Zusatzausbildung zum Philisophieren in der interkulturellen Jugendarbeit

Menschen haben das Bedürfnis, ihre Welt zu gestalten. Junge Menschen, aber auch Menschen in ungewohnten Umgebungen, beobachten und hinterfragen Vieles, was für Andere selbstverständlich ist. Beim Philosophieren in der Gruppe erleben sie besondere Wertschätzung für ihre eigenen Beobachtungen, Fragen und Meinungen. Gleichzeitig lernen sie die Ansichten der anderen Jugendlichen kennen und sprechen gemeinsam über ihre Gedanken, Gefühle und Visionen.

Philosophieren fördert den Mut, sich zu äußern und den Spaß daran, Vorbilder, Vorstellungen und Vorurteile genauer zu untersuchen und sie bewusst zu hinterfragen. Eine achtsame Gesprächskultur fördert die Verständigung und das konstruktive Miteinander. Wertebewusstsein, Selbstwertgefühl und die Fähigkeit, andere Perspektiven zu respektieren, werden gestärkt.

In dieser Zusatzausbildung wird praxisnah eine Methodik der Gesprächsführung vermittelt, die eine Auseinandersetzung über Werte, Vorurteile und Umgangsformen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen im Kontext interkultureller Begegnung auf Augenhöhe möglich macht. Anmeldung

Wesentliches Element der Fortbildungen ist es, immer wieder über wichtige Fragen, die Gemeinschaft, Zusammenleben und Werteverständnis betreffen, zu philosophieren und selbstphilosophische Gespräche anzuleiten. Über vier Module sammeln die Teilnehmenden viele Erkenntnisse über sich selbst, die Werte, die ihre Arbeit stützen und über die Regeln des Umgangs miteinander - viel Material für die Praxis.