Vier Kinder machen ein Selfie

Integration junger Menschen mit Migrationshintergrund

In Bayern haben fast 30 Prozent der Jugendlichen bis 25 Jahren Migrationshintergrund, Tendenz steigend. Die Jugendarbeit bildet das noch nicht ab.

Zwar wird das Thema „Integration von jungen Menschen mit Migrationshintergrund"  ernst genommen, von einer echten Beteiligung kann man jedoch noch nicht sprechen. So sind Jugendliche mit Migrationshintergrund in der Regel in den etablierten Jugendverbänden und in den Jugendringen  unterrepräsentiert. Dies gilt ebenfalls bei den ehrenamtlich und hauptamtlich Aktiven.

Die Integration von jungen Menschen mit Migrationshintergrund in die Jugendarbeit bewegt sich auf zwei Ebenen. Zum Einen geht es um die Integration von Kindern und Jugendlichen in die tradierten Jugendverbände, zum Anderen geht es für die Jugendringe als Interessensgemeinschaft der Jugendverbände um die Öffnungsprozesse, also um Aufnahme, Unterstützung und Stärkung von Vereinen junger Menschen mit Migrationshintergrund und um die Unterstützung der Mitgliedsverbände bei ihren Öffnungsprozessen andererseits.

Förderungs- und Bildungsangebote

Im Fachprogramm Integration können Projekte und Einzelmaßnahmen zur Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund und zur Stärkung der Selbstorganisation junger Menschen mit Migrationshintergrund gefördert werden. Bildungsangebote zum Thema Integration werden z.B. von der Jugendbildungsstätte Unterfranken angeboten.

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