Vier Mädchen mit Smartphone und Tablet

Kommission Mädchen- und Frauenarbeit

Die Kommission Mädchen- und Frauenarbeit wurde 1995 vom Hauptausschuss eingerichtet. Sie besteht aus Vertreterinnen der Jugendverbände und der Jugendringe, der kommunalen Jugendarbeit, der offenen Kinder- und Jugendarbeit, der Mädchen- und Frauenarbeit.

Regelmäßig berichtet die Kommission dem Hauptausschuss über ihre Tätigkeiten und Vorhaben. Der Hauptausschuss, das oberste jugendpolitische Gremium der Mitglieder des BJR, kann Kommissionen einsetzen, um „Aufgaben zu bearbeiten, welche nicht unmittelbar auf die Arbeit des Hauptausschusses zielen, aber für die Jugendarbeit von grundsätzlicher Bedeutung sind. Kommissionen haben ausschließlich beratende Funktion“ (vgl. § 13 Geschäftsordnung des Hauptausschusses des BJR).

Alle zwei Jahre wird über die Einsetzung der Kommission und ihre Aufgaben neu beraten und beschlossen. Für die aktuelle Arbeitsperiode haben die Mitglieder der Kommission Mädchen- und Frauenarbeit folgende Aufgaben:

Grundsätzliche Aufgaben

Die Arbeit der Kommission soll fortgeführt und verbreitert werden mit der Zielrichtung, die Einsicht in die Notwendigkeit geschlechtsspezifischer Jugendarbeit zu vertiefen und diese als Qualitätsmerkmal auf allen Ebenen und in allen Strukturen der Jugendarbeit in Bayern zu verankern. Hierzu gehören

  • die regelmäßige Information, der Austausch und die Vernetzung der Mitglieder
  • die Durchführung von Fachveranstaltungen (Fachgespräche, Tagungen, Konferenzen)

  • die Begleitung der Gremienarbeit des BJR durch Berichte und Meinungsaustausch, Beratung und Mitgestaltung jugendpolitischer Beschlüsse
  • Wahrnehmung der fachpolitischen Außenvertretungen für den BJR im Landesfrauenrat und in der BAG Mädchenpolitik

Aufgaben in der aktuellen Arbeitsperiode 2017 - 2019

  •  Weiterarbeit am Thema "Mädchen und junge Frauen auf der Flucht"
  • Austausch mit der Kommission Integration und interkulturelle Zusammenarbeit
  • Inhaltliche Beschreibung und Begleitung des Fachprogramms "Geschlechtergerechte Partizipation in der Jugendarbeit"
  • Einordnung und fachliche Bewertung der neu entfachten Diskussion zu Gender und Gender Mainstreaming als "Kampfbegriffe"
  • Mitwirkung an wahlpolitischen Aktivitäten des BJR
  • Zusammenarbeit mit der Kommission Jungen- und Männerarbeit