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Flüchtlinge in der Jugendarbeit

Die Zuwanderung von Flüchtlingen nach Bayern bewegt viele Menschen – auch in der Jugendarbeit. Der 144. und der 145. Hauptausschuss des BJR haben hierzu Positionen beschlossen, die bundesweit Aufmerksamkeit hervorgerufen haben und politisch wie gesetzgeberisch weiter verfolgt werden.

Dem BJR ist das Thema ein besonderes Anliegen. Er nimmt seine Rolle als Interessenvertretung für alle jungen Menschen in Bayern wahr und informiert an dieser Stelle zum Thema. Dabei verfolgt er drei Ziele:

  • Jugendarbeit beschäftigt sich jugendpolitisch und inhaltlich mit dem Thema Junge Flüchtlinge.
  • Die Praxis der Jugendarbeit wird angeregt und unterstützt, Angebote für und mit jungen Flüchtlingen zu realisieren.
  • Der BJR übt seine Funktion als Sprachrohr für junge Menschen aus und informiert die Öffentlichkeit über aktuelle Entwicklungen.

Das Aktionsprogramm "Flüchtlinge werden Freunde"

Seit Herbst 2015 läuft das Aktionsprogramm „Flüchtlinge werden Freunde“ des BJR. Das Thema Jugendarbeit mit jungen Geflüchteten steht hier in vielfältiger Art und Weise im Vordergrund. Wichtige Partner im Aktionsprogramm sind die sieben Projektregionen in ganz Bayern. Im Jahr 2015 konnten sich Jugendringe und Verbände darum bewerben, Projektregion zu werden. Der Landesvorstand hat aus den eingegangenen Bewerbungen sieben Projektregionen ausgewählt. In jedem Regierungsbezirk gibt es somit eine Projektregion.

Selbstorganisation für junge Geflüchtete

Für junge Geflüchtete, die selbst aktiv werden wollen oder die dabei sind, sich als Jugendinitiative/verband zu organisieren, gibt es ebenfalls Unterstützungsmöglichkeiten über das Aktionsprogramm "Flüchtlinge werden Freunde". Sowohl finanzielle Unterstützung als auch Beratungen und Schulungen sind möglich. Auch innovative Projekte der Jugendarbeit mit Flüchtlingen können unterstützt werden. Wenden Sie sich hierzu an die Projektkoordination.

Das Logo des Aktionsprogramms gibt es im Pressebereich zum Download.