Junge mit künstlichem Schnauzer

Kommission Jungen- und Männerarbeit

Die Kommission Jungen- und Männerarbeit des BJR wurde 2009 vom Hauptausschuss eingerichtet. Die Vollversammlung, das oberste jugendpolitische Gremium der Mitglieder des BJR kann Kommissionen einsetzen, um „Aufgaben zu bearbeiten, welche nicht unmittelbar auf die Arbeit der Vollversammlung zielen, aber für die Jugendarbeit von grundsätzlicher Bedeutung sind. Kommissionen haben ausschließlich beratende Funktion.“ (Geschäftsordnung der Vollversammlung §13)

Aktuelle Aufgaben der Kommission

Die Aufgaben und die Arbeitsstruktur der Kommission Jungen- und Männerarbeit wurden auf dem 150. Hauptausschuss beschlossen:

Die Aufgaben und die Arbeitsstruktur der Kommission Jungen- und Männerarbeit wurden auf dem 147. Hauptausschuss für die restliche Wahlperiode auf Grundlage eines Zwischenberichts neu formuliert und soll auch für die Wahlperiode 2017-2019 weitestgehend übernommen werden.

Die Arbeit der Kommission soll fortgeführt und verbreitert werden mit der Zielrichtung, die Einsicht in die Notwendigkeit geschlechtsspezifischer Jugendarbeit zu vertiefen und diese als Qualitätsmerkmal auf allen Ebenen und in allen Strukturen der Jugendarbeit in Bayern zu verankern.

Regelmäßige Aufgaben sind die Information, der Austausch und die Vernetzung, die Durchführung von Fachveranstaltungen (Fachgespräche, Tagungen, Konferenzen), die Begleitung der Gremienarbeit des BJR durch Berichte und Meinungsaustausch, Beratung und Mitgestaltung jugendpolitischer Beschlüsse. Hierbei soll möglichst abgestimmt mit der Kommission Mädchen- und Frauenarbeit vorgegangen werden. Die Form dieser Zusammenarbeit und Abstimmung soll präzisiert und verstetigt werden. Die fachpolitischen Außenvertretungen für den BJR in der BAG Jungenarbeit und im Netzwerk Neue Wege für Jungs, sowie in regionalen Netzwerken der Jungenarbeit werden von Mitgliedern der Kommission weiterhin wahrgenommen.

Konkrete Aufgaben und Zielsetzungen für die aktuelle Wahlperiode bis 2019:

  • Beratung und Unterstützung der BJR-Vollversammlung bei der fachlichen Umsetzung
    der gesetzlichen Pflichtaufgabe des § 9, Abs. 3, SGB VIII als Querschnittsaufgabe in
    der Jugendarbeit
  • Beratung und Begleitung der regelhaften Arbeit der Vollversammlung aus jungen- und
    männerpolitischer Sicht
  • Aufgreifen von aktuellen jungen- und männerpolitischen Themen und Entwicklungen
    insbesondere in Bezug zur Jugendarbeit und deren Einbringen zur Information in die
    Arbeit der Vollversammlung
  • Feststellung des weiteren Beratungs-, Unterstützungs- und Fortbildungsbedarfs zum
    Themenkomplex in der bayerischen Kinder- und Jugendarbeit, Entwicklung von
    Seminaren und Bildungsveranstaltungen, Qualifikation von Multiplikator/-innen
  • Zusammenarbeit mit der Kommission Mädchen- und Frauenarbeit, hier v.a. Mitarbeit in
    der AG Gender zur Vernetzung der beiden Geschlechter-Kommissionen, Entwicklung
    von Genderpädagogischen Ansätzen, Begriffsklärungen zum Diskurs um sexuelle
    Orientierung und Identität
  • Planung und Durchführung eines bayernweiten Fachtages zur geschlechtsbewussten
    Jungenarbeit, Multiplikatoren-Schulung inkl. thematischen Inputs
  • Erarbeitung von Juleica-Bausteinen zu Methoden der Jungenarbeit sowie fachlich
    theoretische Fundierung zur geschlechtsspezifischen sowie Gender-Arbeit, Service: Arbeitshilfe
  • Weiterbearbeitung und Umsetzung der „Jungenpolitischen Forderungen des
    BJR“ (Beschluss 145. HA)
  • Fachpolitische Vertretung in der BAG Jungenarbeit, im Netzwerk „Neue Wege für
    Jungs“ und in enger Abstimmung mit dem Landesvorstand gegenüber den
    jugendpolitischen Sprecher/-innen des Landtags