6. Politische Bildung mit jungen Menschen mit geistiger Behinderung

Die Kommunalwahlen im nächsten Jahr sind für viele junge Menschen mit geistiger Behinderung etwas Besonderes, denn viele von ihnen dürfen zum ersten Mal wählen gehen. Im vergangenen Mai hat der Bundestag das Wahlrecht entsprechend angepasst. Allerdings muss es dann auch für sie Möglichkeiten geben, sich im Vorfeld mit Selbstpositionierung, Demokratie und Wahlen auseinanderzusetzen.


In der Jugend- und in der Behindertenarbeit gibt es schon viele gute Konzepte und Materialien zur politischen Bildung. Ein Austausch dazu kann bereichernd sein, Türen zu neuen Kooperationen öffnen und Synergien schaffen. Genau das wollen wir mit unseren beiden Austauschtreffen „Politische Bildung mit jungen Menschen mit geistiger Behinderung“ am 5. und 13. November in München und Nürnberg. Anmeldungen sind noch möglich:

5. November: https://t1p.de/yvim

13. November: https://t1p.de/a696

Und übrigens: Dieser Anspruch der politischen Teilhabe für Menschen mit einer Behinderung ist ganz offiziell Bestandteil der UN-Behindertenrechtskonvention. Deutschland hat sie vor 10 Jahren unterzeichnet und sich damit auch verpflichtet „sicherzustellen, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt mit anderen wirksam und umfassend am politischen und öffentlichen Leben teilhaben können, sei es unmittelbar oder durch frei gewählte Vertreter oder Vertreterinnen, was auch das Recht und die Möglichkeit einschließt, zu wählen und gewählt zu werden“.


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