung, die wir empfehlen (Downloads).
Stadt- Kreis- und Bezirksjugendringe sollten sich an dieses Muster für den Kooperationsvertrag mit der Schule halten. Entsprechende Vertragsentwürfe können zur juristischen Überprüfung an den Bayerischen Jugendring gesendet werden.
Auch allen anderen Antragstellern im Fachprogramm schulbezogene Jugendarbeit wird empfohlen, den Vertrag in der vorgelegten Form zu verwenden.