Aktuelle Themen

Der Bonn-Prozess

Stärkung, Weiterentwicklung und Sichtbarmachung von Youth Work – das ist das Ziel der European Youth Work Agenda. Die Umsetzung dieser Agenda wird "Bonn-Prozess" genannt und wurde im Jahr 2020 vom EU-Jugendminister*innenrat beschlossen und bei der 3. European Youth Work Convention im selben Jahr gestartet. In vielen Ländern in Europa zeigen sich nun Ergebnisse. mehr

In Deutschland ist für den Bonn-Prozess die "Transferstelle European Youth Work Agenda in Deutschland" zuständig, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Seit 2022 sorgen sie für Veranstaltungen zum Bonn-Prozess, für einen Podcast "on the way" und ein Talkformat "deep dive". mehr

EU-Jugendbericht 2021

Im Oktober 2021 veröffentlichte die EU-Kommission den EU-Jugendbericht 2021. Dieser bewertet die ersten drei Jahre der Umsetzung der EU-Jugendstrategie 2019–2027 und beschreibt die aktuelle Lage junger Menschen in der EU unter Berücksichtigung von Covid-19. Zudem erläutert der EU-Jugendbericht 2021 die Fortschritte in der Verwirklichung der EU-Jugendziele und gibt Empfehlungen für den nächsten Arbeitszyklus.

Insgesamt zeigt der EU-Jugendbericht 2021 deutlich auf, dass Covid-19 Jugendliche schwer getroffen hat und sich negativ auf ihre Bildungs- und Beschäftigungssituation und ihre psychische Gesundheit ausgewirkt hat. Deswegen wird sich der Arbeitsplan für die Jahre 2022-2024 in erster Linie auf die Widerstandsfähigkeit und Erholung der Jugend und des Jugendsektors in der Zeit nach COVID-19 konzentrieren.

Start der Konferenz zur Zukunft Europas

Die Konferenz zur Zukunft Europas startete offiziell am 09. Mai. Der Prozess dauert voraussichtlich bis zum Frühjahr 2022 und bietet allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich Gehör zu verschaffen, sich aktiv zu beteiligen und Vorschläge für die Zukunft Europas einzureichen. Junge Menschen sollen dabei eine zentrale Rolle spielen. Deswegen ist auch eines der neun zentralen Themen „Bildung, Kultur, Jugend und Sport“.

Die Konferenz zur Zukunft Europas ist keine typische Konferenz, sondern besteht aus einer digitalen Plattform, auf der alle ihre Ideen austauschen und Beiträge einreichen können, sowie zahlreichen Veranstaltungen von Bürgerinnen und Bürgern oder Organisationen auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene. Jede Bürgerin und jeder Bürger - unabhängig vom Alter und von der Gesellschaftsschicht - kann eine Idee formulieren und eine Veranstaltung organisieren.

Auswirkungen der Pandemie auf junge Menschen

Ein Überblick europäischer Studien und Umfragen: