Schwarzlicht Wunderland 9.-10.02.2019

Inklusive Begegnung im Schwarzlichttheater

Auf dem Foto sind Jugendliche, die im dunkeln leuchtende Buchstaben in der Hand halten, die das Wort "Begegnung" ergeben

Das Jugendzentrum Neuendettelsau in Kooperation mit der Diakonie Neuendettelsau veranstaltete vom 09.-10.02.2019 ein besonderes Projekt "Schwazlicht Wunderland". An diesem Wochenende wurden durch Anleitung einer Theaterpädagogin Konfirmandengruppen mit und ohne Behinderung die verschiedenen Effekte und Formen von Schwarzlicht kennengelernt, ausprobiert und umgesetzt. Nicht nur sollten die jungen Konfirmanen_innen gemeinsam einen Gottesdienst am 15.02.219 um 19.00 Uhr in der Christopheruns-Kapelle vorbereiten, auch galt das Wochenende gleichzeitig als Fortbildung der Mitarbeiter_innen des Jugendzentrums, wie man das Arbeiten mit Schwarzlicht inklusiv und möglichst barrierefrei gestalten kann, so dass alle mitmachen können.

Die Jugendlichen verbindet eines: sie stehen kurz vor ihrer Konfirmation. „Das JUZ ist für die Konfirmandenarbeit der Diakonie Neuendettelsau verantwortlich und arbeitet schon seit vielen Jahren inklusiv“, berichtet JUZ-Leiterin Sandra Mayer. „Da wir in Neuendettelsau einige Heime und Schulen für Menschen mit Behinderung haben, gehören sie einfach mit dazu und sind bei uns immer willkommen.“

Im Schwarzlicht-Projekt lerneten die Konfirmanden verschiedene Effekte und Formen des Schwarzlichts kennen. In drei Gruppen eingeteilt beschäftigten sie sich mit dem Thema „Begegnung“. Was bedeutet Begegnung für sie?  „Wir sind sehr froh, dass wir das Projekt anbieten können“, betont Diakonin Sandra Mayer. Das Projekt ist einerseits eine Fortbildung für Mitarbeitende und gleichzeitig ein Jugendprojekt mit der Konfirmandengruppe der Diakonie Neuendettelsau. Möglich gemacht wurde es durch die Aktion Mensch. Alle Material- und Verpflegungskosten übernahm der Bayerische Jugendring. Der Gottesdienst findet am Freitag, 15. Februar um 19 Uhr in der Christophorus-Kapelle, Altendettelsauer Straße, 91564 Neuendettelsau, statt. „So kommen einmal die Jugendlichen mit Behinderung in unsere Räume und im Gegenzug gehen wir in ihre Kirche“, sagt Mayer.